Rückenschmerzen ade

Fast die Hälfte der Bevölkerung in den westlichen Industrieländer berichtet über andauernde und wiederkehrende Rückenschmerzen. 80 Prozent der Menschen geben an, in den letzten zwei Jahren unter Rückenschmerzen gelitten zu haben. Andauernde Rückenschmerzen sind neben Herzerkrankungen der häufigste Grund für Erwerbsunfähigkeit und Frühverrentung. Auch viele junge Patienten sind betroffen. Osteopathie und Hypnose bieten wirksame Hilfe an.

Ein Osteopath und eine Hypnosetherapeutin stellen sich vor.

 

Fabian Indig www.osteopathie-indig.de

Dr. phil. Birgit Zottmann www.institut-drzottmann.de

 

Wie können Osteopathen bei Rückenschmerzen helfen?

Osteopathen tasten den Körper mit den Händen nach Funktionsstörungen ab, um sie anschließend zu lösen. Dahinter steht die Idee, dass der Bewegungsapparat, der Schädel und das Rückenmark auch mit den inneren Organen zusammenhängen – verbunden durch feine Gewebenetze, sogenannte Faszien.

Osteopathen wenden sanfte Griffe an, um Blockaden zu lösen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Sie wollen keine Symptome behandeln, sondern die Ursache des körperlichen Leidens beheben. Das Therapiekonzept verstehen sie als ganzheitlich.

Die Beschwerden können oft wieder zurückkehren, sobald derselbe Auslöser wieder stattfindet. Das bedeutet, dass Veränderungen nötig sind, um den erreichten therapeutischen Erfolg auch zu erhalten.

Hypnose – Ich verändere mein Stressmuster

Hypnose stellt eine nebenwirkungsfreie und äußerst gut verträgliche Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung. Einzige Voraussetzung ist die eigene Bereitschaft, an sich zu arbeiten.

Die moderne Hypnosetherapie kann Schmerzpatienten häufig eine überaus effektive Möglichkeit bieten. Sie eignet sich sowohl für die Aufdeckung der emotionalen Ursachen des Schmerzes als auch zur Kontrolle des Schmerzes selbst. Die Schmerzkontrolle gehört sogar zu den ältesten Einsatzgebieten der Hypnose. So ist die Hypnosetherapie als klinische Technik zur Schmerzbehandlung auch gut dokumentiert.

Da chronischen Schmerzen mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auf die Existenz eines ungelösten innerpsychischen Konflikts hinweisen, ist es sowohl viel sinn- als auch wirkungsvoller, sich diesem Konflikt zuzuwenden. Man könnte sagen, dass die Psyche ihren Schmerz via Körper zum Ausdruck bringt.

Was haben wir gemeinsam:

Wir sehen den Menschen ganzheitlich und wir helfen Ihnen nachhaltig erfolgreich zu sein. Ihr Erfolg liegt uns am Herzen.

Was ist der Unterschied.

Der Osteopath sieht vor allem den Körper und arbeitet mit seinen Händen.

Die Hypnosetherapeutin arbeitet mit Ihren Worten und der Stimme.

Neugierig geworden?

Sie können uns kennenlernen! Wir halten beide einen kleinen Vortrag und beantworten gerne Ihre Fragen.

Wann?

Am 27. Januar 2018 in der Kaiserstr. 5a (Lösungsräume); 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr

Die Plätze sind begrenzt verfügbar, deswegen melden Sie sich heute noch an: Birgit@drzottmann.com

Kostenbeitrag: 10 Euro

 

Wie wirkt Hypnose?

Pack den Rückenschmerz an der Wurzel

 

 

<meta name=“msvalidate.01″ content=“551A2229F564B1CF3407FE5B4E5F5944″ /><meta

name=“yandex-verification“ content=“01a5a4a9a998559c“ />

google349a5dafe1ee360b.html

Kongress der Deutschen Gesellschaft für Hypnose am 18. / 19. November in Frankfurt: „KONVERSATIONSHYPNOSE“ – schon mal gehört?

Nein, noch nie? Genau. Man hört zwar die Worte, aber nicht die Hypnose. Ohne es bewusst wahrzunehmen, gleiten wir ein in eine leichte Trance.

Konversationshypnose ist der Schmeichelstein unter den Hypnosetechniken.

In der Anwendung sitzt uns der Patient mit offenen Augen gegenüber und öffnet sich zugleich sanft der suggestiven Beeinflussung, wobei er Richtung und Ziel selbstbestimmt.

