Mit Hypnose den Vagus Nerv stimulieren

Ein neues Verständnis vom Nervensystem: Die Polyvageltheorie von Stephen Porges

Eine wichtige und vielbeachtete Forschung zum Nervensystem führt der Professor für Psychiatrie und Biomedizintechnik Stephen Porges an: Es handelt sich um die von Stephen Porges entwickelte „Polyvagal-Therorie“.

„Poly“ heißt „viel“ und „vagal“ bezieht sich auf den Nervus vagus, den Hauptnerv des parasympathischen Nervensystems.

Die gängige Vorstellung vom Nervensystem mit Sympathikus und Parasympathikus im Mittelpunkt wird mit dieser Polyvagel Theorie erweitert und verändert.

Der Vagusnerv führt vom Gehirn aus in unendlich vielen Verzweigungen durch den Körper, wo er viele verschiedene Funktionen übernimmt und steuert.

Dazu gehören nicht nur die Organe, sondern auch manche Muskeln. Betrachtet man alleine den Mund- und Rachenraum, so ist der Vagusnerv zuständig für:

  • Geschmacksempfindungen im Rachen
  • Motorische Bewegungen, zum Beispiel Schlucken
  • Berührungsempfindungen

Bei den Organen erreicht er:

  • Leber
  • Niere
  • Herz
  • Lunge
  • Milz
  • Verdauungsorgane

Porges Theorie bezieht sich auf die Entdeckung, dass der Nervus vagus aus zwei Kerngebieten im Hirnstamm entspringt und dass diese beiden Nerventeile unterschiedliche Zielgebiete und Aufgaben haben.

  • Der eine Teil des Vagusnervs, den Porges den „alten Vagus“ nennt, zieht vom Gehirn in den Bauchraum und ist zuständig für die Verdauung und für die Kommunikation zwischen Bauch und Gehirn.
  • Der andere Teil, der von Porges so benannte „neue Vagus“ zieht vom Stammhirn in den Brustraum und verbindet den Herz- und Lungenbereich mit dem Gehirn. Er hat myelinisierte Nervenfasern, d.h. er hat eine Umhüllung, die ein Vielfaches an Leitungsgeschwindigkeit ermöglicht.

Dieser „neue Vagus“ ist mit anderen Hirnnerven vernetzt, die der Kommunikation und dem sozialen Austausch dienen wie z.B. dem Nervus Facialis, der die Mimik steuert. Porges benennt dies als System sozialen Engagements. Es handelt sich dabei um ein Nervennetzwerk, das unsere Fähigkeiten zu sozialem Handeln, Lernen und Kommunikation repräsentiert, in Verbindung mit dem Herzbereich.

So ergibt sich eine neue Sichtweise gegenüber dem klassischen Modell. Es stehen sich nicht mehr die „Gegenspieler“ Sympathikus und Parasympathikus gegenüber, vielmehr gibt es 3 hierarchisch geordnete Stufen, den neuen Vagus, den Sympathikus und den alten Vagus.

Fällt der neue Vagus aus, erfolgt die Umschaltung auf den Sympathikus.

IMG_9099Unser vegetatives Nervensystem
überprüft ständig, wie die Umwelt auf uns wirkt, dabei unterscheidet es zwischen: Sicher – gefährlich – lebensbedrohlich und entsprechend erfolgen die körperlichen Reaktionen.

Ist der neue Vagus dominant, wird die Umwelt als sicher erlebt. „Mit Hypnose den Vagus Nerv stimulieren“ weiterlesen

Ein Osteopath und eine Hypnostherapeutin stellen sich vor

Fabian Indig www.osteopathie-indig.de

Dr. phil. Birgit Zottmann www.institut-drzottmann.de

Fast die Hälfte der Bevölkerung in den westlichen Industrieländer berichtet über andauernde und wiederkehrende Rückenschmerzen. 80 Prozent der Menschen geben an, in den letzten zwei Jahren unter Rückenschmerzen gelitten zu haben. Andauernde Rückenschmerzen sind neben Herzerkrankungen der häufigste Grund für Erwerbsunfähigkeit und Frühverrentung. Auch viele junge Patienten sind betroffen.

Wie können Osteopathen bei Rückenschmerzen helfen?

