Kongress der Deutschen Gesellschaft für Hypnose am 18. / 19. November in Frankfurt: „KONVERSATIONSHYPNOSE“ – schon mal gehört?

Nein, noch nie? Genau. Man hört zwar die Worte, aber nicht die Hypnose. Ohne es bewusst wahrzunehmen, gleiten wir ein in eine leichte Trance.

Konversationshypnose ist der Schmeichelstein unter den Hypnosetechniken.

In der Anwendung sitzt uns der Patient mit offenen Augen gegenüber und öffnet sich zugleich sanft der suggestiven Beeinflussung, wobei er Richtung und Ziel selbstbestimmt.

Feine hypnotische Sprachmuster und gezielt eingestreute Fragen, die nicht unbedingt beantwortet werden können, führen in eine leichte Trance. Unlogische, verwirrende, überraschende Aussagen regen dabei die Kreativität an und in der Folge öffnet sich das Tor zum Unbewussten, wo neue Möglichkeiten gesucht und erkennbar werden.

Fr. Dr. Zottmann wird uns diese Technik näher bringen, so dass wir erste hypnotische Sprachmuster bereits selbst anwenden können.

Ein 3-Stunden-Kurz-Lehrgang für alle Menschen die überzeugen müssen. Also hochinteressant für Ärzte, Krankenschwester, Heilpraktiker, Mütter, Väter, Lehrer, Verkäufer, ja sogar Polizisten, um hier nur einige Beispiele zu nennen.

Ich freue mich sehr auf dieses unerwartete Highlight.

Der Kongress findet statt im:

Adina
Apartmenthotel
Osloer Str. 3
60327 Frankfurt

Sie haben Fragen oder wollen sich anmelden?

Gerhard Hildebrandt
Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Hypnose-Therapie
Ganghoferstraße 12
40474 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 42 74 74

Soziopathen in einer Beziehung

„Das Glück sieht dem Verhängnis oft zum Verwechseln ähnlich.“ (Laura Hertreiter)

Soziopathen wirken zunächst sympathisch. Viele betroffene Frauen, aber auch Männer haben das Gefühl einem Seelenverwandten begegnet zu sein, dem Prinzen ihrer Träume. Auch in sexueller Hinsicht geben Sie ihr Bestes und Frauen wähnen sich im 7. Himmel. Psychopathen haben ein Gespür dafür, was Sie brauchen. Sie sind nicht empathisch. Sie können sich nicht vorstellen, was und wie andere Menschen fühlen und haben keinerlei Gewissen. Aber sie sind hochgradig manipulativ, streben die Macht über Sie an. Dann eines Tages ändert sich sein Verhalten plötzlich. Die Beziehung wird sich ab sofort durch einen ständigen und abrupten Wechsel von intensiver Nähe und Stress, Streit und Trennungsandrohung auszeichnen.

Eine Aussage eines diagnostizierten Soziopathen:

„Ist es denn wirklich so wichtig, ob mir etwas leid tut oder ob ich es nur sage, damit alles wieder besser ist? Heißt das gleich ich empfinde keine Reue?“

Ein große Anzahl der Opfer von Psychopathen sind manipulierte Ehefrauen und Partner, die schlau genug sind, um zu realisieren, dass „ihr Psychopath“ andere Menschen in seinem Leben betrügt, belügt, sie benutzt und manipuliert, jedoch (leider) zu eitel oder blind genug, zu glauben, dass sie die einzige Ausnahme von der Regel sind.

Eine Klientin erzählte mir von einer Beziehung: Sie fand beim Durchstöbern seines Badezimmerschrankes einen Zettel einer Frau, auf dem stand, dass sich die Damen bitte nicht an Ihren Sachen bedienen sollten. Mit Datum und Unterschrift. Auf dem Nachttisch lag ein Buch über Narzissmus. Na ja, da wusste Sie was Sie erwarten konnte.

Weitere Berichte von Betroffenen:

„Mein Trauma begann traumhaft.
Viele liebe Worte, kleine Aufmerksamkeiten, Briefe, SMS, Blumen, Zukunftspläne Versprechungen, einander total verstehen, stundenlang reden können und und und…
Leider folgte das böse Erwachen.
Lügen, Betrügen, Klauen, Kontrollieren, Person und Charakter abwerten, Versuche von Freunden zu isolieren durch Sprüche wie „Die denken alle, Du bist böse“, Spielsucht, Erniedrigung, ganz fein und subtil, Stück für Stück einem die kleinen Freuden madig machen, Sprüche wie „Wenn Du mehr so oder so wärst, wäre ich auch anders“, „Du bist nicht dies oder das genug“,“Du bist selbst schuld, dass ich mir Liebe auswärts suche.“
Stück um Stück wurde mir mein Selbstwertgefühl genommen, ich geriet in eine Abwärtsspirale, geriet selbst immer schneller außer Kontrolle.
Ich kannte mich buchstäblich selbst nicht mehr.
Dazu immer wieder Liebesbeteuerungen. Bis zum Schluss, über die Trennung hinaus. Man sei alles für Ihn etc.
So viele Male stand ich bereits in der Tür und machte doch immer wieder kehrt, auch weil ich unserem Kind eine Familie bieten wollte.
Leider war ich selbst nach jahrelanger Opferung (über 8 Jahre) so abhängig von Ihm, dass ich nach der Trennung in ein Loch stürzte.
Diese Jahre waren schlimm. Sich von solchen Menschen zu trennen, ist schwer. Man kann es wohl mit einem Drogenentzug vergleichen. Man tut alles, lechzt nach allem und kennt sich selbst nicht mehr.
Das letzte halbe Jahr nach der Trennung war ganz übel, schlussendlich habe ich es mit Hypnose versucht und konnte ihn endlich vor die Türe setzen!
Dennoch wollte er das Spielchen weitertreiben und erst ein Anruf brachte mir Ruhe.“

„Zuerst die Idealisierungsphase, auf die die Abwertungsphase folgt, natürlich immer wieder mit Zucker gespickt, dass man bleibt, in der hoffnungsvollen Aussicht, irgendwann wieder idealisiert zu werden. Man strengt sich mehr und noch mehr an, um wieder seinem positiven Bild zu entsprechen, was man natürlich nie mehr erreicht! Ist auch nicht gewollt.

Man verliert sich selbst bei diesem Spiel, verliert sein ganzes Selbstbewusstsein (hat meiner zum Glück nicht geschafft, weil ich eine recht starke Persönlichkeit bin zum Glück. Aber sogar ich fing schon an, mit mir zu hadern, was etwas heißen will 😉 )

Je stärker man selbst ist, desto krasser sind die Abwertungen und Triangulationen.

