Ein Osteopath und eine Hypnostherapeutin stellen sich vor

Fabian Indig www.osteopathie-indig.de

Dr. phil. Birgit Zottmann www.institut-drzottmann.de

Fast die Hälfte der Bevölkerung in den westlichen Industrieländer berichtet über andauernde und wiederkehrende Rückenschmerzen. 80 Prozent der Menschen geben an, in den letzten zwei Jahren unter Rückenschmerzen gelitten zu haben. Andauernde Rückenschmerzen sind neben Herzerkrankungen der häufigste Grund für Erwerbsunfähigkeit und Frühverrentung. Auch viele junge Patienten sind betroffen.

Wie können Osteopathen bei Rückenschmerzen helfen?

Osteopathen tasten den Körper mit den Händen nach Funktionsstörungen ab, um sie anschließend zu lösen. Dahinter steht die Idee, dass der Bewegungsapparat, der Schädel und das Rückenmark auch mit den inneren Organen zusammenhängen – verbunden durch feine Gewebenetze, sogenannte Faszien.

Osteopathen wenden sanfte Griffe an, um Blockaden zu lösen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Sie wollen keine Symptome behandeln, sondern die Ursache des körperlichen Leidens beheben. Das Therapiekonzept verstehen sie als ganzheitlich.

Die Beschwerden können oft wieder zurückkehren, sobald derselbe Auslöser wieder stattfindet. Das bedeutet, dass Veränderungen nötig sind, um den erreichten therapeutischen Erfolg auch zu erhalten.

Hypnose – Ich verändere mein Stressmuster

Hypnose stellt eine nebenwirkungsfreie und äußerst gut verträgliche Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung. Einzige Voraussetzung ist die eigene Bereitschaft, an sich zu arbeiten.

Die moderne Hypnosetherapie kann Schmerzpatienten häufig eine überaus effektive Möglichkeit bieten. Sie eignet sich sowohl für die Aufdeckung der emotionalen Ursachen des Schmerzes als auch zur Kontrolle des Schmerzes selbst. Die Schmerzkontrolle gehört sogar zu den ältesten Einsatzgebieten der Hypnose. So ist die Hypnosetherapie als klinische Technik zur Schmerzbehandlung auch gut dokumentiert.

Da chronischen Schmerzen mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auf die Existenz eines ungelösten innerpsychischen Konflikts hinweisen, ist es sowohl viel sinn- als auch wirkungsvoller, sich diesem Konflikt zuzuwenden. Man könnte sagen, dass die Psyche ihren Schmerz via Körper zum Ausdruck bringt.

Was haben wir gemeinsam:

Wir sehen den Menschen ganzheitlich und wir helfen Ihnen nachhaltig erfolgreich zu sein. Ihr Erfolg liegt uns am Herzen.

Was ist der Unterschied.

Der Osteopath sieht vor allem den Körper und arbeitet mit seinen Händen.

Die Hypnosetherapeutin arbeitet mit Ihren Worten und der Stimme.

Neugierig geworden?

Sie können uns kennenlernen! Wir halten beide einen kleinen Vortrag und beantworten gerne Ihre Fragen.

Wann?

Am 27. Januar 2018 in der Kaiserstr. 5a (Lösungsräume); 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr

Die Plätze sind begrenzt verfügbar, deswegen melden Sie sich heute noch an: Birgit@drzottmann.com

Kostenbeitrag: 10 Euro

Kongress der Deutschen Gesellschaft für Hypnose am 18. / 19. November in Frankfurt: „KONVERSATIONSHYPNOSE“ – schon mal gehört?

Nein, noch nie? Genau. Man hört zwar die Worte, aber nicht die Hypnose. Ohne es bewusst wahrzunehmen, gleiten wir ein in eine leichte Trance.

Konversationshypnose ist der Schmeichelstein unter den Hypnosetechniken.

In der Anwendung sitzt uns der Patient mit offenen Augen gegenüber und öffnet sich zugleich sanft der suggestiven Beeinflussung, wobei er Richtung und Ziel selbstbestimmt.

Feine hypnotische Sprachmuster und gezielt eingestreute Fragen, die nicht unbedingt beantwortet werden können, führen in eine leichte Trance. Unlogische, verwirrende, überraschende Aussagen regen dabei die Kreativität an und in der Folge öffnet sich das Tor zum Unbewussten, wo neue Möglichkeiten gesucht und erkennbar werden.

Fr. Dr. Zottmann wird uns diese Technik näher bringen, so dass wir erste hypnotische Sprachmuster bereits selbst anwenden können.

Ein 3-Stunden-Kurz-Lehrgang für alle Menschen die überzeugen müssen. Also hochinteressant für Ärzte, Krankenschwester, Heilpraktiker, Mütter, Väter, Lehrer, Verkäufer, ja sogar Polizisten, um hier nur einige Beispiele zu nennen.

Ich freue mich sehr auf dieses unerwartete Highlight.

Der Kongress findet statt im:

Adina
Apartmenthotel
Osloer Str. 3
60327 Frankfurt

Sie haben Fragen oder wollen sich anmelden?

Gerhard Hildebrandt
Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Hypnose-Therapie
Ganghoferstraße 12
40474 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 42 74 74

Mit Hypnose den Vagus Nerv stimulieren

Ein neues Verständnis vom Nervensystem: Die Polyvageltheorie von Stephen Porges

Eine wichtige und vielbeachtete Forschung zum Nervensystem führt der Professor für Psychiatrie und Biomedizintechnik Stephen Porges an: Es handelt sich um die von Stephen Porges entwickelte „Polyvagal-Therorie“.

„Poly“ heißt „viel“ und „vagal“ bezieht sich auf den Nervus vagus, den Hauptnerv des parasympathischen Nervensystems.

Die gängige Vorstellung vom Nervensystem mit Sympathikus und Parasympathikus im Mittelpunkt wird mit dieser Polyvagel Theorie erweitert und verändert.