Feine hypnotische Sprachmuster und gezielt eingestreute Fragen, die nicht unbedingt beantwortet werden können, führen in eine leichte Trance. Unlogische, verwirrende, überraschende Aussagen regen dabei die Kreativität an und in der Folge öffnet sich das Tor zum Unbewussten, wo neue Möglichkeiten gesucht und erkennbar werden.

Fr. Dr. Zottmann wird uns diese Technik näher bringen, so dass wir erste hypnotische Sprachmuster bereits selbst anwenden können.

Ein 3-Stunden-Kurz-Lehrgang für alle Menschen die überzeugen müssen. Also hochinteressant für Ärzte, Krankenschwester, Heilpraktiker, Mütter, Väter, Lehrer, Verkäufer, ja sogar Polizisten, um hier nur einige Beispiele zu nennen.

Ich freue mich sehr auf dieses unerwartete Highlight.

Der Kongress findet statt im:

Adina
Apartmenthotel
Osloer Str. 3
60327 Frankfurt

Sie haben Fragen oder wollen sich anmelden?

Gerhard Hildebrandt
Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Hypnose-Therapie
Ganghoferstraße 12
40474 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 42 74 74

Abnehmen mit Hypnose

Wenn Sie immer wieder das gleiche tun, dann wird auch das Resultat immer das gleiche sein. Wenn Sie also ein anderes Resultat erreichen wollen, dann sollten Sie etwas Grundlegendes verändern, um erfolgreich zu sein. Nutzen Sie die Hypnose zum Abnehmen und erfahren Sie, wie es ist, wenn es anders ist.

Abnehmen mit Hypnose Frankfurt leicht gemacht: die unbewussten Mechanismen

Ivan Pavlov, ein russischer Physiologe und Arzt (1849-1936) führte ein bedeutsames Experiment mit Hunden durch. Immer wenn er ihnen Futter brachte, dann ließ er gleichzeitig eine Glocke ertönen. Irgendwann reichte es nur noch aus, die Glocke zu hören, damit die Hunde Speichel produzierten.

Es hatte sich eine Verbindung zwischen einem Reiz (dem Glockenton) und einer Reaktion (dem Speichelfluss) gebildet. Wir Menschen sind voll von solchen Reiz-Reaktions-Mustern, und viele davon haben wir erlernt. Gewohnheiten sind ein perfektes Beispiel dafür: Wenn Sie es gewöhnt sind, vor dem Fernseher zu essen und das schon eine ganze Weile praktizieren, dann wundern Sie sich vielleicht am Ende der Sendung, wo denn der ganze Tellerinhalt hin ist. Sie haben unbewusst alle Bewegungen ausgeführt, ohne bewusst darüber nachzudenken. Werden die unbewussten Verhaltensweisen geändert, ändert sich automatisch die Reaktion, somit das Ergebnis. Sie müssen dann nicht mehr bewusst daran denken, auf etwas zu verzichten, Sie machen das ganz natürlich. Während einer Hypnosesitzung wird in Ihrem Unterbewusstsein ein klares Ziel vorgeben, auf das es hinarbeiten wird. Automatisch werden dann Dinge geschehen, die dann in die richtige Richtung weisen und es für Sie leichter machen, als mit reiner Willenskraft. Zum Beispiel werden Sie keine Lust mehr auf Schokolade verspüren: Schokolade wird Ihnen gleichgültig werden. Sie tragen weiterhin die Verantwortung dafür selbst, abzunehmen.

Sie benötigen wenig Willenskraft nur die Bereitschaft Selbstverantwortung zu übernehmen

Keiner kann für Sie abnehmen, und es gibt auch keinen magischen Knopf oder die Wunderpille, mit der man in einer Woche 30 Kilo abnimmt. Wenn Sie bereit sind, etwas für sich selbst zu tun, und auch bereit sind, Zeit und etwas Disziplin zu investieren, dann wird Sie die Hypnose in einer Art und Weise unterstützen, die fern von der Willenskraft alleine ist.

IMG_9856

Abnehmen mit Hypnose: besser als eine Diät?