Meiner schaute mit Vorliebe jungen Frauen und Mädchen hinterher, weil ich schon älter bin und er sich erhoffte, mich damit demütigen zu können. Er schwärmte von blonden jungen Arzthelferinnen usw.

Er löschte meine Fotos von seinem Handy, von anderen Frauen besaß er ganze Bildkollektionen.

Er gab an, verschiedene Mails von mir ungelesen zu löschen etc. Ständig subtile und offene Demütigungen.

Sein Wesen wechselte er permanent. Einmal war ich sein Ein und Alles, um kurz darauf nur noch eisige Kälte und Ablehnung zu spüren.

Das verunsichert extrem. Ich machte immer alles falsch und sei es, dass ich einen Apfel in seiner Küche am Spülbecken abwusch. Wie konnte ich nur???!!! Ich hätte ins Bad gehen sollen. Meinen Kaffee trank ich grundsätzlich im falschen Zeitrahmen. Zu schnell oder zu langsam und bekam einen Anpfiff. Zu schnell bedeutete, ich sei nicht genussfähig, und zu langsam, dass ja dann der Kaffee kalt sei und nicht mehr schmecke.

Der Appetit verging einem auch beim Mittagessen. Wehe Wehe, das Essen vermischte sich auf meinem Teller oder ich krümelte oder verspritze etwas Soße auf seinem Tisch. Oh Gott!!! Da saß ich dann aber zu Eis gefroren da, das sag ich euch.

Ich habe mich getrennt und es geht mit mir immer besser, auch wenn meine Regeneration und Heilungsphase noch lange nicht abgeschlossen ist. Auch mir gehen jetzt nach all den Monaten noch krasse Bilder durch den Kopf und ich verstehe mich heute gar nicht mehr. Wie konnte ich das nur so lange mitmachen? Unglaublich!!!

Es ist eine Sucht und ja, diese Loser sind echt gut im Bett. Das gebe ich unumwunden zu.

Sie manipulieren und unser Herz spricht eine absolut andere Sprache, als diese seelenlose Menschen uns vermitteln.

Auch ein wichtiger Punkt: Diese Loser schweigen, gerade dann, wenn du eine Erklärung für ihr krasses Verhalten am dringendsten brauchst. Sie schweigen DICH zu Tode.

Meiner gab sehr gerne anderen Frauen seine Handynummer. Natürlich hatte er immer eine gute Begründung. Aber auf die konnte ich tagelang warten und mich zermartern.

Mir war irgendwann glasklar, dass er auf der Suche war, nach einem anderen Opfer. Eines, das sich mal endlich vernichten ließ, wie seine Exfrau. Mich bekam er einfach nicht wirklich unter Kontrolle.

Sein letzter Akt an mir kam, als ich in der Zeitung stand.

Oh Gott!!! Ich hatte Erfolg und ich wurde gesehen. Da war was los!!! Das musste natürlich von seiner Seite sofort vernichtet werden.

Danach fiel mir die Trennung ganz leicht. ……..und heute bin ich sehr stolz darauf.“

„Mein Loser erzählte mir die schönsten Geschichten über die Liebe. Er hätte noch nie jemanden abgöttischer geliebt als mich, nicht einmal seine eigene Mutter, die er mehr als alles auf der Welt geliebt hat. Ich sei die tollste, die schönste Frau die ihm jemals begegnet sei . ..Durch mich hätte er überhaupt erkannt, was Liebe bedeuten würde..blaa blaa blaa!!! Und dann kam der Tag X, da wurde ich schlagartig als Dummtusse beschimpft.
Ich hatte nichts getan. Ihn nur leicht angerempelt an einer Supermarktkasse. Sein Hass hat sich über mir ausgeschüttet und ich stand erstarrt da, wie ein Eisklotz und konnte es nicht fassen.
Schnell war die Herrlichkeit der anfänglichen Liebeshymnen vorbei oder sagen wir, sie flammte ab und an noch auf, um mich zu halten. Ich fieberte den schönen Augenblicken entgegen. Ich hoffte auf gute Laune und keine Kälte und Angriffe. Die schönen Abende wurden immer weniger und er wurde immer unberechenbarer. Ein Tretminenfeld! Ich wurde oft runter gemacht, klein gehalten.
Wenn man ein Leben lang in Angst und Schrecken leben will, auf kleine Glücksmomente wartend, dann ist man einem Loser richtig.
Mich hätte meiner auf Dauer richtig krank gemacht. Ich bin für diese Spezies zu sensibel.


Aber das ging wirklich nur mit absoluter Kontaktsperre und äußerster Selbstdisziplin. Ich bin zum Glück ein selbstdisziplinierter Mensch, aber selbst ich habe mehrere Anläufe gebraucht und bin X Mal wieder zurück.
Und dann kam dieser eine Abend, ich bin immer noch dankbar, dass er so grausame Dinge zu mir sagte.
Danach war es bei mir komplett aus. Er hatte mir verbal zu heftig ins Gesicht geschlagen.
Mit einem Satz alles was ich im Leben erreicht habe, versuchte er nieder und nichtig zu machen.
Er stellte mich wie ein Nichts hin. Das war gut so, denn an dem Abend bin ich aufgewacht.
Vielleicht braucht jeder erst so einen bestimmten Augenblick wo das Fass überläuft. Ich weiß es nicht.
Ich könnte ein Buch schreiben und war mit meinem nur 3 Jahre zusammen.“

„Ich bin frei! Jede Frau sollte es sich wert sein, sich von solch einem MONSTER zu befreien!“

„Ich habe es leichter gehabt mich von meinem Loser zu trennen, als viele. Ich habe mich niemals in seine Abhängigkeit begeben, mich nie finanziell von ihm unterstützen lassen.
Keine gemeinsamen Kinder !!!
Ich spürte immer, dass dieser Mensch toxisch ist. Meine Alarmglocken schrillten sehr früh, sehr laut.
Trotzdem habe ich mehrere Jahre mit ihm verschwendet, bis ich in die Materie eintauchte, mich belas und dadurch meine Augen geöffnet wurden. Ich erkannte mein Suchtverhalten, meine emotionale Abhängigkeit, seine Techniken (scheinbar sind die alle gleich gestrickt, richtig gruselig), die vielen Manipulationen. Victim-Blaming, Gaslightning usw.
Danach ging alles extrem schnell.
Ohne große Worte habe ich ihn überall blockiert und aus meinem Leben geworfen.