Osteopathen tasten den Körper mit den Händen nach Funktionsstörungen ab, um sie anschließend zu lösen. Dahinter steht die Idee, dass der Bewegungsapparat, der Schädel und das Rückenmark auch mit den inneren Organen zusammenhängen – verbunden durch feine Gewebenetze, sogenannte Faszien.

Osteopathen wenden sanfte Griffe an, um Blockaden zu lösen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Sie wollen keine Symptome behandeln, sondern die Ursache des körperlichen Leidens beheben. Das Therapiekonzept verstehen sie als ganzheitlich.

Die Beschwerden können oft wieder zurückkehren, sobald derselbe Auslöser wieder stattfindet. Das bedeutet, dass Veränderungen nötig sind, um den erreichten therapeutischen Erfolg auch zu erhalten.

Hypnose – Ich verändere mein Stressmuster

Hypnose stellt eine nebenwirkungsfreie und äußerst gut verträgliche Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung. Einzige Voraussetzung ist die eigene Bereitschaft, an sich zu arbeiten.

Die moderne Hypnosetherapie kann Schmerzpatienten häufig eine überaus effektive Möglichkeit bieten. Sie eignet sich sowohl für die Aufdeckung der emotionalen Ursachen des Schmerzes als auch zur Kontrolle des Schmerzes selbst. Die Schmerzkontrolle gehört sogar zu den ältesten Einsatzgebieten der Hypnose. So ist die Hypnosetherapie als klinische Technik zur Schmerzbehandlung auch gut dokumentiert.

Da chronischen Schmerzen mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auf die Existenz eines ungelösten innerpsychischen Konflikts hinweisen, ist es sowohl viel sinn- als auch wirkungsvoller, sich diesem Konflikt zuzuwenden. Man könnte sagen, dass die Psyche ihren Schmerz via Körper zum Ausdruck bringt.

Was haben wir gemeinsam:

Wir sehen den Menschen ganzheitlich und wir helfen Ihnen nachhaltig erfolgreich zu sein. Ihr Erfolg liegt uns am Herzen.

Was ist der Unterschied.

Der Osteopath sieht vor allem den Körper und arbeitet mit seinen Händen.

Die Hypnosetherapeutin arbeitet mit Ihren Worten und der Stimme.

Neugierig geworden?

Sie können uns kennenlernen! Wir halten beide einen kleinen Vortrag und beantworten gerne Ihre Fragen.

Wann?

Am 27. Januar 2018 in der Kaiserstr. 5a (Lösungsräume); 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr

Die Plätze sind begrenzt verfügbar, deswegen melden Sie sich heute noch an: Birgit@drzottmann.com

Kostenbeitrag: 10 Euro

Selbsthypnose für Einsteiger 1

EINLEITUNG
1. Was ist Hypnose?

Einleitung Zu allen Zeiten haben Menschen nach Möglichkeiten gesucht, Körper und Geist positiv zu beeinflussen. Eine der sehr alten und erfolgreichen Methoden ist die Hypnose.

Sie werden in diesem Buch die Kunst der Selbsthypnose kennenlernen. Hauptziel dieses Buches ist, Ihnen zu vermitteln, wie Sie auf tief gehende und nachhaltige Art und Weise mit Ihrem Unbewussten arbeiten können. Die Verbindung zwischen dem Unbewussten und dem Körper.

Der Erfolg der Hypnose liegt in ihrer Fähigkeit begründet, direkt auf das Unbewusste einzuwirken. Ihr Unbewusstes enthält Informationen, die Ihrem Bewusstsein nur bedingt zugänglich sind, und steuert außerdem unsere Empfindungen und Körperfunktionen.

Dabei hat Hypnose nichts mit Zauberei zu tun. Das Geheimnis der positiven Wirkung der Hypnose liegt im Trancezustand begründet. Deshalb werde ich hierauf sehr ausführlich eingehen.

Kennen Sie die Geschichte des jungen Mannes, der die Straße mit einem Geigenkasten unter dem Arm hinunterläuft? In großer Eile hält er einen Mann an und fragt: »Wie komme ich zur Carnegie Hall?« Der alte Mann schaut den ungeduldigen jungen Mann an und erwidert nüchtern: »Üben, üben, üben …«

Selbsthypnose ist eine Fähigkeit, die geübt werden muss.