Abnehmen mit Hypnose in Frankfurt hat den Vorteil, dass man die Ernährungsgewohnheiten verändert ganz ohne Abnehmprogramm. An der Universität Tübingen wurde nachgewiesen, dass man mit Hypnose genauso viele Kilos verliert wie mit einer Diät, aber der Jojo-Effekt wesentlich geringer ausfällt.
Mehrere Studien, vor allem aus den USA, hatten in jüngster Zeit schon gezeigt, dass Hypnose noch bessere Erfolge erzielen kann als z.B. eine spezielle Verhaltenstherapie. In die Studie wurden 43 stark übergewichtige Frauen aufgenommen, die bereits mehrere erfolglose Diäten hinter sich hatten. 22 wurden ausschließlich verhaltenstherapeutisch betreut, 21 mit einer Kombination aus Verhaltenstherapie und Hypnose.
Für die Frauen war eine Gewichtsreduktion enorm wichtig, denn stark Übergewichtige leiden häufiger als Normalgewichtige an Stoffwechsel- und Skeletterkrankungen, an Fettleber oder Herz-Kreislauf-Problemen. Darüber hinaus haben sie oft Schwierigkeiten bei der Partnersuche, ein vermindertes Selbstwertgefühl und – entgegen dem Klischee von den „fröhlichen Dicken“ – auch eine geringere Lebenszufriedenheit.

Das Ergebnis:
In beiden Gruppen wurde fröhlich abgespeckt, Gewicht und Körperfett schmolzen dahin. Bei der Hypnosegruppe lag das Ergebnis deutlich höher als bei der anderen Gruppe, was vor allem daran lag, dass hier auch noch Monate nach Therapie-Ende die Pfunde weiter purzelten. Auch der Körperfettanteil sank bei den hypnotisierten Frauen stärker.

Und die Hypnose hat offensichtlich noch weitere positive Effekte:

Die Lebenszufriedenheit der Frauen aus der „Hypnosegruppe“ war gegenüber den anderen deutlich gestiegen, ebenso die Gesundheitsqualität und das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Orginal-Untersuchung www.meg-tuebingen.de/1-hypnose-hypnoseforschung.htm

IMG_9360

Abnehmen mit Hypnose: Wie läuft die Hypnose ab?

Beim Abnehmen mit Hypnose in Frankfurt liegt oder sitzt man sehr entspannt. Mithilfe bestimmter Formeln oder der Konzentration auf einen bewegten Gegenstand versetzt der Therapeut seinen Klienten in eine Trance. Die Hypnose wird oft beschrieben als Zustand zwischen Wachen und Schlaf, wie in einer Traumphase, bei der man aber bei vollem Bewusstsein ist. Währenddessen ist man besonders aufnahmebereit für positive Botschaften. Zum Beispiel in Zukunft nur noch zu essen, wenn man wirklich Hunger hat. Oder, dass es einfach unglaublich viel Spaß macht, jeden Tag mindestens dreißig Minuten energievoll im Rhein-Main Gebiet zu gehen. Die meisten empfinden eine Hypnose als ausgesprochen angenehm und erholsam. Meistens ist eine Serie von Behandlungen über einige Wochen sinnvoll.

Sie haben Fragen? Rufen Sie einfach an 0177 4512080

Sie wohnen nicht im Rhein-Main Gebiet oder Frankfurt: Mit Sitzungen per Skype sind die gleichen Erfolge zu verzeichnen.

https://hypnose-dr-zottmann.com/2017/11/16/hypnose-wirkt/

www.institut-drzottmann.de

Wie wirkt Hypnose?

Hypnose wirkt auf Ihr Unterbewusstsein bzw. auf das Unbewusste ein. Das Mittel hierfür ist ausschließlich meine Stimme. Die Inhalte bestehen aus Suggestionen, Imagination und Visualisierung.

Suggestionen, Imagination, Visualisierung: Was ist das?

Im Grunde ist alles, was uns seelisch beeinflusst, eine Suggestion. Wirksam wird sie erst dann, wenn man sie glaubt und verinnerlicht.

IMG_9322

Dazu ein Beispiel für eine Visualisierung: Stellen Sie sich vor, wie Sie an einem Ort sind, an dem Sie sich richtig gut gefühlt haben … zum Beispiel an einem Strand im Urlaub. Sehen Sie ihn, hören Sie und riechen Sie diesen Ort. Stellen Sie sich vor Ihrem geistigen Auge alles so klar wie möglich vor. Wenn Sie sich eine Weile darauf konzentrieren, können Sie vielleicht sogar das Salzwasser auf Ihren Lippen schmecken. Was fühlen Sie nun?

Meinen Klienten, die abnehmen wollen, suggeriere ich ein Bild von Ihrem Magen und lasse diesen immer kleiner werden. Wenn dieses Bild verinnerlicht wird, werden sie immer sehr schnell satt sein und nicht mehr viel essen können. Abnehmen wird so viel leichter, die Erfolge zeigen es.

Wissenschaftliche Studien mit Studenten beweisen, dass diese, wenn sie sich intensiv vorstellten Süßes zu essen, anschließend weniger Lust auf Süßigkeiten hatten als eine Vergleichsgruppe.