„Ich war zuvor mindestens 6 Mal rückfällig geworden, nach Trennungen.
Ich habe es geschafft, allerdings mit eiserner Disziplin und ich bin zum Glück ein äußerst disziplinierter Mensch. Ich hatte mich zuvor noch nie nach einem Menschen noch einmal umgedreht, den ich verlassen hatte. Ich kannte mich selbst nicht wieder. Klar, die SUCHT!! Das war keine Liebe!!!“

„Ich kenne einige Beispiele, da wurden die Partnerinnen so krank, dass sie starben. Schlechte Behandlungen verletzen die Seele und das wirkt sich dramatisch auf die Gesundheit aus.“

„Mit einem Psychopathen/Narzissten an der Seite schaust Du in die tiefsten Abgründe Deiner Selbst. „Schau nicht zu lang und zu tief sonst schaut der Abgrund zurück“. Der Spruch sollte sich jeder merken der in einer solch defizitären Beziehung verweilt.
Der Abgrund schaut irgendwann zurück und die Selbstzweifel und das Gefühl nicht richtig im Kopf zu sein beginnen, oftmals auch suggeriert vom defizitären Partner……..“

„Mit auf dem Weg kann ich nur geben. Keine Gedanken mehr daran zu verschwenden rigorose abzuschließen und totaler Kontaktabbruch für immer!!
Wie nach einer Sucht, komplette Abstinenz.
Durch unser Kind bin ich leider gezwungen rudimentärer Kontakt zu halten. Diesen werde ich so gut es geht über Dritte abwickeln.“

Erkennen Sie nun, dass Ihr Partner höchstwahrscheinlich ein Soziopath ist?! Wenn Sie es wissen bzw. fühlen, dann WACHEN SIE AUF, NEHMEN IHRE BEINE IN DIE HAND UND LAUFEN WEG! Wenn Sie immer noch sehr zögerlich sind und immer noch hoffen, dass alles ein reines Missverständnis ist, lesen Sie das Buch von Martha Stout und sind dann ehrlich zu sich selbst.

Wenn Sie erkennen, dass Sie auf einen solchen Menschen hereingefallen und jetzt wütend auf sich selbst sind, können Sie sich nun drei Dinge machen vornehmen:

  1. Versprechen Sie sich selbst, KEINEN KONTAKT mehr zu ihm zu suchen. KEINEN! Löschen Sie seine Nummern und blocken Sie ihn. Falls Sie Kinder haben, bitten Sie andere um Hilfe. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn Soziopathen beginnen, zu stalken, bzw. wieder den Kontakt zu Ihnen, dem Opfer, suchen. Machen Sie sich nichts vor: Sie sind NICHT die Auserwählte. Es liegt nicht an Ihnen, dass er so ist. Sie können es nicht ändern, ganz gleich was Sie auch tun. Sehnen Sie sich nach ihm und denken jeden Tag an ihn? Diagnose: Liebessucht!

Sie wurden manipuliert. Nehmen Sie Ihr Leben wieder selbst in die Hand! Lesen Sie den Aufsatz über Liebessucht und lassen Sie sich helfen!

  1. Sie sind wahrscheinlich wütend, dass das gerade Ihnen passiert ist.

Dies ist verständlich. Denken Sie daran, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass er in keiner Weise erfolgreich sein wird. Er ist praktisch ein Verlorener! Was wollen Sie von solch einer Person. Verzeihen Sie sich, auch wenn es unmöglich erscheint.

  1. Sie haben eine Aufgabe, die es zu erfüllen gilt: Werden Sie glücklich!

Nochmal: Verzeihen Sie sich und genießen Ihr Leben. Rache ist süß: Werden SIE glücklich! Das ist nämlich das, was Soziopathen gar nicht leiden können. Sie sind kein Opfer mehr. Er kann Sie nicht mehr manipulieren und dies wird dazu führen, dass er sich betrogen fühlt. Nehmen Sie Hilfe an, wenn Ihnen dies im Moment sehr schwer fällt oder als unmöglich erscheint!

Wie verhindere ich es, mich nochmal in Eisblume zu verlieben?

Sie haben Sich einmal in eine Eisblume verliebt und möchten dies nie wieder tun?! Verständlich. Bitte halten Sie sich an die folgende Regel, die ich im Buch von Martha Stout las: Wenn Ihr Partner Sie mehr als dreimal angelogen hat oder Ihnen etwas vorgemacht hat, ist er ein Lügner. Geben Sie ihm keine Chance mehr, nicht ihr Geld, nicht ihr Wissen. Verlassen Sie ihn, gehen Sie. Reden Sie es sich nicht schön, es lohnt sich nicht. Ein Lügner ist ein Lügner und nichts anderes.
Seien Sie sehr vorsichtig, wenn über frühere Partner verächtlich gesprochen wird und vertrauen Sie Ihrem Instinkt, der Stimme in Ihnen, die vielleicht sagt, dass Vorsicht geboten ist. Sie haben gesehen, zu was zu viel Verständnis führt. Denken Sie an sich. Dies ist nicht Egoismus, sondern Selbstfürsorge!

Wenn Sie unsicher sind, lesen Sie meine Artikel noch einmal und wenn die aufgeführten Punkte passen, lassen Sie es. Sie werden einen Partner finden, der zu Ihnen passt. Vertrauen Sie darauf!

Wenn es Ihnen jetzt sehr schlecht geht und Sie sich klein fühlen, akzeptieren Sie Hilfe und wenden Sie sich an nachfolgende Stellen in Ihrem Land. Hier werden Sie schnell, auch anonym, Hilfe und Rat bekommen. Sie sind nicht alleine!

Schweiz Website             speziell für Kinder/Jugendliche Website

Österreich Website         speziell für Kinder/Jugendliche Website

Deutschland Website     speziell für Kinder/Jugendliche Website

Liechtenstein Website    speziell für Kinder/Jugendliche Website

Wer fällt auf Soziopathen und Narzisten herein?