IMG_2095So wie jeder einen Ball werfen kann, ist die Selbsthypnose eine Fertigkeit, die fast alle von Natur aus können. Nur die meisten Menschen im westlichen Kulturkreis müssen diese Kunst erst wieder erlernen. Dabei lernt der/die eine schneller als der die/der andere. Lassen Sie sich davon nicht beeinflussen. Probieren Sie es einfach aus und tun Sie es. Der Erfolg ist Ihnen sicher.

Die Fähigkeit, einen Trancezustand zu erleben ist direkt abhängig davon, sich entspannen zu können. Aber was ist Entspannung? Wofür ist sie gut und wie erreiche ich sie? Diese Fragen und mehr werden beantwortet werden. (Falls nicht: schreiben Sie eine Mail birgit@drzottmann.com)

Das Ziel bestimmt den Weg.

Haben Sie ein Ziel im Kopf, das sich für Sie lohnt, anzustreben? Oder gehören Sie zu der Mehrzahl der Menschen, die wissen, dass sie etwas verändern wollen aber nicht so genau überblicken, was genau es sein soll. Die Selbsthypnose ist ein Erfolgsrezept, wenn das, was zu beeinflussen ist, genau bekannt ist. Aber auch nur dann. Deshalb habe ich den Prozess der Zielfindung ausführlich beschrieben. Lassen Sie sich dabei nicht entmutigen. Fangen Sie einfach an. »You can! Just do it«, sind ausgezeichnete Suggestionen, mit denen Sie anfangen sollten.

1. Was ist Hypnose?

Es gibt kein anderes psychologisches Verfahren, mit dem so viele falsche Vorstellungen verbunden sind und das so viele unbegründete Ängste auslöst wie die Hypnose. Das Wort »Hypnose« ruft bei den meisten Menschen die gegensätzlichsten Vorstellungen und Gefühle hervor. Die einen betrachten sie als Humbug und Scharlatanerie, die anderen rücken sie in die Nähe von Okkultismus und Schwarzer Magie und wittern finstere Mächte, die den Menschen zu einem willenlosen Roboter degradieren.

Das Bild der Hypnose in der Öffentlichkeit ist stark geprägt von der Showhypnose, von einschlägigen Darbietungen in Varietés, Discos und Fernsehen, wo Freiwillige aus dem Publikum in hypnotischem Zustand dazu gebracht werden, sich auf eine absonderliche Art und Weise zu verhalten. Alle diese Vorstellungen sind Zerrbilder, die mit der Hypnose nichts oder nur am Rande etwas zu tun haben.

Die Frage »Was ist Hypnose?« lässt sich nicht einfach beantworten. Der Wissenschaft ist es bisher nicht gelungen, von allen Forschern akzeptierte Definitionen zu entwickeln. Wir haben es hier mit einem außerordentlich vielschichtigen Phänomen mit vielen Facetten zu tun.

Allein die Bezeichnung »Hypnose« ist fragwürdig. Sie wurde 1843 von dem schottischen Arzt James Braid geprägt und sollte zum Ausdruck bringen, dass es sich dabei um eine Art Schlafzustand handelt. In der griechischen Mythologie war Hypnos der Gott des Schlafes, der Sohn der Nacht und der Bruder des Todes. Der Ausdruck ist jedoch nicht glücklich gewählt, weil es sich um keinen Schlafzustand handelt. Die Hypnose steht dem Wachzustand näher als dem Schlaf. Normalerweise ist die hypnotisierte Person sich ihrer selbst vollständig bewusst.

Manchmal sind hypnotisierte Menschen enttäuscht, wenn sie in den normalen Wachzustand zurückkehren und feststellen müssen, dass sie nicht geschlafen haben. »Ich war ja gar nicht in Hypnose. Ich habe gar nicht geschlafen«, lautet es dann.

Viele glauben auch, dass es sich bei dem hypnotischen Zustand –der Trance- um ein Ausnahmephänomen handelt, das nur selten auftritt und gezielt von einer anderen, dafür besonders begabten Person erzeugt werden kann. Das ist jedoch nicht der Fall. Wir alle haben schon oft Trancen erlebt, meist nur für Sekunden oder wenige Minuten, ohne sie als solche zu erkennen. Wenn Sie fasziniert einen interessanten Film sehen oder einem interessanten Vortrag lauschen oder in ein Musikstück versunken sind, das Sie zutiefst bewegt, befinden Sie sich in Trance. Ihre Aufmerksamkeit ist voll und ganz von dem, was Sie sehen oder hören, in Anspruch genommen. Alle anderen Eindrücke treten in den Hintergrund, werden am Rande oder überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Sie sind völlig versunken, worauf Sie sich konzentrieren.