Auch Leistungssportler benutzen diese Erkenntnisse. So ging der Turner Fabian Hambüchen vor jedem Wettkampf Schritt für Schritt jede Übung in Gedanken durch. Das ist kein Kinderspiel, sondern harte Konzentrationsarbeit.

Imaginationsverfahren werden auch in der Krebsbehandlung eingesetzt. Der Arzt Dr. OC. Simonton  stellte fest, wie damit auf einen Tumor Einfluss genommen werden kann und/oder wie die oft gravierenden Nebenwirkungen der Chemotherapie zu mildern sind.

Die Verbundenheit von Geist und Körper war in der Antike schon bekannt und es wurden damals schon Krankheiten mit Imagination und Trance erfolgreich behandelt. In Epidaurus gab es um 400 vor Christus ein großes Zentrum, das dem Heilgott Asklepios geweiht war. Kranke kamen hierher, um sich in einen hypnotischen Schlaf versetzen zu lassen.

Mit Hypnose den Vagusnerv stimulieren – die Polyvagal Theorie

Ein neues Verständnis vom Nervensystem: Die Polyvagal Theorie von Stephen Porges

Eine wichtige und vielbeachtete Forschung zum Nervensystem führt der Professor für Psychiatrie und Biomedizintechnik Stephen Porges an: Es handelt sich um die von Stephen Porges entwickelte „Polyvagal-Therorie“.

„Poly“ heißt „viel“ und „vagal“ bezieht sich auf den Nervus vagus, den Hauptnerv des parasympathischen Nervensystems.

Die gängige Vorstellung vom Nervensystem mit Sympathikus und Parasympathikus im Mittelpunkt wird mit dieser Polyvagel Theorie erweitert und verändert.

Der Vagusnerv führt vom Gehirn aus in unendlich vielen Verzweigungen durch den Körper, wo er viele verschiedene Funktionen übernimmt und steuert.

Dazu gehören nicht nur die Organe, sondern auch manche Muskeln. Betrachtet man alleine den Mund- und Rachenraum, so ist der Vagusnerv zuständig für:

  • Geschmacksempfindungen im Rachen
  • Motorische Bewegungen, zum Beispiel Schlucken
  • Berührungsempfindungen

Bei den Organen erreicht er:

  • Leber
  • Niere
  • Herz
  • Lunge
  • Milz
  • Verdauungsorgane

Porges Theorie bezieht sich auf die Entdeckung, dass der Nervus vagus aus zwei Kerngebieten im Hirnstamm entspringt und dass diese beiden Nerventeile unterschiedliche Zielgebiete und Aufgaben haben.

  • Der eine Teil des Vagusnervs, den Porges den „alten Vagus“ nennt, zieht vom Gehirn in den Bauchraum und ist zuständig für die Verdauung und für die Kommunikation zwischen Bauch und Gehirn.
  • Der andere Teil, der von Porges so benannte „neue Vagus“ zieht vom Stammhirn in den Brustraum und verbindet den Herz- und Lungenbereich mit dem Gehirn. Er hat myelinisierte Nervenfasern, d.h. er hat eine Umhüllung, die ein Vielfaches an Leitungsgeschwindigkeit ermöglicht.

Dieser „neue Vagus“ ist mit anderen Hirnnerven vernetzt, die der Kommunikation und dem sozialen Austausch dienen wie z.B. dem Nervus Facialis, der die Mimik steuert. Porges benennt dies als System sozialen Engagements. Es handelt sich dabei um ein Nervennetzwerk, das unsere Fähigkeiten zu sozialem Handeln, Lernen und Kommunikation repräsentiert, in Verbindung mit dem Herzbereich.

Eine neue Sichtweise des Nervensystems

So ergibt sich eine neue Sichtweise gegenüber dem klassischen Modell. Es stehen sich nicht mehr die „Gegenspieler“ Sympathikus und Parasympathikus gegenüber, vielmehr gibt es drei hierarchisch geordnete Stufen, den neuen Vagus, den Sympathikus und den alten Vagus.

Fällt der neue Vagus aus, erfolgt die Umschaltung auf den Sympathikus.

IMG_9099Unser vegetatives Nervensystem
überprüft ständig, wie die Umwelt auf uns wirkt, dabei unterscheidet es zwischen: Sicher – gefährlich – lebensbedrohlich und entsprechend erfolgen die körperlichen Reaktionen.

Ist der neue Vagus dominant, wird die Umwelt als sicher erlebt. „Mit Hypnose den Vagusnerv stimulieren – die Polyvagal Theorie“ weiterlesen

Selbsthypnose für Einsteiger 1

EINLEITUNG

1. Was ist Hypnose/ Selbsthypnose?

Einleitung Zu allen Zeiten haben Menschen nach Möglichkeiten gesucht, Körper und Geist positiv zu beeinflussen. Eine der sehr alten und erfolgreichen Methoden ist die Hypnose bzw. Selbsthypnose.