Der Vagusnerv führt vom Gehirn aus in unendlich vielen Verzweigungen durch den Körper, wo er viele verschiedene Funktionen übernimmt und steuert.

Dazu gehören nicht nur die Organe, sondern auch manche Muskeln. Betrachtet man alleine den Mund- und Rachenraum, so ist der Vagusnerv zuständig für:

  • Geschmacksempfindungen im Rachen
  • Motorische Bewegungen, zum Beispiel Schlucken
  • Berührungsempfindungen

Bei den Organen erreicht er:

  • Leber
  • Niere
  • Herz
  • Lunge
  • Milz
  • Verdauungsorgane

Porges Theorie bezieht sich auf die Entdeckung, dass der Nervus vagus aus zwei Kerngebieten im Hirnstamm entspringt und dass diese beiden Nerventeile unterschiedliche Zielgebiete und Aufgaben haben.

  • Der eine Teil des Vagusnervs, den Porges den „alten Vagus“ nennt, zieht vom Gehirn in den Bauchraum und ist zuständig für die Verdauung und für die Kommunikation zwischen Bauch und Gehirn.
  • Der andere Teil, der von Porges so benannte „neue Vagus“ zieht vom Stammhirn in den Brustraum und verbindet den Herz- und Lungenbereich mit dem Gehirn. Er hat myelinisierte Nervenfasern, d.h. er hat eine Umhüllung, die ein Vielfaches an Leitungsgeschwindigkeit ermöglicht.

Dieser „neue Vagus“ ist mit anderen Hirnnerven vernetzt, die der Kommunikation und dem sozialen Austausch dienen wie z.B. dem Nervus Facialis, der die Mimik steuert. Porges benennt dies als System sozialen Engagements. Es handelt sich dabei um ein Nervennetzwerk, das unsere Fähigkeiten zu sozialem Handeln, Lernen und Kommunikation repräsentiert, in Verbindung mit dem Herzbereich.

So ergibt sich eine neue Sichtweise gegenüber dem klassischen Modell. Es stehen sich nicht mehr die „Gegenspieler“ Sympathikus und Parasympathikus gegenüber, vielmehr gibt es 3 hierarchisch geordnete Stufen, den neuen Vagus, den Sympathikus und den alten Vagus.

Fällt der neue Vagus aus, erfolgt die Umschaltung auf den Sympathikus.

IMG_9099Unser vegetatives Nervensystem
überprüft ständig, wie die Umwelt auf uns wirkt, dabei unterscheidet es zwischen: Sicher – gefährlich – lebensbedrohlich und entsprechend erfolgen die körperlichen Reaktionen.

Ist der neue Vagus dominant, wird die Umwelt als sicher erlebt. „Mit Hypnose den Vagus Nerv stimulieren“ weiterlesen

Selbsthypnose für Einsteiger 1

EINLEITUNG
1. Was ist Hypnose?

Einleitung Zu allen Zeiten haben Menschen nach Möglichkeiten gesucht, Körper und Geist positiv zu beeinflussen. Eine der sehr alten und erfolgreichen Methoden ist die Hypnose.

Sie werden in diesem Buch die Kunst der Selbsthypnose kennenlernen. Hauptziel dieses Buches ist, Ihnen zu vermitteln, wie Sie auf tief gehende und nachhaltige Art und Weise mit Ihrem Unbewussten arbeiten können. Die Verbindung zwischen dem Unbewussten und dem Körper.

Der Erfolg der Hypnose liegt in ihrer Fähigkeit begründet, direkt auf das Unbewusste einzuwirken. Ihr Unbewusstes enthält Informationen, die Ihrem Bewusstsein nur bedingt zugänglich sind, und steuert außerdem unsere Empfindungen und Körperfunktionen.

Dabei hat Hypnose nichts mit Zauberei zu tun. Das Geheimnis der positiven Wirkung der Hypnose liegt im Trancezustand begründet. Deshalb werde ich hierauf sehr ausführlich eingehen.

Kennen Sie die Geschichte des jungen Mannes, der die Straße mit einem Geigenkasten unter dem Arm hinunterläuft? In großer Eile hält er einen Mann an und fragt: »Wie komme ich zur Carnegie Hall?« Der alte Mann schaut den ungeduldigen jungen Mann an und erwidert nüchtern: »Üben, üben, üben …«

Selbsthypnose ist eine Fähigkeit, die geübt werden muss.

IMG_2095So wie jeder einen Ball werfen kann, ist die Selbsthypnose eine Fertigkeit, die fast alle von Natur aus können. Nur die meisten Menschen im westlichen Kulturkreis müssen diese Kunst erst wieder erlernen. Dabei lernt der/die eine schneller als der die/der andere. Lassen Sie sich davon nicht beeinflussen. Probieren Sie es einfach aus und tun Sie es. Der Erfolg ist Ihnen sicher.

Die Fähigkeit, einen Trancezustand zu erleben ist direkt abhängig davon, sich entspannen zu können. Aber was ist Entspannung? Wofür ist sie gut und wie erreiche ich sie? Diese Fragen und mehr werden beantwortet werden. (Falls nicht: schreiben Sie eine Mail birgit@drzottmann.com)

Das Ziel bestimmt den Weg.

Haben Sie ein Ziel im Kopf, das sich für Sie lohnt, anzustreben? Oder gehören Sie zu der Mehrzahl der Menschen, die wissen, dass sie etwas verändern wollen aber nicht so genau überblicken, was genau es sein soll. Die Selbsthypnose ist ein Erfolgsrezept, wenn das, was zu beeinflussen ist, genau bekannt ist. Aber auch nur dann. Deshalb habe ich den Prozess der Zielfindung ausführlich beschrieben. Lassen Sie sich dabei nicht entmutigen. Fangen Sie einfach an. »You can! Just do it«, sind ausgezeichnete Suggestionen, mit denen Sie anfangen sollten.