Hypnotische Zustände treten immer dann in Erscheinung, wenn die Aufmerksamkeit konzentriert und fokussiert ist, sich von außen nach innen verlagert. Das kann spontan geschehen,

Das kann spontan geschehen, wie wir es im Alltag häufig erleben oder gezielt durch eine andere Person bzw. des Hypnotisierten. Dabei treten eine Reihe von Erscheinungen auf, die für die Trance charakteristisch sind.

Die Trance ist gekennzeichnet durch folgende Veränderungen:

Verlangsamung der Herzfrequenz

Sinken des Blutdrucks

Verringerung der Muskelspannung
Was häufig in Form eines Schweregefühls auftritt und als Entspannung erlebt wird.

Erhöhung der Muskelspannung,
der Katalepsie. Wenn Katalepsie vorliegt, können die Gliedmaßen über kürzere oder längere Zeit in einer oft unbequemen Position verharren. Sie kann während der Hypnose spontan auftreten oder durch Suggestionen herbeigeführt werden. So bleibt der erhobene Arm beispielsweise schwebend. Die Körperhaltung wirkt wie erstarrt. Der Gesichtsausdruck wird maskenartig. Häufig hängt der Kiefer herab, der Mund ist offen und der Blick ist starr.

Schluck-, Augen- und Schreckreflexe sind vermindert

Veränderung der Pupillenweite

Verlangsamung der Atemfrequenz

Erweiterung der Gefäße der Arterien

Erhöhung der Speichelabsonderung

Abneigung zu sprechen und sich zu bewegen
Wenn der Hypnotisierte spricht, ist die Sprechweise verlang samt, verkürzt und tonlos.

Einschränkung oder Steigerung der Gedächtnisleistungen
Die Gedächtnisleistung kann eingeschränkt oder erheblich gesteigert werden. Es kann partielle oder totale Amnesie, das heißt Gedächtnisverlust auftreten für das, was in der Trance vorgefallen ist. Es besteht die Möglichkeit, dass die hypnotisierte Person sich an einzelne Phasen oder an den ganzen hypnotischen Zustand nicht mehr erinnert. Eine vollständige spontane Amnesie tritt normalerweise nur bei einer sehr tiefen Trance auf. Allerdings kann der Hypnotiseur sie auch für bestimmte Erlebnisinhalte suggerieren. Es können spontan oder durch Suggestion veranlasst unter Umständen Gedächtnisleistungen erhöht werden, sodass vergangene Ereignisse aus früheren Lebensabschnitten wieder auftauchen und unter starker Beteiligung der Gefühle noch einmal erlebt werden.

Veränderung der Sinneserfahrung
Die Empfindlichkeit bestimmter Sinnesorgane wird gesteigert oder abgeschwächt. Spontan oder durch Suggestion hervorgerufen, tauchen eine Vielzahl visueller Eindrücke auf: Diffuse Farbwahrnehmungen, geometrische Muster und symbolische Bilder, positive und negative Halluzinationen in allen Sinnesbereichen. Es werden akustische, optische, Tast-, Geruchs- und Geschmackseindrücke registriert, für die es keine objektive Grundlage gibt. Oder, wenn sie vorhanden sind, ausgeblendet, sodass sie sich der Wahrnehmung entziehen.

Dissoziation
Es treten spontane oder suggerierte Bewegungen von Gliedmaßen auf, die als selbstständige Vorgänge unabhängig von der Steuerung durch das Ich ablaufen. Wenn sich der Arm hebt, so erlebt die hypnotisierte Person es als selbstständigen Vorgang. Nicht ich bewege den Arm, sondern der Arm bewegt sich gleichsam abgekoppelt vom steuernden Ich-Zentrum. Bestimmte Körperpartien können schmerzfrei, völlig gefühllos oder hochgradig empfindlich sein.