Sie werden in diesem Buch die Kunst der Selbsthypnose kennenlernen. Hauptziel dieses Buches ist, Ihnen zu vermitteln, wie Sie auf tief gehende und nachhaltige Art und Weise mit Ihrem Unbewussten arbeiten können. Die Verbindung zwischen dem Unbewussten und dem Körper.

Der Erfolg der Hypnose liegt in ihrer Fähigkeit begründet, direkt auf das Unbewusste einzuwirken. Ihr Unbewusstes enthält Informationen, die Ihrem Bewusstsein nur bedingt zugänglich sind, und steuert außerdem unsere Empfindungen und Körperfunktionen.

Hypnose hat nichts mit Zauberei zu tun.

Das Geheimnis der positiven Wirkung der Hypnose liegt im Trancezustand begründet. Deshalb werde ich hierauf sehr ausführlich eingehen.

Kennen Sie die Geschichte des jungen Mannes, der die Straße mit einem Geigenkasten unter dem Arm hinunterläuft? In großer Eile hält er einen Mann an und fragt: »Wie komme ich zur Carnegie Hall?« Der alte Mann schaut den ungeduldigen jungen Mann an und erwidert nüchtern: »Üben, üben, üben …«

Selbsthypnose ist eine Fähigkeit, die geübt werden muss.

IMG_2095So wie jeder einen Ball werfen kann, ist die Selbsthypnose eine Fertigkeit, die fast alle von Natur aus können. Nur die meisten Menschen im westlichen Kulturkreis müssen diese Kunst erst wieder erlernen. Dabei lernt der/die eine schneller als der die/der andere. Lassen Sie sich davon nicht beeinflussen. Probieren Sie es einfach aus und tun Sie es. Der Erfolg ist Ihnen sicher.

Die Fähigkeit, einen Trancezustand zu erleben ist direkt abhängig davon, sich entspannen zu können. Aber was ist Entspannung? Wofür ist sie gut und wie erreiche ich sie? Diese Fragen und mehr werden beantwortet werden. (Falls nicht: schreiben Sie eine Mail birgit@drzottmann.com)

Das Ziel bestimmt den Weg.

Haben Sie ein Ziel im Kopf, das sich für Sie lohnt, anzustreben? Oder gehören Sie zu der Mehrzahl der Menschen, die wissen, dass sie etwas verändern wollen aber nicht so genau überblicken, was genau es sein soll. Die Selbsthypnose ist ein Erfolgsrezept, wenn das, was zu beeinflussen ist, genau bekannt ist. Aber auch nur dann. Deshalb habe ich den Prozess der Zielfindung ausführlich beschrieben. Lassen Sie sich dabei nicht entmutigen. Fangen Sie einfach an. »You can! Just do it«, sind ausgezeichnete Suggestionen, mit denen Sie anfangen sollten.

Was ist Hypnose?

Es gibt kein anderes psychologisches Verfahren, mit dem so viele falsche Vorstellungen verbunden sind und das so viele unbegründete Ängste auslöst wie die Hypnose. Das Wort »Hypnose« ruft bei den meisten Menschen die gegensätzlichsten Vorstellungen und Gefühle hervor. Die einen betrachten sie als Humbug und Scharlatanerie, die anderen rücken sie in die Nähe von Okkultismus und Schwarzer Magie und wittern finstere Mächte, die den Menschen zu einem willenlosen Roboter degradieren.

Das Bild der Hypnose in der Öffentlichkeit ist stark geprägt von der Showhypnose, von einschlägigen Darbietungen in Varietés, Discos und Fernsehen, wo Freiwillige aus dem Publikum in hypnotischem Zustand dazu gebracht werden, sich auf eine absonderliche Art und Weise zu verhalten. Alle diese Vorstellungen sind Zerrbilder, die mit der Hypnose nichts oder nur am Rande etwas zu tun haben.

Die Frage »Was ist Hypnose?« lässt sich nicht einfach beantworten. Der Wissenschaft ist es bisher nicht gelungen, von allen Forschern akzeptierte Definitionen zu entwickeln. Wir haben es hier mit einem außerordentlich vielschichtigen Phänomen mit vielen Facetten zu tun.