1. Was ist Hypnose?

Es gibt kein anderes psychologisches Verfahren, mit dem so viele falsche Vorstellungen verbunden sind und das so viele unbegründete Ängste auslöst wie die Hypnose. Das Wort »Hypnose« ruft bei den meisten Menschen die gegensätzlichsten Vorstellungen und Gefühle hervor. Die einen betrachten sie als Humbug und Scharlatanerie, die anderen rücken sie in die Nähe von Okkultismus und Schwarzer Magie und wittern finstere Mächte, die den Menschen zu einem willenlosen Roboter degradieren.

Das Bild der Hypnose in der Öffentlichkeit ist stark geprägt von der Showhypnose, von einschlägigen Darbietungen in Varietés, Discos und Fernsehen, wo Freiwillige aus dem Publikum in hypnotischem Zustand dazu gebracht werden, sich auf eine absonderliche Art und Weise zu verhalten. Alle diese Vorstellungen sind Zerrbilder, die mit der Hypnose nichts oder nur am Rande etwas zu tun haben.

Die Frage »Was ist Hypnose?« lässt sich nicht einfach beantworten. Der Wissenschaft ist es bisher nicht gelungen, von allen Forschern akzeptierte Definitionen zu entwickeln. Wir haben es hier mit einem außerordentlich vielschichtigen Phänomen mit vielen Facetten zu tun.

Allein die Bezeichnung »Hypnose« ist fragwürdig. Sie wurde 1843 von dem schottischen Arzt James Braid geprägt und sollte zum Ausdruck bringen, dass es sich dabei um eine Art Schlafzustand handelt. In der griechischen Mythologie war Hypnos der Gott des Schlafes, der Sohn der Nacht und der Bruder des Todes. Der Ausdruck ist jedoch nicht glücklich gewählt, weil es sich um keinen Schlafzustand handelt. Die Hypnose steht dem Wachzustand näher als dem Schlaf. Normalerweise ist die hypnotisierte Person sich ihrer selbst vollständig bewusst.

Manchmal sind hypnotisierte Menschen enttäuscht, wenn sie in den normalen Wachzustand zurückkehren und feststellen müssen, dass sie nicht geschlafen haben. »Ich war ja gar nicht in Hypnose. Ich habe gar nicht geschlafen«, lautet es dann.

Viele glauben auch, dass es sich bei dem hypnotischen Zustand –der Trance- um ein Ausnahmephänomen handelt, das nur selten auftritt und gezielt von einer anderen, dafür besonders begabten Person erzeugt werden kann. Das ist jedoch nicht der Fall. Wir alle haben schon oft Trancen erlebt, meist nur für Sekunden oder wenige Minuten, ohne sie als solche zu erkennen. Wenn Sie fasziniert einen interessanten Film sehen oder einem interessanten Vortrag lauschen oder in ein Musikstück versunken sind, das Sie zutiefst bewegt, befinden Sie sich in Trance. Ihre Aufmerksamkeit ist voll und ganz von dem, was Sie sehen oder hören, in Anspruch genommen. Alle anderen Eindrücke treten in den Hintergrund, werden am Rande oder überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Sie sind völlig versunken, worauf Sie sich konzentrieren.

Hypnotische Zustände treten immer dann in Erscheinung, wenn die Aufmerksamkeit konzentriert und fokussiert ist, sich von außen nach innen verlagert. Das kann spontan geschehen,

Das kann spontan geschehen, wie wir es im Alltag häufig erleben oder gezielt durch eine andere Person bzw. des Hypnotisierten. Dabei treten eine Reihe von Erscheinungen auf, die für die Trance charakteristisch sind.

Die Trance ist gekennzeichnet durch folgende Veränderungen:

Verlangsamung der Herzfrequenz

Sinken des Blutdrucks

Verringerung der Muskelspannung
Was häufig in Form eines Schweregefühls auftritt und als Entspannung erlebt wird.

Erhöhung der Muskelspannung,
der Katalepsie. Wenn Katalepsie vorliegt, können die Gliedmaßen über kürzere oder längere Zeit in einer oft unbequemen Position verharren. Sie kann während der Hypnose spontan auftreten oder durch Suggestionen herbeigeführt werden. So bleibt der erhobene Arm beispielsweise schwebend. Die Körperhaltung wirkt wie erstarrt. Der Gesichtsausdruck wird maskenartig. Häufig hängt der Kiefer herab, der Mund ist offen und der Blick ist starr.

Schluck-, Augen- und Schreckreflexe sind vermindert

Veränderung der Pupillenweite

Verlangsamung der Atemfrequenz

Erweiterung der Gefäße der Arterien

Erhöhung der Speichelabsonderung

Abneigung zu sprechen und sich zu bewegen
Wenn der Hypnotisierte spricht, ist die Sprechweise verlang samt, verkürzt und tonlos.

Einschränkung oder Steigerung der Gedächtnisleistungen
Die Gedächtnisleistung kann eingeschränkt oder erheblich gesteigert werden. Es kann partielle oder totale Amnesie, das heißt Gedächtnisverlust auftreten für das, was in der Trance vorgefallen ist. Es besteht die Möglichkeit, dass die hypnotisierte Person sich an einzelne Phasen oder an den ganzen hypnotischen Zustand nicht mehr erinnert. Eine vollständige spontane Amnesie tritt normalerweise nur bei einer sehr tiefen Trance auf. Allerdings kann der Hypnotiseur sie auch für bestimmte Erlebnisinhalte suggerieren. Es können spontan oder durch Suggestion veranlasst unter Umständen Gedächtnisleistungen erhöht werden, sodass vergangene Ereignisse aus früheren Lebensabschnitten wieder auftauchen und unter starker Beteiligung der Gefühle noch einmal erlebt werden.