Sie sind eine Betroffene/  ein Betroffener? Im Internet wird vielfach verbreitet, dass es jeden treffen kann. Dies stimmt meines Erachtens aber so nicht. Nach meiner Recherche und Erfahrung haben die Betroffenen/Opfer sehr wahrscheinlich die folgenden Persönlichkeitsmerkmale:

  • Es sind oft sehr sensible und empathische Menschen.
  • Es sind fast immer kluge und gebildete Menschen, oft beruflich hochqualifiziert.
  • Sie fühlen eine tiefe Sehnsucht nach etwas, das in ihrem Leben fehlt.
  • Sie sind emotional: nur emotionale Menschen sind manipulierbar.
  • Sie glauben, dass alles, wenn Sie sich nur genug anstrengen, am Ende gut wird, ein „Happy End“.
  • Oft ist ihr Handeln von Trotz geprägt nach dem Motto: „Jetzt erst Recht. Ich gebe nicht auf.“
  • Sie sind, auch wenn sie stark verletzt sind, in der Lage, sich in die Lage des Partners zu versetzen.
  • Sie haben keinen oder einen leicht irritierbaren Kontakt zu ihren Grenzen und Bedürfnissen. Wenn ihre Grenzen überhaupt von ihnen selbst wahrgenommen werden, sind sie leicht davon abzubringen.
  • Sie bekamen in der Kindheit nicht den Zuspruch und dieSelbstbestätigung, die sie brauchten.
  • Sie haben ein schlechtes Verhältnis zu sich selbst, glauben, dass Sie oft nicht gut genug sind und leiden an einer großen Scham.
  • Ihr Fairnessempfinden ist stark ausgeprägt. Sie können zwar sagen, dass sie Recht haben, sehen aber immer eine Teilschuld bei sich selbst.
  • Sie stehen unter dem ständigen Druck des Beziehungsabbruchs und Liebesverlusts und übernehmen dabei zunehmend die volle Schuld und Verantwortung für alles. Sie fühlen sich verpflichtet und auch fähig, die Last anderer tragen zu können.
  • Sie sind manchmal unendlich kreativ und finden daher oft unerschöpfliche Möglichkeiten, eine unmögliche Beziehung möglich zu machen. Sie lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, wenn es darum geht, ihre Grenzen weiter überschreiten zu können.
  • Sie sind flexibel und bereit sich anzupassen. Sie können nicht zwischen einer Flexibilität, die es ihnen ermöglicht, sich in viele Lebenssituationen einzuordnen, und einer pathologischen Kompromissfähigkeit, in der sie sich selbst verlieren, unterscheiden.
  • Sie brauchen in persönlichen Angelegenheiten oft Ermutigung und Rückversicherung und suchen das bei Menschen, von denen sie diese Unterstützung nicht bekommen.
  • Sie fühlen sich für das Wohlbefinden anderer verantwortlich. Sie fühlen sich schnell schlecht, wenn jemand um sie herum schlechte Laune oder „irgendetwas“ hat und denken, es könne an ihnen liegen. Sie haben das Bedürfnis, andere aufzumuntern, zu ermuntern und wiederherzustellen.

 

Die Eisblumen oer Soziopathen

 

“Life is short. Say what you’ve wanted to say. Do what you’ve wanted to do. Don’t wait until the only thing you can say is, I wish I’d had the courage to do it sooner.” ~Lori Deschene

Ich war auf einem Kongress in Florida und hörte einem Vortrag zu, in dem das Buch von Martha Stout empfohlen wurde: „Der Soziopath von nebenan. Die Skrupellosen: Ihre Lügen, Taktiken und Tricks.“ Ich kaufte es.

An einem Wochenende verschlang ich das Buch. Niemals hatte ich mich mit diesen Menschen auseinandergesetzt, dachte wirklich, dass diese Menschen in meinem Leben nicht vorkamen, auch in meiner Beratungspraxis nicht. Ich dachte, Soziopathen sind etwas für die Psychiater und Therapeuten, die gelernt haben, mit diesen Menschen umzugehen und sie zu behandeln. So kann man sich täuschen.

Mir geht es im Folgenden nicht darum, Menschen zu diagnostizieren. Ich benutze Soziopath, Psychopath und Narzisst synonym. Während die ersteren zwei Begriffe in der Literatur generell synonym verstanden werden, ist Narzissmus ursprünglich etwas anderes. Die Leiden, die diese Menschen jedoch bei Ihren Partnern verursachen, ähneln sich stark. Mir geht es darum aufzuzeigen, wann Vorsicht geboten ist, wie Sie als Opfer von solch einem Mensch wieder heilen und wie Sie verhindern, dass Sie nochmals auf sie hereinfallen.

Ich schreibe in der männlichen Form. Soziopathen sollen angeblich überwiegend männlich sein, aber es gibt natürlich auch weibliche Fälle. Täter sind nicht nur Männer, sondern auch Frauen. Deshalb, liebe Damen, fühlt euch auch angesprochen.

Wie erkennt man Soziopathen?

In Wikipedia findet sich eine Checklist von Robert D. Hare:

Psychopathie-Checkliste 

(Kernmerkmale der psychopathischen Persönlichkeit: selbstsüchtig und ausnutzend, stabil über die Lebenszeit)

  • Trickreich, sprachgewandter Blender mit oberflächlichem Charme
  • erheblich übersteigertes Selbstwertgefühl
  • pathologisches Lügen (Pseudologie)
  • betrügerisch-manipulatives Verhalten
  • Mangel an Gewissensbissen oder Schuldbewusstsein
  • oberflächliche Gefühle
  • Gefühlskälte, Mangel an Empathie
  • mangelnde Bereitschaft und Fähigkeit, Verantwortung für eigenes Handeln zu übernehmen
  • Stimulationsbedürfnis (Erlebnishunger), ständiges Gefühl der Langeweile
  • unzureichende Verhaltenskontrolle
  • frühere Verhaltensauffälligkeiten
  • Fehlen von realistischen, langfristigen Zielen
  • Impulsivität
  • Verantwortungslosigkeit
  • Abwertung anderer Menschen
  • Jugendkriminalität
  • Verstoß gegen Bewährungsauflagen bei bedingter Haftentlassung
  • Promiskuität
  • viele kurzzeitige eheähnliche Beziehungen
  • polytrope (vielgestaltige) Kriminalität

Diese 20 Kriterien werden je nach Ausprägung mit 0 (keine Ausprägung), 1 (teilweise Ausprägung) oder 2 (volle Ausprägung) Punkten bewertet. Ab 25 von insgesamt 40 zu erreichenden Punkten wird ein hoher Psychopathie-Wert konstatiert. Ab 30 Punkten (Cutoff-Wert) erfolgt die Diagnose: „Psychopathie“.

Wer herausfinden möchte, ob jemand ein Narzisst ist, kann sich laut US-Psychologen lange Psychologie-Tests offenbar sparen: Eine einzige Frage genügt. Mehr als 2200 Freiwillige wurden befragt in dieser Untersuchung. Das Ergebnis war erstaunlich: die direkte Nachfrage stellte sich als der einfachste Weg dar, um Narzissten zu identifizieren.

Können Sie sich vorstellen, dass es Menschen gibt, die kein Gewissen und Empathie haben?

Ich nicht bzw. nur schwer. Aber ich erkenne sie nun. Sie kamen in meinem Leben vor und sind aktiv in dem Leben einiger meiner Klienten.