Veränderung des Zeitgefühls
Das Zeitgefühl ist verändert. Der Zeitablauf wird als verlangsamt oder beschleunigt erlebt oder scheint in einer zeitlosen Gegenwart aufgegangen zu sein. Das Erleben der persönlichen Identität unterliegt einer Veränderung Der Hypnotisierte kann sich von seinem Körper als getrennt erleben und kann sich mit anderen Personen oder Dingen identisch fühlen.

Das Erleben der persönlichen Identität unterliegt einer Veränderung
Der Hypnotisierte kann sich von seinem Körper als getrennt erleben und kann sich mit anderen Personen oder Dingen identisch fühlen.

Veränderung der Realitätsorientierung
Logische Widersprüche, Erfahrungen, die mit den Naturgesetzen unvereinbar sind, werden kritiklos hingenommen. Die Regeln der Logik und Prinzipien, die als gültig für die erfahrbare Realität gelten, werden außer Kraft gesetzt. Die hypnotisierte Person nimmt beispielsweise wahr, dass jemand sich an zwei Orten befindet, durchsichtig ist, das Wasser nach oben fließt, ohne sich darüber zu wundern. Verstöße gegen die im Alltagsbewusstsein verankerten Prinzipien der Realität werden akzeptiert.

Veränderungen des Denkens Das begriffliche, weitgehend an Sprache gebundene Denken tritt in den Hintergrund. Es gewinnt zunehmend bildhaften und symbolischen Charakter und wird konkreter, das heißt nicht mehr an allgemeinen Regeln orientiert, sondern auf einzelne Objekte und Gegebenheiten bezogen. Damit geht eine Verringerung der Kritikfähigkeit einher. Dies hat zur Folge, dass auch Vorstellungsinhalte, die vom Standpunkt des rationalen Bewusstseins unmöglich und unsinnig sind, ohne weiteres akzeptiert werden.

Ideomotorische Reaktionen Suggerierte Bewegungen laufen wie von selbst ab. Bewusste, aber vor allem unbewusste Denkprozesse äußern sich in Körperbewegungen, die unabhängig von der Steuerung durch den bewussten Willen ablaufen. In diesem Zusammenhang ist das automatische Schreiben bemerkenswert. Hypnotisierte Personen schreiben manchmal ganze Texte, ohne zu wissen, was sie schreiben. Die Hand bewegt sich gleichsam selbstständig und bringt Sätze zu Papier, die nicht ihren bewussten Überlegungen entspringen. So beeinflussen unbewusste Denkvorgänge Muskelreaktionen, die zum Schreiben sinnvoller Texte führen.

Gesteigerte Suggestibilität
Die Bereitschaft, direkte und indirekte Suggestionen vom Hypnotiseur oder von sich selbst zu übernehmen, ist erhöht.

Neue Wege aus dem Schmerz

Wen dauert das Kreuz plagt, der will nur eins: die Pein soll verschwinden und dies möglichst sofort.

Statt Tabletten und Operationen hat sich ein neuer Ansatz zunehmend etabliert: Die besten und sichersten Methoden gehen Rückenschmerzen sind die, die den Patienten aktiv werden lassen.

Allen voran regelmäßige Bewegung, sowie bessere Körperwahrnehmung, mehr Selbstfürsorge und gezielte Entspannung.184

Hier kann eine Hypnosetherapie sehr erfolgreich helfen und unterstützen.

Bei den meisten Rückenproblemen lässt sich der Auslöser „Neue Wege aus dem Schmerz“ weiterlesen

Pack den Rückenschmerz an der Wurzel

Bringen Sie Ihre Wirbelsäule wieder in Form, indem Sie mit der Hypnose die innere Anspannung lösen und lernen wieder befreit zu durchzuatmen. Dies gibt Ihrer Wirbelsäule die natürliche Form und Stabilität zurück, sodass die überarbeiteten Muskeln entspannen können.

Neue Studien der Krankenkassen haben ergeben, dass etwa 9 von 10 aller in Deutschland aufgrund von Schmerzen im Rückenbereich durchgeführten Rückenoperationen ohne Erfolg sind.

Als Ursache der Rücken-Schmerzen gelten in der Orthopädie gewöhnlich Arthrose, Abnutzungserscheinungen, degenerative Erkrankungen, Bandscheibenschäden, Wirbelsäulenverkrümmungen (z.B. Skoliosen), eingeklemmte Nerven, Gelenkblockaden und Ähnliches. In der Neurologie werden sie auf Nervenschäden, in der Psychologie und Psychiatrie auf psychische Probleme zurückgeführt.