Veränderung der Sinneserfahrung
Die Empfindlichkeit bestimmter Sinnesorgane wird gesteigert oder abgeschwächt. Spontan oder durch Suggestion hervorgerufen, tauchen eine Vielzahl visueller Eindrücke auf: Diffuse Farbwahrnehmungen, geometrische Muster und symbolische Bilder, positive und negative Halluzinationen in allen Sinnesbereichen. Es werden akustische, optische, Tast-, Geruchs- und Geschmackseindrücke registriert, für die es keine objektive Grundlage gibt. Oder, wenn sie vorhanden sind, ausgeblendet, sodass sie sich der Wahrnehmung entziehen.

Dissoziation
Es treten spontane oder suggerierte Bewegungen von Gliedmaßen auf, die als selbstständige Vorgänge unabhängig von der Steuerung durch das Ich ablaufen. Wenn sich der Arm hebt, so erlebt die hypnotisierte Person es als selbstständigen Vorgang. Nicht ich bewege den Arm, sondern der Arm bewegt sich gleichsam abgekoppelt vom steuernden Ich-Zentrum. Bestimmte Körperpartien können schmerzfrei, völlig gefühllos oder hochgradig empfindlich sein.

Veränderung des Zeitgefühls
Das Zeitgefühl ist verändert. Der Zeitablauf wird als verlangsamt oder beschleunigt erlebt oder scheint in einer zeitlosen Gegenwart aufgegangen zu sein. Das Erleben der persönlichen Identität unterliegt einer Veränderung Der Hypnotisierte kann sich von seinem Körper als getrennt erleben und kann sich mit anderen Personen oder Dingen identisch fühlen.

Das Erleben der persönlichen Identität unterliegt einer Veränderung
Der Hypnotisierte kann sich von seinem Körper als getrennt erleben und kann sich mit anderen Personen oder Dingen identisch fühlen.

Veränderung der Realitätsorientierung
Logische Widersprüche, Erfahrungen, die mit den Naturgesetzen unvereinbar sind, werden kritiklos hingenommen. Die Regeln der Logik und Prinzipien, die als gültig für die erfahrbare Realität gelten, werden außer Kraft gesetzt. Die hypnotisierte Person nimmt beispielsweise wahr, dass jemand sich an zwei Orten befindet, durchsichtig ist, das Wasser nach oben fließt, ohne sich darüber zu wundern. Verstöße gegen die im Alltagsbewusstsein verankerten Prinzipien der Realität werden akzeptiert.

Veränderungen des Denkens Das begriffliche, weitgehend an Sprache gebundene Denken tritt in den Hintergrund. Es gewinnt zunehmend bildhaften und symbolischen Charakter und wird konkreter, das heißt nicht mehr an allgemeinen Regeln orientiert, sondern auf einzelne Objekte und Gegebenheiten bezogen. Damit geht eine Verringerung der Kritikfähigkeit einher. Dies hat zur Folge, dass auch Vorstellungsinhalte, die vom Standpunkt des rationalen Bewusstseins unmöglich und unsinnig sind, ohne weiteres akzeptiert werden.

Ideomotorische Reaktionen Suggerierte Bewegungen laufen wie von selbst ab. Bewusste, aber vor allem unbewusste Denkprozesse äußern sich in Körperbewegungen, die unabhängig von der Steuerung durch den bewussten Willen ablaufen. In diesem Zusammenhang ist das automatische Schreiben bemerkenswert. Hypnotisierte Personen schreiben manchmal ganze Texte, ohne zu wissen, was sie schreiben. Die Hand bewegt sich gleichsam selbstständig und bringt Sätze zu Papier, die nicht ihren bewussten Überlegungen entspringen. So beeinflussen unbewusste Denkvorgänge Muskelreaktionen, die zum Schreiben sinnvoller Texte führen.

Gesteigerte Suggestibilität
Die Bereitschaft, direkte und indirekte Suggestionen vom Hypnotiseur oder von sich selbst zu übernehmen, ist erhöht.

Neue Wege aus dem Schmerz

Wen dauert das Kreuz plagt, der will nur eins: die Pein soll verschwinden und dies möglichst sofort.

Statt Tabletten und Operationen hat sich ein neuer Ansatz zunehmend etabliert: Die besten und sichersten Methoden gehen Rückenschmerzen sind die, die den Patienten aktiv werden lassen.

Allen voran regelmäßige Bewegung, sowie bessere Körperwahrnehmung, mehr Selbstfürsorge und gezielte Entspannung.184

Hier kann eine Hypnosetherapie sehr erfolgreich helfen und unterstützen.

Bei den meisten Rückenproblemen lässt sich der Auslöser „Neue Wege aus dem Schmerz“ weiterlesen

Selbstfürsorge – Ich verbessere die Beziehung zu mir selbst und nehme die Verantwortung für mich an.

“Um wahres Mitgefühl mit anderen zu empfinden, benötigen wir zunächst selbst ein Fundament, auf dem wir Mitgefühl kultivieren können. Dieses Fundament besteht in der Fähigkeit, sich mit den eigenen Gefühlen in Verbindung zu bringen und für das eigene Wohlergehen zu sorgen.Sich um andere zu kümmern setzt voraus, dass man sich um sich selbst kümmert.“ (SH der 14. Dalai Lama)

MSC (Mindful Self-Compassion) – Achtsames Selbstmitgefühl bzw. Selbstfürsorge

MSC  wurde  entwickelt, um die Fähigkeit des Selbstmitgefühls und der Selbstfürsorge zu kultivieren. MSC basiert auf der Forschung von Psychologin Dr. Kristin Neff (University of Texas, Austin, USA) und dem klinischen Fachwissen vom Klinischen Psychologen Dr. Christopher Germer (Harvard Medical School, Cambridge, USA).

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Was ist Selbstmitgefühl?