Allein die Bezeichnung »Hypnose« ist fragwürdig. Sie wurde 1843 von dem schottischen Arzt James Braid geprägt und sollte zum Ausdruck bringen, dass es sich dabei um eine Art Schlafzustand handelt. In der griechischen Mythologie war Hypnos der Gott des Schlafes, der Sohn der Nacht und der Bruder des Todes. Der Ausdruck ist jedoch nicht glücklich gewählt, weil es sich um keinen Schlafzustand handelt. Die Hypnose steht dem Wachzustand näher als dem Schlaf. Normalerweise ist die hypnotisierte Person sich ihrer selbst vollständig bewusst.

Manchmal sind hypnotisierte Menschen enttäuscht,

wenn sie in den normalen Wachzustand zurückkehren und feststellen müssen, dass sie nicht geschlafen haben. »Ich war ja gar nicht in Hypnose. Ich habe gar nicht geschlafen«, lautet es dann.

Viele glauben auch, dass es sich bei dem hypnotischen Zustand –der Trance- um ein Ausnahmephänomen handelt, das nur selten auftritt und gezielt von einer anderen, dafür besonders begabten Person erzeugt werden kann. Das ist jedoch nicht der Fall. Wir alle haben schon oft Trancen erlebt, meist nur für Sekunden oder wenige Minuten, ohne sie als solche zu erkennen. Wenn Sie fasziniert einen interessanten Film sehen oder einem interessanten Vortrag lauschen oder in ein Musikstück versunken sind, das Sie zutiefst bewegt, befinden Sie sich in Trance. Ihre Aufmerksamkeit ist voll und ganz von dem, was Sie sehen oder hören, in Anspruch genommen. Alle anderen Eindrücke treten in den Hintergrund, werden am Rande oder überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Sie sind völlig versunken, worauf Sie sich konzentrieren.

Hypnotische Zustände treten immer dann in Erscheinung, wenn die Aufmerksamkeit konzentriert und fokussiert ist, sich von außen nach innen verlagert. Das kann spontan geschehen,

Das kann spontan geschehen, wie wir es im Alltag häufig erleben oder gezielt durch eine andere Person bzw. des Hypnotisierten. Dabei treten eine Reihe von Erscheinungen auf, die für die Trance charakteristisch sind.

Die Trance ist gekennzeichnet durch folgende Veränderungen:

  • Verlangsamung der Herzfrequenz
  • Sinken des Blutdrucks
  • Verringerung der Muskelspannung
    Was häufig in Form eines Schweregefühls auftritt und als Entspannung erlebt wird.
  • Erhöhung der Muskelspannung,
    der Katalepsie. Wenn Katalepsie vorliegt, können die Gliedmaßen über kürzere oder längere Zeit in einer oft unbequemen Position verharren. Sie kann während der Hypnose spontan auftreten oder durch Suggestionen herbeigeführt werden. So bleibt der erhobene Arm beispielsweise schwebend. Die Körperhaltung wirkt wie erstarrt. Der Gesichtsausdruck wird maskenartig. Häufig hängt der Kiefer herab, der Mund ist offen und der Blick ist starr.
  • Schluck-, Augen- und Schreckreflexe sind vermindert
  • Veränderung der Pupillenweite
  • Verlangsamung der Atemfrequenz
  • Erweiterung der Gefäße der Arterien
  • Erhöhung der Speichelabsonderung
  • Abneigung zu sprechen und sich zu bewegen
    Wenn der Hypnotisierte spricht, ist die Sprechweise verlang samt, verkürzt und tonlos.
  • Einschränkung oder Steigerung der Gedächtnisleistungen
    Die Gedächtnisleistung kann eingeschränkt oder erheblich gesteigert werden. Es kann partielle oder totale Amnesie, das heißt Gedächtnisverlust auftreten für das, was in der Trance vorgefallen ist. Es besteht die Möglichkeit, dass die hypnotisierte Person sich an einzelne Phasen oder an den ganzen hypnotischen Zustand nicht mehr erinnert. Eine vollständige spontane Amnesie tritt normalerweise nur bei einer sehr tiefen Trance auf. Allerdings kann der Hypnotiseur sie auch für bestimmte Erlebnisinhalte suggerieren. Es können spontan oder durch Suggestion veranlasst unter Umständen Gedächtnisleistungen erhöht werden, sodass vergangene Ereignisse aus früheren Lebensabschnitten wieder auftauchen und unter starker Beteiligung der Gefühle noch einmal erlebt werden.