Ich gab ihnen einen Namen: Eisblumen. Ich kann mich noch an die beschlagenen Fenster meiner Kindheit erinnern und die Eisblumen, die im Winter daraus entstanden. Eisblumen leben nur in der Nacht, im Dunkeln. Sie sind wunderschön, kalt und unnahbar, denn Wärme und Nähe lösen sie auf, und sie werden dann banales Wasser bzw. Luft. So wie die Soziopathen.

Ich halte nichts davon, von „Losern“ zu sprechen. Soziopathen haben Ihre Grenzen und sie können ihr Verhalten wählen, so wie ich und auch Sie.

Und Sie können wählen, wie Sie vielleicht mit Ihrer „Liebessucht“ umgehen. Denn Sie werden in einer Beziehung mit einem Sozipathen manipuliert und sind nun vielleicht „süchtig“ nach seiner Liebe. Er wird sich nicht ändern. Aber Sie können sich ändern! Glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich rede.

Psychopathen sind oft anregend, aufregend, liebevoll usw. Wenn wir Ihnen zu nahe kommen, löst sich diese Erscheinung mehr und mehr auf und ein Mensch mit Problemen erscheint, die er selbst nicht sieht. Banal, oder?

In der Literatur wird die Häufigkeit von Soziopathen in der Gesellschaft mit bis sechs Personen von hundert beschrieben. Es sind viele und Sie kennen sicherlich jemanden mit dieser Persönlichkeitsstruktur.

Von Psychiatern werden vor allem die Personen diagnostiziert, die gesellschaftlich auffällig geworden sind, indem sie stehlen oder auf einer anderen Weise kriminell sind. Psychopathen können sich anpassen und die Mehrzahl von Ihnen wird wahrscheinlich nie einen Therapeuten oder Psychiater sehen. Die Dunkelziffer ist daher groß.

Psychopathen haben Gefühle!

Sie leben unerkannt unter uns, denn sie haben kein Problem mit sich. Es sind immer die anderen, vielleicht Sie, indem Sie so sind wie Sie sind, empathisch mit einer Neigung das Gute in den Menschen zu sehen.

Psychopathen sind nicht verrückt. Nur anders. Sie sind mitunter sehr intelligent, wissen, was richtig und was falsch ist. Sie können sich auch rein rational in ihr Gegenüber hineinversetzen und dessen Perspektive einnehmen. Gefühle wie Angst oder Liebe werden von Ihnen anscheinend vermindert empfunden. Die Fähigkeit, Mitgefühl, Schuld oder Reue zu fühlen, ist gar nicht vorhanden.

Soziopathen wirken charmant, sind jedoch skrupellos. Instinktiv finden sie die Schwächen ihrer Mitmenschen und nutzen sie aus: „Sie sind perfekt angepasste Raubtiere.“

Robert Hare merkt in „Without Conscience“ an, dass Psychopathen viel schneller als normale Menschen verärgert sind, da sie ihre Impulse schlecht unter Kontrolle haben. Ein Wutanfall eines Psychopathen ist in der Regel gefühlskalt, plötzlich, von kurzer Dauer und willkürlich.

Wutausbrüche sind für den Psychopathen ein weiteres Mittel, um zu demonstrieren, dass er das Sagen hat. Wenn Psychopathen jemanden anschreien, beleidigen, zuschlagen, oder sogar andere Menschen verwunden und töten, dann sind sie sich ihres Verhaltens bewusst, selbst wenn sie nur opportunistisch im Eifer des Gefechts handeln. Sie wissen, dass sie anderen schaden und genießen dies sogar.

Psychopathen glauben nicht, dass ihre Fehlentscheidungen, die für sie immer gerechtfertigt und angemessen sind, jemals zur Folge haben können, dass ein anderer Mensch, der zuvor in ihrem Bann war, etwas an ihrem Verhalten auszusetzen hat oder sie ablehnt. Selbst wenn sie andere betrügen, belügen, ausnutzen, manipulieren oder isolieren, haben sie nicht das Gefühl, dass sie aufgrund ihres Verhaltens negative Konsequenzen jeglicher Art verdient hätten.

Die zentrale Emotion eines Psychopathen ist Verachtung für die Personen, die er täuscht, benutzt und missbraucht, sowie für die Menschheit insgesamt.

Als besonders perfide empfinde ich, dass Psychopathen erwarten, dass die Frauen, die sie benutzten und wegwarfen, sie als die perfekten Partner idealisieren und sehnlichst ihre Rückkehr erwarten. So können sie sie weiter für Sex, Geld, Machtspiele, das Image oder für sonstige Gefälligkeiten benutzen – falls sie sich, wann und für wie lange auch immer, sie sich dazu entschließen, wieder in ihren Leben aufzutauchen.

Oft sind Psychopathen unfähig, ihre eigenen Interessen zu berücksichtigen. Dadurch, dass sie flüchtigen Vergnügen und momentanen Launen nachgehen, behindern Psychopathen auch ihr eigenes Leben. Nur selten führen sie irgendwann ein glückliches oder erfolgreiches Leben. Sie verbringen ihr gesamtes Leben damit, diejenigen zu verletzen und zu hintergehen, die sie lieben und die ihnen vertrauen, ihre Partner zu benutzen und wegzuwerfen, Erwartungen ihrer Familien, Freunde, Vorgesetzten und Kollegen zu enttäuschen und von einer bedeutungslosen Ablenkung zur nächsten überzugehen. Am Ende gehen die meisten von ihnen leer aus und sind allein.

Toxische Beziehung überwinden – Wenn die Trennung vom Partner nicht mehr aufhört weh zu tut

 

Abschiede gehören zu jedem Leben. Es gibt keinen Menschen der nicht einen Mensch im Laufe seines Lebens durch Tod oder Trennung verliert

Wenn etwas zu Ende geht bzw. ist tut es oft sehr weh. Trauer ist ein Prozess der Reorganisation. Wer sind wir ohne diesen Menschen?

Trauer kann eine Zeitlang dauern – dies hängt auch von den Umständen ab: Dem Alter der Trauernden und wie plötzlich die Trennung geschah.IMG_9295

Zum Glück wird aber meistens dieses Gefühl der Trauer im Laufe der Zeit weniger. Trauer ist ein normaler Prozess, der sehr individuell abläuft.

„Ist das, was ich fühle, eigentlich normal?“ fragen sich oft die Betroffenen? Einige meiner Klienten wollen so schnell wie möglich wieder sich nach einer Trennung wieder „frei“ fühlen. Trauer bedarf jedoch der Zeit.

„Trauer ist ein zutiefst unzeitgemäßes Gefühl, das im Alltag kaum Raum findet“ sagt Entwicklungspsychologin Kathrin Boerner die an der Abteilung für Geriatrie und Palliativmedizin der Mount Sinai School of Medicine in New York über Verluste forscht.