Selbstmitgefühl ist die Fähigkeit, sich dem eigenen Schmerz wohlwollend zuzuwenden. Diese ist von dem Wunsch begleitet, den Schmerz zu lindern und die eigene Verantwortung dafür zu übernehmen. Mitgefühl ist ein menschliches Potenzial, das in jedem Menschen vorhanden ist, „Selbstfürsorge – Ich verbessere die Beziehung zu mir selbst und nehme die Verantwortung für mich an.“ weiterlesen

Pack den Rückenschmerz an der Wurzel

Bringen Sie Ihre Wirbelsäule wieder in Form, indem Sie mit der Hypnose die innere Anspannung lösen und lernen wieder befreit zu durchzuatmen. Dies gibt Ihrer Wirbelsäule die natürliche Form und Stabilität zurück, sodass die überarbeiteten Muskeln entspannen können.

Neue Studien der Krankenkassen haben ergeben, dass etwa 9 von 10 aller in Deutschland aufgrund von Schmerzen im Rückenbereich durchgeführten Rückenoperationen ohne Erfolg sind.

Als Ursache der Rücken-Schmerzen gelten in der Orthopädie gewöhnlich Arthrose, Abnutzungserscheinungen, degenerative Erkrankungen, Bandscheibenschäden, Wirbelsäulenverkrümmungen (z.B. Skoliosen), eingeklemmte Nerven, Gelenkblockaden und Ähnliches. In der Neurologie werden sie auf Nervenschäden, in der Psychologie und Psychiatrie auf psychische Probleme zurückgeführt.

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Hypnosetherapie zur Schmerztherapie bei Rückenschmerzen

Wenn die Schmerzen allein durch „schlechte Gewohnheiten“ entstanden sind, reichen meistens eine oder ein paar psychotherapeutische Sitzungen aus, um zu völliger Schmerzfreiheit zu gelangen. „Pack den Rückenschmerz an der Wurzel“ weiterlesen

Mit Hypnose Blockaden lösen

Die Blockaden Lösung ist eine sehr populäre Hypnoseanwendung, die viel bewegen kann.

Blockaden äußern sich als ein Hindernis auf ein Ziel. Vielleicht haben auch Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie bestimmte Dinge einfach nicht in Angriff nehmen oder warum manches einfach nicht voranschreiten will, obwohl Sie sich so sehr anstrengen. Eine Blockade haben Sie immer dann, wenn Sie ein bestimmtes Ziel erreichen möchten, aber irgendetwas hindert Sie immer wieder daran.

2008 Franken Steigerwald

Eine Blockaden Lösung hilft oft genau da, wo man mit allem anderen nicht mehr weiterkommt. Der Vorteil an Blockaden Lösungen mit Hypnose ist, dass sie relativ allgemein formuliert werden kann und dass dementsprechend dem Unterbewusstsein die Wahl überlassen wird, wo es etwas lösen möchte. Denn das Unterbewusstsein kennt jede Sekunde Ihres Lebens, es speichert alles ab, was man abspeichern kann – von Kindheit an, auch Dinge vor denen wir Angst haben, die uns belasten, alle Stressereignisse, Probleme und Hemmungen werden so fest verankert und blockieren uns bei vielen Entscheidungen und Handlungen, ohne das wir es merken. „Mit Hypnose Blockaden lösen“ weiterlesen

Soziopathen in einer Beziehung

„Das Glück sieht dem Verhängnis oft zum Verwechseln ähnlich.“ (Laura Hertreiter)

Soziopathen wirken zunächst sympathisch. Viele betroffene Frauen, aber auch Männer haben das Gefühl einem Seelenverwandten begegnet zu sein, dem Prinzen ihrer Träume. Auch in sexueller Hinsicht geben Sie ihr Bestes und Frauen wähnen sich im 7. Himmel. Psychopathen haben ein Gespür dafür, was Sie brauchen. Sie sind nicht empathisch. Sie können sich nicht vorstellen, was und wie andere Menschen fühlen und haben keinerlei Gewissen. Aber sie sind hochgradig manipulativ, streben die Macht über Sie an. Dann eines Tages ändert sich sein Verhalten plötzlich. Die Beziehung wird sich ab sofort durch einen ständigen und abrupten Wechsel von intensiver Nähe und Stress, Streit und Trennungsandrohung auszeichnen.

Eine Aussage eines diagnostizierten Soziopathen:

„Ist es denn wirklich so wichtig, ob mir etwas leid tut oder ob ich es nur sage, damit alles wieder besser ist? Heißt das gleich ich empfinde keine Reue?“

Ein große Anzahl der Opfer von Psychopathen sind manipulierte Ehefrauen und Partner, die schlau genug sind, um zu realisieren, dass „ihr Psychopath“ andere Menschen in seinem Leben betrügt, belügt, sie benutzt und manipuliert, jedoch (leider) zu eitel oder blind genug, zu glauben, dass sie die einzige Ausnahme von der Regel sind.

Eine Klientin erzählte mir von einer Beziehung: Sie fand beim Durchstöbern seines Badezimmerschrankes einen Zettel einer Frau, auf dem stand, dass sich die Damen bitte nicht an Ihren Sachen bedienen sollten. Mit Datum und Unterschrift. Auf dem Nachttisch lag ein Buch über Narzissmus. Na ja, da wusste Sie was Sie erwarten konnte.