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Hypnosetherapie zur Schmerztherapie bei Rückenschmerzen

Wenn die Schmerzen allein durch „schlechte Gewohnheiten“ entstanden sind, reichen meistens eine oder ein paar psychotherapeutische Sitzungen aus, um zu völliger Schmerzfreiheit zu gelangen. „Pack den Rückenschmerz an der Wurzel“ weiterlesen

Mit Hypnose Blockaden lösen

Die Blockaden Lösung ist eine sehr populäre Hypnoseanwendung, die viel bewegen kann.

Blockaden äußern sich als ein Hindernis auf ein Ziel. Vielleicht haben auch Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie bestimmte Dinge einfach nicht in Angriff nehmen oder warum manches einfach nicht voranschreiten will, obwohl Sie sich so sehr anstrengen. Eine Blockade haben Sie immer dann, wenn Sie ein bestimmtes Ziel erreichen möchten, aber irgendetwas hindert Sie immer wieder daran.

2008 Franken Steigerwald

Eine Blockaden Lösung hilft oft genau da, wo man mit allem anderen nicht mehr weiterkommt. Der Vorteil an Blockaden Lösungen mit Hypnose ist, dass sie relativ allgemein formuliert werden kann und dass dementsprechend dem Unterbewusstsein die Wahl überlassen wird, wo es etwas lösen möchte. Denn das Unterbewusstsein kennt jede Sekunde Ihres Lebens, es speichert alles ab, was man abspeichern kann – von Kindheit an, auch Dinge vor denen wir Angst haben, die uns belasten, alle Stressereignisse, Probleme und Hemmungen werden so fest verankert und blockieren uns bei vielen Entscheidungen und Handlungen, ohne das wir es merken. „Mit Hypnose Blockaden lösen“ weiterlesen

Schmerzhypnose

von Philipp Niemeyer

Schmerz ist etwas, mit dem ein jeder Mensch im Laufe seines Lebens mehrfach zu kämpfen hat. Egal ob psychischer oder physischer Schmerz, niemand mag dieses unangenehme Gefühl, sodass ein jeder auf der Suche nach einem möglichst schmerzfreien Leben ist.

In der Vergangenheit wurde sich auch beim Thema „Schmerz“ nahezu ausschließlich auf verletzte Strukturen fokussiert und oftmals vergeblich danach gesucht. Frei nach dem Motto „Wenn etwas wehtut, muss auch etwas kaputt sein“ wurden Patienten durch eine Odyssee von MRT-Aufnahmen und Diagnosegesprächen geschickt, weshalb nicht selten Monate vergingen, bis eine tatsächliche Behandlung – oftmals dennoch ohne wirkliche Diagnose – stattfand.IMG_9334

„Schmerzhypnose“ weiterlesen

Hypnose für Profi- und Freizeitsportler

von Philipp Niemeyer

Sport und Bewegung stellen einen großen Teil des Lebens vieler Menschen dar und im Allgemeinen ist Bewegung für ein gesundes und sprichwörtlich bewegtes Leben essentiell. In unserer Gesellschaft, die sich in den letzten Jahren mehr und mehr dem Fitnesssport und somit auch dem Körperkult verschrieben hat, spielt vor allem das körperlich Äußere eine wichtige Rolle. Viel zu sehr vergessen wir dadurch jedoch, dass jede einzelne Bewegung in unserem Gehirn in die Wege geleitet wird und die körperliche Struktur am Ende „nur“ das ausführende Organ ist.

Lange Zeit fehlten die Wege, um das Innere noch besser trainieren zu können, doch dank neuer Erkenntnisse aus der Psychologie sowie den Neurowissenschaften tun sich uns immer mehr Möglichkeiten auf, gezielt auf unser Gehirn und somit auch das Unterbewusstsein Einfluss zu nehmen, um Bewegungsmuster zu verbessern und die sportliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Die Sporthypnose stellt dabei eine Mischung aus klassischer Hypnose und mentalem Training dar.

Die hypnotische Trance bietet sich hierbei besonders an, um den Athleten empfänglicher für die Visualisierung von Bewegungen sowie spezieller Spiel- oder Wettkampfsituationen zu machen und diese in seinem Unterbewusstsein sowie dem inneren Auge trainieren zu können.