Weitere Veränderungen sind:

  • Veränderung der Sinneserfahrung
    Die Empfindlichkeit bestimmter Sinnesorgane wird gesteigert oder abgeschwächt. Spontan oder durch Suggestion hervorgerufen, tauchen eine Vielzahl visueller Eindrücke auf: Diffuse Farbwahrnehmungen, geometrische Muster und symbolische Bilder, positive und negative Halluzinationen in allen Sinnesbereichen. Es werden akustische, optische, Tast-, Geruchs- und Geschmackseindrücke registriert, für die es keine objektive Grundlage gibt. Oder, wenn sie vorhanden sind, ausgeblendet, sodass sie sich der Wahrnehmung entziehen.
  • Dissoziation
    Es treten spontane oder suggerierte Bewegungen von Gliedmaßen auf, die als selbstständige Vorgänge unabhängig von der Steuerung durch das Ich ablaufen. Wenn sich der Arm hebt, so erlebt die hypnotisierte Person es als selbstständigen Vorgang. Nicht ich bewege den Arm, sondern der Arm bewegt sich gleichsam abgekoppelt vom steuernden Ich-Zentrum. Bestimmte Körperpartien können schmerzfrei, völlig gefühllos oder hochgradig empfindlich sein.
  • Veränderung des Zeitgefühls
    Das Zeitgefühl ist verändert. Der Zeitablauf wird als verlangsamt oder beschleunigt erlebt oder scheint in einer zeitlosen Gegenwart aufgegangen zu sein. Das Erleben der persönlichen Identität unterliegt einer Veränderung Der Hypnotisierte kann sich von seinem Körper als getrennt erleben und kann sich mit anderen Personen oder Dingen identisch fühlen.
  • Das Erleben der persönlichen Identität unterliegt einer Veränderung
    Der Hypnotisierte kann sich von seinem Körper als getrennt erleben und kann sich mit anderen Personen oder Dingen identisch fühlen.
  • Veränderung der Realitätsorientierung
    Logische Widersprüche, Erfahrungen, die mit den Naturgesetzen unvereinbar sind, werden kritiklos hingenommen. Die Regeln der Logik und Prinzipien, die als gültig für die erfahrbare Realität gelten, werden außer Kraft gesetzt. Die hypnotisierte Person nimmt beispielsweise wahr, dass jemand sich an zwei Orten befindet, durchsichtig ist, das Wasser nach oben fließt, ohne sich darüber zu wundern. Verstöße gegen die im Alltagsbewusstsein verankerten Prinzipien der Realität werden akzeptiert.

und ….

  • Veränderungen des Denkens Das begriffliche, weitgehend an Sprache gebundene Denken tritt in den Hintergrund. Es gewinnt zunehmend bildhaften und symbolischen Charakter und wird konkreter, das heißt nicht mehr an allgemeinen Regeln orientiert, sondern auf einzelne Objekte und Gegebenheiten bezogen. Damit geht eine Verringerung der Kritikfähigkeit einher. Dies hat zur Folge, dass auch Vorstellungsinhalte, die vom Standpunkt des rationalen Bewusstseins unmöglich und unsinnig sind, ohne weiteres akzeptiert werden.
  • Ideomotorische Reaktionen Suggerierte Bewegungen laufen wie von selbst ab. Bewusste, aber vor allem unbewusste Denkprozesse äußern sich in Körperbewegungen, die unabhängig von der Steuerung durch den bewussten Willen ablaufen. In diesem Zusammenhang ist das automatische Schreiben bemerkenswert. Hypnotisierte Personen schreiben manchmal ganze Texte, ohne zu wissen, was sie schreiben. Die Hand bewegt sich gleichsam selbstständig und bringt Sätze zu Papier, die nicht ihren bewussten Überlegungen entspringen. So beeinflussen unbewusste Denkvorgänge Muskelreaktionen, die zum Schreiben sinnvoller Texte führen
  • Gesteigerte Suggestibilität
    Die Bereitschaft, direkte und indirekte Suggestionen vom Hypnotiseur oder von sich selbst zu übernehmen, ist erhöht.

https://hypnose-dr-zottmann.com/2017/11/16/hypnose-wirkt/

www.institut-drzottmann.de

Neue Wege bei Rückenschmerzen

Wen dauert das Kreuz plagt, der will nur eins: der Schmerz soll verschwinden und dies möglichst sofort.

Statt Tabletten und Operationen hat sich ein neuer Ansatz zunehmend etabliert: Die besten und sichersten Methoden gehen Rückenschmerzen sind die, die den Patienten aktiv werden lassen.

Allen voran regelmäßige Bewegung, sowie bessere Körperwahrnehmung, mehr Selbstfürsorge und gezielte Entspannung.184

Hier kann eine Hypnosetherapie sehr erfolgreich helfen und unterstützen.