Weitere Berichte von Betroffenen:

„Mein Trauma begann traumhaft.
Viele liebe Worte, kleine Aufmerksamkeiten, Briefe, SMS, Blumen, Zukunftspläne Versprechungen, einander total verstehen, stundenlang reden können und und und…
Leider folgte das böse Erwachen.
Lügen, Betrügen, Klauen, Kontrollieren, Person und Charakter abwerten, Versuche von Freunden zu isolieren durch Sprüche wie „Die denken alle, Du bist böse“, Spielsucht, Erniedrigung, ganz fein und subtil, Stück für Stück einem die kleinen Freuden madig machen, Sprüche wie „Wenn Du mehr so oder so wärst, wäre ich auch anders“, „Du bist nicht dies oder das genug“,“Du bist selbst schuld, dass ich mir Liebe auswärts suche.“
Stück um Stück wurde mir mein Selbstwertgefühl genommen, ich geriet in eine Abwärtsspirale, geriet selbst immer schneller außer Kontrolle.
Ich kannte mich buchstäblich selbst nicht mehr.
Dazu immer wieder Liebesbeteuerungen. Bis zum Schluss, über die Trennung hinaus. Man sei alles für Ihn etc.
So viele Male stand ich bereits in der Tür und machte doch immer wieder kehrt, auch weil ich unserem Kind eine Familie bieten wollte.
Leider war ich selbst nach jahrelanger Opferung (über 8 Jahre) so abhängig von Ihm, dass ich nach der Trennung in ein Loch stürzte.
Diese Jahre waren schlimm. Sich von solchen Menschen zu trennen, ist schwer. Man kann es wohl mit einem Drogenentzug vergleichen. Man tut alles, lechzt nach allem und kennt sich selbst nicht mehr.
Das letzte halbe Jahr nach der Trennung war ganz übel, schlussendlich habe ich es mit Hypnose versucht und konnte ihn endlich vor die Türe setzen!
Dennoch wollte er das Spielchen weitertreiben und erst ein Anruf brachte mir Ruhe.“

„Zuerst die Idealisierungsphase, auf die die Abwertungsphase folgt, natürlich immer wieder mit Zucker gespickt, dass man bleibt, in der hoffnungsvollen Aussicht, irgendwann wieder idealisiert zu werden. Man strengt sich mehr und noch mehr an, um wieder seinem positiven Bild zu entsprechen, was man natürlich nie mehr erreicht! Ist auch nicht gewollt.

Man verliert sich selbst bei diesem Spiel, verliert sein ganzes Selbstbewusstsein (hat meiner zum Glück nicht geschafft, weil ich eine recht starke Persönlichkeit bin zum Glück. Aber sogar ich fing schon an, mit mir zu hadern, was etwas heißen will 😉 )

Je stärker man selbst ist, desto krasser sind die Abwertungen und Triangulationen.

Meiner schaute mit Vorliebe jungen Frauen und Mädchen hinterher, weil ich schon älter bin und er sich erhoffte, mich damit demütigen zu können. Er schwärmte von blonden jungen Arzthelferinnen usw.

Er löschte meine Fotos von seinem Handy, von anderen Frauen besaß er ganze Bildkollektionen.

Er gab an, verschiedene Mails von mir ungelesen zu löschen etc. Ständig subtile und offene Demütigungen.

Sein Wesen wechselte er permanent. Einmal war ich sein Ein und Alles, um kurz darauf nur noch eisige Kälte und Ablehnung zu spüren.

Das verunsichert extrem. Ich machte immer alles falsch und sei es, dass ich einen Apfel in seiner Küche am Spülbecken abwusch. Wie konnte ich nur???!!! Ich hätte ins Bad gehen sollen. Meinen Kaffee trank ich grundsätzlich im falschen Zeitrahmen. Zu schnell oder zu langsam und bekam einen Anpfiff. Zu schnell bedeutete, ich sei nicht genussfähig, und zu langsam, dass ja dann der Kaffee kalt sei und nicht mehr schmecke.

Der Appetit verging einem auch beim Mittagessen. Wehe Wehe, das Essen vermischte sich auf meinem Teller oder ich krümelte oder verspritze etwas Soße auf seinem Tisch. Oh Gott!!! Da saß ich dann aber zu Eis gefroren da, das sag ich euch.

Ich habe mich getrennt und es geht mit mir immer besser, auch wenn meine Regeneration und Heilungsphase noch lange nicht abgeschlossen ist. Auch mir gehen jetzt nach all den Monaten noch krasse Bilder durch den Kopf und ich verstehe mich heute gar nicht mehr. Wie konnte ich das nur so lange mitmachen? Unglaublich!!!

Es ist eine Sucht und ja, diese Loser sind echt gut im Bett. Das gebe ich unumwunden zu.

Sie manipulieren und unser Herz spricht eine absolut andere Sprache, als diese seelenlose Menschen uns vermitteln.

Auch ein wichtiger Punkt: Diese Loser schweigen, gerade dann, wenn du eine Erklärung für ihr krasses Verhalten am dringendsten brauchst. Sie schweigen DICH zu Tode.

Meiner gab sehr gerne anderen Frauen seine Handynummer. Natürlich hatte er immer eine gute Begründung. Aber auf die konnte ich tagelang warten und mich zermartern.

Mir war irgendwann glasklar, dass er auf der Suche war, nach einem anderen Opfer. Eines, das sich mal endlich vernichten ließ, wie seine Exfrau. Mich bekam er einfach nicht wirklich unter Kontrolle.

Sein letzter Akt an mir kam, als ich in der Zeitung stand.

Oh Gott!!! Ich hatte Erfolg und ich wurde gesehen. Da war was los!!! Das musste natürlich von seiner Seite sofort vernichtet werden.

Danach fiel mir die Trennung ganz leicht. ……..und heute bin ich sehr stolz darauf.“

„Mein Loser erzählte mir die schönsten Geschichten über die Liebe. Er hätte noch nie jemanden abgöttischer geliebt als mich, nicht einmal seine eigene Mutter, die er mehr als alles auf der Welt geliebt hat. Ich sei die tollste, die schönste Frau die ihm jemals begegnet sei . ..Durch mich hätte er überhaupt erkannt, was Liebe bedeuten würde..blaa blaa blaa!!! Und dann kam der Tag X, da wurde ich schlagartig als Dummtusse beschimpft.
Ich hatte nichts getan. Ihn nur leicht angerempelt an einer Supermarktkasse. Sein Hass hat sich über mir ausgeschüttet und ich stand erstarrt da, wie ein Eisklotz und konnte es nicht fassen.
Schnell war die Herrlichkeit der anfänglichen Liebeshymnen vorbei oder sagen wir, sie flammte ab und an noch auf, um mich zu halten. Ich fieberte den schönen Augenblicken entgegen. Ich hoffte auf gute Laune und keine Kälte und Angriffe. Die schönen Abende wurden immer weniger und er wurde immer unberechenbarer. Ein Tretminenfeld! Ich wurde oft runter gemacht, klein gehalten.
Wenn man ein Leben lang in Angst und Schrecken leben will, auf kleine Glücksmomente wartend, dann ist man einem Loser richtig.
Mich hätte meiner auf Dauer richtig krank gemacht. Ich bin für diese Spezies zu sensibel.