Am Ende ist die Trauer nicht weg es tut aber nicht mehr weh. Ein Teil des „verlorenen“ Menschen bleibt in uns, in Form von Erinnerungen und Gefühlen. Die Trauer hat sich verwandelt ebenso wie der Mensch, der sie durchlebt.

Manchmal können Menschen den Partner nicht loslassen. Sie denken täglich, über Jahre hinweg an diesen Menschen und leiden darunter. Oft sind dies toxische Beziehungen.

Diese Trennungen können krank machen. Toxische Beziehungen machen nicht nur die Seele krank, sie greifen unsere physische Gesundheit an und sind Auslöser von vielen, manchmal auch schweren, Krankheiten, deren wirkliche Ursache zunächst im Dunkeln bleibt. „Toxische Beziehung überwinden – Wenn die Trennung vom Partner nicht mehr aufhört weh zu tut“ weiterlesen

Sieben Fallgruben einer Beziehung

Menschen benötigen Beziehungen zu anderen Menschen. Wir sind Wesen, die auf Gemeinschaft mit anderen Menschen hin angelegt sind.
Dementsprechend sind wir in unserem Gehirn verdrahtet. Aber brauchen wir als Menschen die romantische Liebe?

IMG_9379Helen Fischer, eine Anthropologin im Kinsey-Institut kam zu der Schlussfolgerung, dass romantische Liebe ein grundlegender menschlicher Antrieb ist  Ihre Kollegin Lucy Brown geht noch weiter und bezeichnet die romantische Liebe als Überlebensmechanismus, der so wichtig wie das Verlangen nach Wasser ist.

Wenn Menschen verliebt sind bzw. lieben, wollen sie gefallen. Dies ist erst einmal vollkommen normal. Wir passen uns den sozialen Normen unserer Gruppe an und wollen vielleicht als tolerant, großzügig und erfolgreich, als schön wahrgenommen werden, um vom Partner geliebt zu werden.

„Sieben Fallgruben einer Beziehung“ weiterlesen

Geben und Nehmen in Beziehungen

Gut funktionierende zwischenmenschliche Beziehungen beruhen immer auf einem Austausch von Leistungen und Gegenleistungen.
Sie sind so lange in Kontakt, wie zwischen den Beteiligten das Nehmen und Geben materieller und nichtmaterieller Güter auf einem für beide Seiten befriedigendem Niveau stattfinden.
Achten Sie bei den Beziehungen zu anderen Menschen mehr auf die Qualität als auf die Quantität. Ein großer Bekanntenkreis, mit dem Sie mit vielen Menschen konfrontiert sind, die unerfreuliche Verhaltensmuster an den Tag legen oder zu dem nur oberflächliche Beziehungen unterhalten, ist eine Belastung, eine Quelle von negativem Stress anstatt von Befriedigung.

Für das eigene seelische Gleichgewicht ist ein kleiner Kreis von Freunden besser, in dem die Freundschaften durch häufige Kontakte gepflegt werden. „Geben und Nehmen in Beziehungen“ weiterlesen

…. und alles geht vorbei

Kürzlich las ich, dass es in jedem achten Haushalt Weihnachten zu Streit und Konflikten kommt. Wenn Erwartungen, Wünsche und Träume nicht erfüllt werden, breiten sich Ärger und Wut aus.Schwierige Situationen überwindenWir alle kennen Geschichten und Märchen und wir mögen es, wenn wir sie erzählt bekommen. Manche Geschichten fangen an mit „Es war einmal …“ Und diese Geschichten enden anscheinend alle mit „und dann lebten sie glücklich und zufrieden“.

Auch wenn alle diese Geschichten auf die gleiche Art und Weise anfangen und enden, ist der Teil zwischen dem Anfang und dem Ende doch sehr verschieden:

In diesen Geschichten werden Abenteuer bestanden und wichtige Dinge erledigt. Es wird immer etwas erlebt, so dass „sie lebten glücklich und zufrieden“ eintreten konnte.

Ihr Leben ist Ihre Geschichte. Sie haben viele Abenteuer und Herausforderungen zu bestehen und erleben viele Happy Ends.

Auf dem Weg zum Happy End, wenn ich mich darauf konzentrieren möchte, etwas besser zu machen, sage ich zu mir selbst: „Auch dies wird vorbeigehen.“

Ich glaube, ich habe es einmal in einer Geschichte gehört, die mir jemand vorgelesen hat. Ich mag es, wenn ich zu mir sage: „Auch dies wird vorbeigehen.“ Ich erinnere mich dann daran, dass alles nach einiger Zeit besser sein wird, die Sonne auch für mich wieder scheinen wird …

Wenn ich sage, „es wird vorbeigehen“, erinnert es mich daran, wie sich alles im Laufe der Zeit verändert.

Wenn ich sage, „es wird vorbeigehen“, erinnert es mich daran, dass es auch für mich ein „Und dann lebten sie glücklich und zufrieden“ geben wird.

Für alles, was uns runterzieht, gibt es auch etwas, was uns hochzieht. „Es wird vorbeigehen“ erinnert mich daran, dass es auch für mich wieder viele Hochs geben wird. Ich habe glückliche Zeiten vor mir, wie auch Sie sie vor sich haben.

Spaß erleben Sie garantiert auf unserem zweitägigen Seminar zur Schnell- und Blitzhypnose!

Sie wollen Hypnose kennen lernen und erfahren, wie Sie schnell und einfach Menschen hypnotisieren können?

Mit Hypnose können Sie anderen Menschen gute Gefühle  vermitteln, wie zum Beispiel  Ruhe und Gelassenheit und/oder Selbstvertrauen.

Sie selber können u.a. Ihre Fähigkeit sich zu fokussieren und zu konzentrieren weiter entwickeln, ihr Selbstvertrauen erhöhen und lernen Menschen positiv zu beeinflussen.

In dem Seminar erlernen Sie nur so viele Grundlagen, wie Sie wirklich brauchen, um die Blitzhypnose und Schnellhypnose erfolgreich anzuwenden. Sie werden

  • die besten Schnellinduktionen Schritt für Schritt verstehen und erleben und üben;
  • Induktionen lernen, die Sie leicht erweitern können, um eine sehr tiefe Trance zu erreichen, in der hypnotische Phänomene wie, Amnesie und Halluzinationen möglich sind. Selbst aus einer sehr einfachen Tranceinduktion können Sie jederzeit eine tiefe Hypnose machen;
  • erfahren, wie Sie in jeder Situation erkennen können, wer sich als Partner für eine Hypnose eignet, wie Sie Menschen ansprechen, motivieren und für die Hypnose begeistern können. Dies werden Sie auch auf der Straße üben.