Bei den meisten Rückenproblemen lässt sich der Auslöser „Neue Wege bei Rückenschmerzen“ weiterlesen

Selbstfürsorge – Ich verbessere die Beziehung zu mir selbst und nehme die Verantwortung für mich an.

Selbstfürsorge: “Um wahres Mitgefühl mit anderen zu empfinden, benötigen wir zunächst selbst ein Fundament, auf dem wir Mitgefühl kultivieren können. Dieses Fundament besteht in der Fähigkeit, sich mit den eigenen Gefühlen in Verbindung zu bringen und für das eigene Wohlergehen zu sorgen.Sich um andere zu kümmern setzt voraus, dass man sich um sich selbst kümmert.“ (SH der 14. Dalai Lama)

MSC (Mindful Self-Compassion) – Achtsames Selbstmitgefühl bzw. Selbstfürsorge

MSC  wurde  entwickelt, um die Fähigkeit des Selbstmitgefühls und der Selbstfürsorge zu kultivieren. MSC basiert auf der Forschung von Psychologin Dr. Kristin Neff (University of Texas, Austin, USA) und dem klinischen Fachwissen vom Klinischen Psychologen Dr. Christopher Germer (Harvard Medical School, Cambridge, USA).

IMG_4485

Was ist Selbstmitgefühl?

Selbstmitgefühl ist die Fähigkeit, sich dem eigenen Schmerz wohlwollend zuzuwenden. Diese ist von dem Wunsch begleitet, den Schmerz zu lindern und die eigene Verantwortung dafür zu übernehmen. Mitgefühl ist ein menschliches Potenzial, das in jedem Menschen vorhanden ist, „Selbstfürsorge – Ich verbessere die Beziehung zu mir selbst und nehme die Verantwortung für mich an.“ weiterlesen

Pack den Rückenschmerz an der Wurzel

Bringen Sie Ihre Wirbelsäule wieder in Form, indem Sie mit der Hypnose die innere Anspannung lösen und lernen ohne Rückenschmerzen wieder befreit zu durchzuatmen. Dies gibt Ihrer Wirbelsäule die natürliche Form und Stabilität zurück, sodass die überarbeiteten Muskeln entspannen können.

Neue Studien der Krankenkassen haben ergeben, dass etwa 9 von 10 aller in Deutschland aufgrund von Schmerzen im Rückenbereich durchgeführten Rückenoperationen ohne Erfolg sind.

Als Ursache der Rücken-Schmerzen gelten in der Orthopädie gewöhnlich Arthrose, Abnutzungserscheinungen, degenerative Erkrankungen, Bandscheibenschäden, Wirbelsäulenverkrümmungen (z.B. Skoliosen), eingeklemmte Nerven, Gelenkblockaden und Ähnliches. In der Neurologie werden sie auf Nervenschäden, in der Psychologie und Psychiatrie auf psychische Probleme zurückgeführt.

IMG_9334

Hypnosetherapie zur Schmerztherapie bei Rückenschmerzen

Wenn die Schmerzen allein durch „schlechte Gewohnheiten“ entstanden sind, reichen meistens eine oder ein paar psychotherapeutische Sitzungen aus, um zu völliger Schmerzfreiheit zu gelangen. „Pack den Rückenschmerz an der Wurzel“ weiterlesen

Mit Hypnose Blockaden lösen

Die Blockaden Lösung ist eine sehr populäre Hypnoseanwendung, die viel bewegen kann.

Blockaden äußern sich als ein Hindernis auf ein Ziel.

Vielleicht haben auch Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie bestimmte Dinge einfach nicht in Angriff nehmen oder warum manches einfach nicht voranschreiten will, obwohl Sie sich so sehr anstrengen. Eine Blockade haben Sie immer dann, wenn Sie ein bestimmtes Ziel erreichen möchten, aber irgendetwas hindert Sie immer wieder daran.

2008 Franken Steigerwald

Eine Blockaden Lösung hilft oft genau da, wo man mit allem anderen nicht mehr weiterkommt. Der Vorteil an Blockaden Lösungen mit Hypnose ist, dass sie relativ allgemein formuliert werden kann und dass dementsprechend dem Unterbewusstsein die Wahl überlassen wird, wo es etwas lösen möchte. Denn das Unterbewusstsein kennt jede Sekunde Ihres Lebens, es speichert alles ab, was man abspeichern kann – von Kindheit an, auch Dinge vor denen wir Angst haben, die uns belasten, alle Stressereignisse, Probleme und Hemmungen werden so fest verankert und blockieren uns bei vielen Entscheidungen und Handlungen, ohne das wir es merken. „Mit Hypnose Blockaden lösen“ weiterlesen