Aber das ging wirklich nur mit absoluter Kontaktsperre und äußerster Selbstdisziplin. Ich bin zum Glück ein selbstdisziplinierter Mensch, aber selbst ich habe mehrere Anläufe gebraucht und bin X Mal wieder zurück.
Und dann kam dieser eine Abend, ich bin immer noch dankbar, dass er so grausame Dinge zu mir sagte.
Danach war es bei mir komplett aus. Er hatte mir verbal zu heftig ins Gesicht geschlagen.
Mit einem Satz alles was ich im Leben erreicht habe, versuchte er nieder und nichtig zu machen.
Er stellte mich wie ein Nichts hin. Das war gut so, denn an dem Abend bin ich aufgewacht.
Vielleicht braucht jeder erst so einen bestimmten Augenblick wo das Fass überläuft. Ich weiß es nicht.
Ich könnte ein Buch schreiben und war mit meinem nur 3 Jahre zusammen.“

„Ich bin frei! Jede Frau sollte es sich wert sein, sich von solch einem MONSTER zu befreien!“

„Ich habe es leichter gehabt mich von meinem Loser zu trennen, als viele. Ich habe mich niemals in seine Abhängigkeit begeben, mich nie finanziell von ihm unterstützen lassen.
Keine gemeinsamen Kinder !!!
Ich spürte immer, dass dieser Mensch toxisch ist. Meine Alarmglocken schrillten sehr früh, sehr laut.
Trotzdem habe ich mehrere Jahre mit ihm verschwendet, bis ich in die Materie eintauchte, mich belas und dadurch meine Augen geöffnet wurden. Ich erkannte mein Suchtverhalten, meine emotionale Abhängigkeit, seine Techniken (scheinbar sind die alle gleich gestrickt, richtig gruselig), die vielen Manipulationen. Victim-Blaming, Gaslightning usw.
Danach ging alles extrem schnell.
Ohne große Worte habe ich ihn überall blockiert und aus meinem Leben geworfen.

„Ich war zuvor mindestens 6 Mal rückfällig geworden, nach Trennungen.
Ich habe es geschafft, allerdings mit eiserner Disziplin und ich bin zum Glück ein äußerst disziplinierter Mensch. Ich hatte mich zuvor noch nie nach einem Menschen noch einmal umgedreht, den ich verlassen hatte. Ich kannte mich selbst nicht wieder. Klar, die SUCHT!! Das war keine Liebe!!!“

„Ich kenne einige Beispiele, da wurden die Partnerinnen so krank, dass sie starben. Schlechte Behandlungen verletzen die Seele und das wirkt sich dramatisch auf die Gesundheit aus.“

„Mit einem Psychopathen/Narzissten an der Seite schaust Du in die tiefsten Abgründe Deiner Selbst. „Schau nicht zu lang und zu tief sonst schaut der Abgrund zurück“. Der Spruch sollte sich jeder merken der in einer solch defizitären Beziehung verweilt.
Der Abgrund schaut irgendwann zurück und die Selbstzweifel und das Gefühl nicht richtig im Kopf zu sein beginnen, oftmals auch suggeriert vom defizitären Partner……..“

„Mit auf dem Weg kann ich nur geben. Keine Gedanken mehr daran zu verschwenden rigorose abzuschließen und totaler Kontaktabbruch für immer!!
Wie nach einer Sucht, komplette Abstinenz.
Durch unser Kind bin ich leider gezwungen rudimentärer Kontakt zu halten. Diesen werde ich so gut es geht über Dritte abwickeln.“

Erkennen Sie nun, dass Ihr Partner höchstwahrscheinlich ein Soziopath ist?! Wenn Sie es wissen bzw. fühlen, dann WACHEN SIE AUF, NEHMEN IHRE BEINE IN DIE HAND UND LAUFEN WEG! Wenn Sie immer noch sehr zögerlich sind und immer noch hoffen, dass alles ein reines Missverständnis ist, lesen Sie das Buch von Martha Stout und sind dann ehrlich zu sich selbst.

Wenn Sie erkennen, dass Sie auf einen solchen Menschen hereingefallen und jetzt wütend auf sich selbst sind, können Sie sich nun drei Dinge machen vornehmen:

  1. Versprechen Sie sich selbst, KEINEN KONTAKT mehr zu ihm zu suchen. KEINEN! Löschen Sie seine Nummern und blocken Sie ihn. Falls Sie Kinder haben, bitten Sie andere um Hilfe. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn Soziopathen beginnen, zu stalken, bzw. wieder den Kontakt zu Ihnen, dem Opfer, suchen. Machen Sie sich nichts vor: Sie sind NICHT die Auserwählte. Es liegt nicht an Ihnen, dass er so ist. Sie können es nicht ändern, ganz gleich was Sie auch tun. Sehnen Sie sich nach ihm und denken jeden Tag an ihn? Diagnose: Liebessucht!

Sie wurden manipuliert. Nehmen Sie Ihr Leben wieder selbst in die Hand! Lesen Sie den Aufsatz über Liebessucht und lassen Sie sich helfen!