Die Ausbildung ist insbesondere geeignet für:

Coaches, psychologische Berater, Lebensberater …

Heilpraktiker, Therapeuten, Psychologen …

Ärzte, Psychiater, Zahnärzte, Hebammen …

Trainer, Entertainer, Showhypnotiseure …

aber natürlich auch für interessierte Laien.

Die Ausbildung findet am 1. und 2. Februar 2013 in Frankfurt im Ibis Hotel, Speicherstr. 4 statt.

Unser Weihnachtsgeschenk: Bis zum 31.12.2012 können Sie dieses Seminar zum Frühbucherpreis bekommen. Anstatt 300 Euro bezahlen Sie nur 150 Euro.

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes ruhiges Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr.

Ihre Dr. Birgit Zottmann                                           Aus Freude am Leben

Sie haben noch Fragen: Rufen Sie uns an 06101 5028382           b.zottmann@freenet.de

www.institut-drzottmann.de

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Entstehung von Ärger und Wut

Wir alle kennen die Gefühle von Ärger und Wut. Es gibt wohl keinen Menschen, der sich nicht irgendwann in seinem Leben über etwas geärgert hat oder in Wut geraten ist. Es handelt sich um Gefühle, die so alltäglich und universell verbreitet sind wie Liebe und Angst.

Da sie im Repertoire des Fühlens und Handelns eine wichtige Stellung einnehmen, müssen sie wesentliche Funktionen besitzen. Allerdings wird immer wieder ihr negativer Charakter hervorgehoben und die Forderung gestellt sie abzubauen und nach Möglichkeit zu vermeiden.

Um die Funktion der Wut und Ärgers besser zu verstehen werden wir deshalb zunächst der Frage nachgehen, wodurch Wut und Ärger entstehen.

Ursachen von Ärger und Wut
Es gibt unzählige Ereignisse, die uns ärgern und in Wut versetzen. Angesichts dieser unübersehbaren Mannigfaltigkeit von Anlässen scheint es kaum möglich zu sein, ein klares Muster typischer Ursachen und Funktionen herauszuarbeiten.
Wenn wir jedoch die vielfältigen Beispiele genauer betrachten, wird deutlich, dass diese Emotionen ganz spezifische Funktionen besitzen und einer bestimmten Logik folgen.

Wir wollen einige Beispiele untersuchen:
Stellen Sie sich vor, ihre Nachbarn frönen einem feuchten Lebensstil und feiern Partys, auf denen es hoch hergeht und die Musik eine Lautstärke besitzt, die Sie ärgert und wütend macht.

Wir haben es hier mit einem Fall zu tun, wo bestimmte Außenreize als Störfaktoren wahrgenommen werden und Ärger und Wut verursachen.
Anlässe dafür sind auch Situationen, in denen wir Schäden erleiden, übervorteilt werden oder Geld verlieren.
Stellen Sie sich vor, Sie kommen zu Ihrem Auto, das Sie auf dem Parkplatz abgestellt haben und müssen zu Ihrem Schrecken erkennen, dass es von Raudis demoliert wurde. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie darüber in Wut geraten.

Mit Ärger reagieren wir auch, wenn wir etwas zu einem hohen Preis gekauft haben, dessen Qualität minderwertig ist. Wir ärgern uns, wenn wir in einem teuren Restaurant schlecht bedient werden, und die Qualität des Essens zu wünschen übrig lässt. Ärger und Wut treten auch auf, wenn unser Selbstwertgefühl beeinträchtigt wurde.
Angenommen, eine Frau erzählt auf einer Party ihren Freundinnen, wie ihr Mann anlässlich eines Abendessens bei seinem Chef sich blamierte und er einige unpassende Bemerkungen machte, die ein allgemeines Befremden hervorriefen.
Er ärgert sich darüber maßlos und macht ihr darüber heftige Vorwürfe, weil er sich bloßgestellt und erniedrigt fühlt. Später gerät sie in Wut, als er mit einer attraktiven Dame ausgiebig flirtet. „Entstehung von Ärger und Wut“ weiterlesen

Die menschlichen Grundbedürnisse

Menschliche Grundbedürfnisse
Es haben sich schon viele Philosophen und Psychologen mit den menschlichen Grundbedürfnissen auseinandergesetzt, u. a. der Psychologe Abraham Maslow, der die Theorie der Bedürfnispyramide entwickelt hat. In diesem Beispiel benutze ich ein Modell menschlicher Grundbedürfnisse der Familientherapeutin Cloé Madanes und des Persönlichkeitstrainers Anthony Robbins.
Es eignet sich zum einen hervorragend dafür, die eigenen Bedürfnisse besser zu erkennen, zum anderen können Sie sich damit auch Verhaltensweisen anderer Menschen besser erklären.
Jeder Mensch hat die folgenden 6 Bedürfnisse, jedoch ist die Ausprägung sehr verschieden. Auch hat jeder seine eigene Art und Weise, die Bedürfnisse zu befriedigen, die ihm am wichtigsten sind.

1. Das Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit
Menschen brauchen ausreichende Versorgung mit dem Überlebensnotwendigen (Nahrung, Kleidung, Unterkunft), aber auch das Gefühl, sich sicher zu fühlen, und das nicht nur vor körperlichen Übergriffen.
Für einige Menschen bedeutet Sicherheit, eine sichere Umgebung zu haben und/oder Beständigkeit in der Beziehung. Sie können aber auch Sicherheit durch Gewohnheiten erlangen. Essen zum Beispiel kann das Gefühl von Gemütlichkeit und Sicherheit geben.
Selbst durch einen bestimmten Glauben können wir dieses Bedürfnis befriedigen. Die Religion nimmt hierbei einen wichtigen Platz ein. Aber auch im persönlichen Bereich haben wir Glaubenssätze oder Grundüberzeugungen, die dem Leben Sicherheit geben. Etwas ist so, weil wir es glauben. Dies kann sehr positive Auswirkungen haben, wenn wir zum Beispiel glauben, dass es für unser Problem eine Lösung gibt. Es kann aber auch sehr schwierig werden für Menschen, die glauben „nicht gut genug zu sein“.
Was notwendig ist, um sich sicher zu fühlen, ist für jedes Individuum verschieden. Dem einen reicht es zu wissen, wann er das nächste Mal etwas zu essen bekommt, der andere erlangt nur das Gefühl der Sicherheit, wenn er eine Million Guthaben auf der Bank hat.
Schlüsselwörter sind: Komfort, Sicherheit, Stabilität, Bodenhaftung, Kontrolle haben, Vorhersagbarkeit und Schutz
Ein Paradox: Wenn ein Mensch sich völlig sicher fühlt, alles vorhersehbar ist, das heißt, dieses Bedürfnis vollkommen befriedigt ist, wird es sehr schnell langweilig. Und während wir uns alle Sicherheit wünschen, brauchen wir gleichzeitig Abwechslung und Herausforderungen.