Ein „Training im Kopf“ ist somit kein Weg, ohne zusätzliches physisches Training zum Olympiasieger zu werden, jedoch bietet es eine zusätzliche Möglichkeit, Trainingseinheiten ohne weitere körperliche Ermüdung zu absolvieren und auf diesem Wege mehr und mehr Wiederholungen durchzuführen, um Bewegungen zu perfektionieren und ökonomisieren.

Aus diesem Grund werden mit mentalem Training und Arten der Selbsthypnose zwei Vorstufen der Sporthypnose als gängige Methoden im Leistungssport eingesetzt.

In der Sporthypnose geht es darum, diese Vorstufen zu effektivieren und professionalisieren, sodass jeder Mensch lernt, die tatsächlich maximale Leistungsfähigkeit aus sich herauszuholen.

 

 

 

 

Flugangst

Rund um die Hypnose und Coaching werden Sie hier ab sofort in unregelmäßigen Abständen wissenswertes erfahren.

Das erste Thema: Flugangst

Sie denken an einen Urlaubs- oder Geschäftsflug und dabei spüren Sie Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Schwindel, Schweißausbruch, Zittern, Beben, Mundtrockenheit, und /oder Hitzewallungen.

Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie an einer Flugzeugphobie (Aviophobie), leiden. Nach einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach leidet ungefähr jede dritte Deutsche unter Flugangst. Das heißt Sie sind in guter Gesellschaft. Dabei fürchten sich die meisten vor Turbulenzen bei Gewitter und Sturm. Die Veränderungen von Geräuschen bei Start und Landung oder beim Durchstarten führen zur Furcht. Die Angstsymptome während des Fliegens reichen vom einfachen Unwohlsein bis zu massiven Panikattacken.

Die Flugangst entwickelt sich oft erst mit zunehmender Flugerfahrung, einem Verlust oder einem anderen einschneidendem Ereignis. Ich habe es aber auch schon gehört, dass die Angst plötzlich auftrat. Oft geht sie aber auch mit anderen Ängsten einher.

Nun das Fliegen ist heute kein Luxus mehr und nicht Fliegen zu können führt oft zu einem Verlust von Lebensfreude und Lebensqualität. Problematisch wird es, wenn das Fliegen aus beruflichen Gründen notwendig ist.

Was ist zu tun:
Flugangst bekämpfen können Sie auf verschiedene Art und Weise: Es gibt Flugangstseminare und selbstverständlich helfen auch Psychotherapeuten weiter. Sie können Tabletten einnehmen (bitte unbedingt vorher mit dem Arzt klären) und sich im Internet in den verschiedenen Foren informieren und austauschen.

Ich bin Hypnosetherapeutin und biete Hypnose an, um sehr schnell und nachhaltig Flugangst zu überwinden. Die Hypnose ist eine alte und bewährte Methode mit deren Hilfe Ängste verhältnismäßig schnell überwunden werden können. Mit Hilfe der therapeutischen Hypnose wird das Unterbewusstsein positiv beeinflusst. Während der Hypnose schlafen Sie nicht. Im Gegenteil Sie sind innerlich sehr wach.
Dabei fühlt sich Hypnose an, als würden Sie einen sehr spannenden Film oder Sportereignis sehen. Sie sind dann auch voll im Geschehen und nehmen Ihre Umwelt kaum mehr wahr. Keiner kann etwas mit Ihnen machen was Sie nicht wollen. Veränderungen sind aber sehr schnell möglich, wenn Ihr Unterbewusstsein darauf eingestellt ist, Suggestionen anzunehmen. Oft sind nur 2 Sitzungen notwendig, um nachhaltige Änderungen zu erreichen. Auf Wunsch fliege ich auch den ersten angstfreien Flug gemeinsam mit meiner bzw. meinem Klienten/ Klientin.

Tipps gegen Flugangst
Lernen Sie eine Entspannungsmethode:
Ich empfehle die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Diese Entspannungsmethode können sie in jeder Volkshochschule oder per CD lernen. Üben Sie sie täglich ca. 4 Wochen lang. Sie können dann verhältnismäßig leicht Ihren Körper entspannen und mit einem entspannten Körper können Sie keine Angst fühlen.