  1. Sie sind wahrscheinlich wütend, dass das gerade Ihnen passiert ist.

Dies ist verständlich. Denken Sie daran, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass er in keiner Weise erfolgreich sein wird. Er ist praktisch ein Verlorener! Was wollen Sie von solch einer Person. Verzeihen Sie sich, auch wenn es unmöglich erscheint.

  1. Sie haben eine Aufgabe, die es zu erfüllen gilt: Werden Sie glücklich!

Nochmal: Verzeihen Sie sich und genießen Ihr Leben. Rache ist süß: Werden SIE glücklich! Das ist nämlich das, was Soziopathen gar nicht leiden können. Sie sind kein Opfer mehr. Er kann Sie nicht mehr manipulieren und dies wird dazu führen, dass er sich betrogen fühlt. Nehmen Sie Hilfe an, wenn Ihnen dies im Moment sehr schwer fällt oder als unmöglich erscheint!

Wie verhindere ich es, mich nochmal in Eisblume zu verlieben?

Sie haben Sich einmal in eine Eisblume verliebt und möchten dies nie wieder tun?! Verständlich. Bitte halten Sie sich an die folgende Regel, die ich im Buch von Martha Stout las: Wenn Ihr Partner Sie mehr als dreimal angelogen hat oder Ihnen etwas vorgemacht hat, ist er ein Lügner. Geben Sie ihm keine Chance mehr, nicht ihr Geld, nicht ihr Wissen. Verlassen Sie ihn, gehen Sie. Reden Sie es sich nicht schön, es lohnt sich nicht. Ein Lügner ist ein Lügner und nichts anderes.
Seien Sie sehr vorsichtig, wenn über frühere Partner verächtlich gesprochen wird und vertrauen Sie Ihrem Instinkt, der Stimme in Ihnen, die vielleicht sagt, dass Vorsicht geboten ist. Sie haben gesehen, zu was zu viel Verständnis führt. Denken Sie an sich. Dies ist nicht Egoismus, sondern Selbstfürsorge!

Wenn Sie unsicher sind, lesen Sie meine Artikel noch einmal und wenn die aufgeführten Punkte passen, lassen Sie es. Sie werden einen Partner finden, der zu Ihnen passt. Vertrauen Sie darauf!

Wenn es Ihnen jetzt sehr schlecht geht und Sie sich klein fühlen, akzeptieren Sie Hilfe und wenden Sie sich an nachfolgende Stellen in Ihrem Land. Hier werden Sie schnell, auch anonym, Hilfe und Rat bekommen. Sie sind nicht alleine!

Schweiz Website             speziell für Kinder/Jugendliche Website

Österreich Website         speziell für Kinder/Jugendliche Website

Deutschland Website     speziell für Kinder/Jugendliche Website

Liechtenstein Website    speziell für Kinder/Jugendliche Website

Wer fällt auf Soziopathen und Narzisten herein?

Sie sind eine Betroffene/  ein Betroffener? Im Internet wird vielfach verbreitet, dass es jeden treffen kann. Dies stimmt meines Erachtens aber so nicht. Nach meiner Recherche und Erfahrung haben die Betroffenen/Opfer sehr wahrscheinlich die folgenden Persönlichkeitsmerkmale:

  • Es sind oft sehr sensible und empathische Menschen.
  • Es sind fast immer kluge und gebildete Menschen, oft beruflich hochqualifiziert.
  • Sie fühlen eine tiefe Sehnsucht nach etwas, das in ihrem Leben fehlt.
  • Sie sind emotional: nur emotionale Menschen sind manipulierbar.
  • Sie glauben, dass alles, wenn Sie sich nur genug anstrengen, am Ende gut wird, ein „Happy End“.
  • Oft ist ihr Handeln von Trotz geprägt nach dem Motto: „Jetzt erst Recht. Ich gebe nicht auf.“
  • Sie sind, auch wenn sie stark verletzt sind, in der Lage, sich in die Lage des Partners zu versetzen.
  • Sie haben keinen oder einen leicht irritierbaren Kontakt zu ihren Grenzen und Bedürfnissen. Wenn ihre Grenzen überhaupt von ihnen selbst wahrgenommen werden, sind sie leicht davon abzubringen.
  • Sie bekamen in der Kindheit nicht den Zuspruch und dieSelbstbestätigung, die sie brauchten.
  • Sie haben ein schlechtes Verhältnis zu sich selbst, glauben, dass Sie oft nicht gut genug sind und leiden an einer großen Scham.
  • Ihr Fairnessempfinden ist stark ausgeprägt. Sie können zwar sagen, dass sie Recht haben, sehen aber immer eine Teilschuld bei sich selbst.
  • Sie stehen unter dem ständigen Druck des Beziehungsabbruchs und Liebesverlusts und übernehmen dabei zunehmend die volle Schuld und Verantwortung für alles. Sie fühlen sich verpflichtet und auch fähig, die Last anderer tragen zu können.
  • Sie sind manchmal unendlich kreativ und finden daher oft unerschöpfliche Möglichkeiten, eine unmögliche Beziehung möglich zu machen. Sie lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, wenn es darum geht, ihre Grenzen weiter überschreiten zu können.
  • Sie sind flexibel und bereit sich anzupassen. Sie können nicht zwischen einer Flexibilität, die es ihnen ermöglicht, sich in viele Lebenssituationen einzuordnen, und einer pathologischen Kompromissfähigkeit, in der sie sich selbst verlieren, unterscheiden.
  • Sie brauchen in persönlichen Angelegenheiten oft Ermutigung und Rückversicherung und suchen das bei Menschen, von denen sie diese Unterstützung nicht bekommen.
  • Sie fühlen sich für das Wohlbefinden anderer verantwortlich. Sie fühlen sich schnell schlecht, wenn jemand um sie herum schlechte Laune oder „irgendetwas“ hat und denken, es könne an ihnen liegen. Sie haben das Bedürfnis, andere aufzumuntern, zu ermuntern und wiederherzustellen.