2. Das Bedürfnis nach Abwechslung und Herausforderung
Menschen suchen nach neuen Reizen und Erfahrungen. Unser Körper, unser Gehirn und unsere Gefühlswelt benötigen Herausforderungen, Anstrengung, Spannung, Abwechslung und Überraschung, denn alles, was nicht genutzt und gefordert wird, stirbt. Die Auseinandersetzung damit bringt eine gefühlte „Tiefe“ ins Leben.
Auch wenn Sie ihr Lieblingsessen jeden Tag bekommen könnten, würden sie irgendwann etwas anderes essen wollen. Manche Menschen befriedigen ihr Bedürfnis nach Vielfalt und Abwechslung, indem Sie einen Film anschauen, andere fahren Rennen mit dem Auto oder mit dem Fahrrad oder besteigen Berge.
Und nicht zu vergessen: Eine große Quelle für Abwechslung und Vielfalt sind Probleme. Wenn Dinge anders laufen als geplant, wenn Erwartungen enttäuscht werden und Dinge in eine andere Richtung laufen, bedeutet dies auch Unsicherheit und Vielfalt.
Wie erleben Sie Vielfalt und Abwechslung?
Schlüsselwörter sind: Unsicherheit, Vielfalt, Angst Instabilität, Chaos, Wechsel, Stärke, Verlangen, Spannung, Anstrengung, Überraschung, Problem und Krise, Veränderung, Unterhaltung, Spannung, Aufregung und Erregung

3. Das Bedürfnis nach Liebe und Beziehung
Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen. Der Austausch mit anderen Menschen fördert nicht nur sein körperlich-seelisches Wachstum, sondern auch sein Überleben.
Liebe ist ein Überlebensinstinkt.
Die Herausforderungen, die dieses Bedürfnis mit sich bringen, liegen in unserem Glaubenssystem, das uns sagt, wie wir das Gefühl von Liebe bekommen, wie es sich anfühlt, wie wir Liebe erfahren und die Fähigkeit, Liebe zu geben und zu empfangen.
• Erfahren Sie Liebe in Ihrem Leben?
• Wann in Ihrem Leben haben Sie sich geliebt gefühlt?
Schlüsselwörter sind: Liebe und Verbundenheit, Zusammensein, Leidenschaft und Einheit

4. Das Bedürfnis nach Sinn und Bedeutung
Was ist das Leben ohne Sinn? Der Mensch sucht nach dem Sinn des Lebens – egal, ob er einer allumfassenden, allgemeingültigen Wahrheit entspricht oder nicht. Die Sinnsuche ist eng mit der menschlichen Existenz verbunden (siehe hierzu Viktor Frankl).
Jeder Mensch braucht das Gefühl, wichtig, erwünscht und gewünscht zu sein. Wenn Sie Geschwister haben, dann haben Sie im Wettbewerb Ihre Nische gesucht und gefunden. Vielleicht waren Sie der/die Erfolgreiche, der/die Leise, der/die Aufmüpfige, der/die Kreative …
Dieses Bedürfnis, speziell und wichtig zu sein, ist immer da und möchte auch befriedigt werden. Sie können dieses Gefühl befriedigen, indem Sie zum Beispiel etwas erreichen, was Sie sich vorgenommen haben.
Von Bedeutung in diesem Zusammenhang sind oft auch die Vergleiche mit anderen, indem wir Hierarchien aufbauen. Wir wollen mehr sein, mehr haben als der/die andere und damit wichtiger sein.
In einem mehr positiven Sinne führt dieses Bedürfnis dazu, dass Sie Ihren Standard anheben, sich anstrengen.
Oft führt die Fokussierung auf die Befriedigung dieses Bedürfnisses zu Schwierigkeiten. Wenn wir zum Beispiel meinen, dass nur dieser eine Mensch unserem Leben Sinn geben kann, werden wir kaum fertig damit, wenn dieser Mensch sich von uns trennt. Aber auch Mitglieder einer Gang finden in der Gruppe die Verbundenheit mit anderen, die ihrem Leben Bedeutung geben. Es ist dann leider unerheblich, wenn diese Verbundenheit einen kriminellen Inhalt hat.
Ihr Bedürfnis nach Bedeutung befriedigen letztendlich auch Amokläufer. Mit ihren Taten gehen sie sogar in die Geschichte ein und Jahrestage sind mit ihrem Namen verbunden.
Schlüsselwörter sind: Stolz, Wichtigkeit, Leistung, Standard, Disziplin, Wettbewerb und alle Wörter, die mit Zurückweisung oder mit „nicht gut genug“ anfangen

Die folgenden zwei Bedürfnisse sind wichtig, wenn Menschen sich als „ganz“, „ausgefüllt“ oder „erfüllt“, „in ihrer Mitte erlebend“ fühlen wollen.

5. Das Bedürfnis nach Wachstum
Wachstum ist nicht nur ein menschliches Phänomen. Es ist in der Entstehung des Universums genauso sichtbar wie in der menschlichen Evolution. Säuglinge entdecken ihre neue Umgebung, kleine Kinder lernen laufen und sprechen, Erwachsene erwerben neue wichtige Verhaltensweisen.
Ein Muskel, der nicht benutzt wird, wird kraftlos und verkümmert. Das Gehirn kann neuronale Verbindungen bis ins sehr hohe Alter formen. Voraussetzung hierfür ist das Lernen, und zwar immer neuer Dinge und Verhaltensweisen; den Mut zu haben, immer wieder seine eigene Komfortzone zu verlassen.
Alles, was nicht wächst, stirbt!

6. Das Bedürfnis nach einem Beitrag zur Evolution

Vielleicht ist sich der Mensch nicht unmittelbar bewusst, dass er Teil eines Ganzen ist. Jedoch entstehen Freude und ein innerer Friede nicht nur beim Nehmen, sondern auch beim Geben.
Dieses Phänomen ist gut zu beobachten, wenn ein Mensch einem anderen in einer Notsituation Hilfe anbietet oder wenn eine Gruppe von Menschen etwas Neues entwickelt, dass die Lebensqualität anderer erhöht.
Etwas zu geben macht Menschen glücklich und zufrieden.

Die Befriedigung dieser 6 Grundbedürfnisse entscheidet, ob wir uns glücklich oder unglücklich fühlen.

Die Grundbedürfnisse wurden von Anthony Robbins u.a. entwickelt und dient als Grundlage für das „Strategische Coaching“.

http://www.institut-drzottmann.de