Während des Flugs:
Entspannen Sie sich! Wenden Sie die Progressive Muskelentspannung an.

Lenken Sie sich ab! Nehmen Sie sich ein interessantes und/ oder spannendes Buch mit und lenken sich damit ab.

Gedankenkontrolle! Machen Sie sich klar, dass das Flugzeug das sicherste Transportmittel überhaupt ist und Ihre Angst durch irrationale Gedanken hervorgerufen und gestärkt wird.

Sie haben Fragen? Rufen Sie mich doch einfach an oder schreiben Sie mir eine Mail 01774512080  oder birgit@drzottmann.com

www.institut-drzottmann.de

Newsletter September

Liebe Freunde und Interessente
Sie wollen sich weiterentwickeln und Neues erfahren? Mein Newsletter soll Ihnen dabei helfen. So erfahren Sie damit regelmäßig Neues aus der Praxis und werden über Workshops und meine „Feierabendgespräche“ informiert.
Eine kleine Übung für den Alltag und eine Geschichte zum Nachdenken und Weitererzählen ist auch immer dabei.

Im Internetshop erhältlich:
Sich ändern – Wege zu mehr Gelassenheit und Glück
Jede seelische und jede körperliche Entwicklung ist mit Änderungen verbunden. Die meisten Menschen mögen keine Veränderungen, denn sich zu verändern heißt, gewohnte Pfade zu verlassen und Neues zuzulassen und dies wird als zu stressig empfunden.
Menschliche Entwicklung kommt jedoch ohne Veränderungen nicht aus. Ständig sind Anpassungen notwendig an das, was das Leben uns auferlegt und uns an Herausforderung abverlangt.
Diese zwölf Bücher beschäftigen sich mit den Themen, die den Alltag von geistig gesunden also ganz normalen Menschen bestimmen. Sie erklären und bieten Übungsmaterial an, mit dessen Hilfe Sie sich selbst und gegebenenfalls auch anderen sehr gut helfen können.
Außerdem ist es möglich ein Zertifikat nach Abschluss der 12 Bände zu erhalten, in dem wir bestätigen, dass Sie erfolgreich das Wissen eines Mental Beraters erworben haben.
Was ist dazu notwendig: Nachdem Sie alle Bände durchgelesen haben, bekommen Sie einen Fragebogen zugeschickt. Davon sind mindestens 75% aller Fragen richtig zu beantworten.

Veranstaltung des Monats
Feierabendgespräch
Das nächste Feierabendgepräch wird am 22. September 2011 stattfinden. Das Thema der nächsten Veranstaltung lautet: „ Mit Selbsthypnose den Stress reduzieren.“
Wie immer findet die Veranstaltung in der Tucholskystr. 23 um 19.00 statt. Der Eintrit ist frei. Ich bitte jedoch um eine Anmeldung birgit@drzottmann.de oder 06101 985990

Übung des Monats
Gut fürs Selbstbewusstsein:
Schreiben Sie drei Dinge auf einen Zettel, die Sie an sich selber gut finden. Pinnen Sie diesen Zettel an eine Wand, so, dass Sie ihn immer gut sehen können. Lesen Sie den Zettel jeden Morgen nach dem Aufstehen und bevor Sie ins Bett gehen mehrmals (5x) laut vor. (Bsp.: Ich kann besonders gut… Ich bin dankbar für… Ich bin einzigartig weil…)

Geschichte des Monats
Die Fabel von den Fröschen

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen.
Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen.
Dann endlich – der Wettlauf begann.
Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Statt die Läufer anzufeuern, riefen sie also „Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!“ oder „Das ist einfach unmöglich!“ oder „Das schafft Ihr nie!“
Und wirklich schien es, als sollte das Publikum Recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.
Das Publikum schrie weiter: „Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!“
Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte.
Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war.
Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte, den Wettlauf zu gewinnen.
Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!
Entdeckt bei: http://www.lichtkreis.at

Ich mag auch keine Spammails. Deshalb: Falls Sie kein Interesse haben schicken Sie mir einfach eine kurze Nachricht. birgit@drzottmann.de

AUS FREUDE AM LEBEN
Institut Dr. Zottmann
Tucholskystr. 23
61118 Bad Vilbel

06101 985990
birgit@drzottmann.com

http://www.institut-drzottmann.de
http://www.hypnosecenter-rheinmain.de