Selbsthypnose für Einsteiger 1

EINLEITUNG

1. Was ist Hypnose/ Selbsthypnose?

Einleitung Zu allen Zeiten haben Menschen nach Möglichkeiten gesucht, Körper und Geist positiv zu beeinflussen. Eine der sehr alten und erfolgreichen Methoden ist die Hypnose bzw. Selbsthypnose.

Sie werden in diesem Buch die Kunst der Selbsthypnose kennenlernen. Hauptziel dieses Buches ist, Ihnen zu vermitteln, wie Sie auf tief gehende und nachhaltige Art und Weise mit Ihrem Unbewussten arbeiten können. Die Verbindung zwischen dem Unbewussten und dem Körper.

Der Erfolg der Hypnose liegt in ihrer Fähigkeit begründet, direkt auf das Unbewusste einzuwirken. Ihr Unbewusstes enthält Informationen, die Ihrem Bewusstsein nur bedingt zugänglich sind, und steuert außerdem unsere Empfindungen und Körperfunktionen.

Hypnose hat nichts mit Zauberei zu tun.

Das Geheimnis der positiven Wirkung der Hypnose liegt im Trancezustand begründet. Deshalb werde ich hierauf sehr ausführlich eingehen.

Kennen Sie die Geschichte des jungen Mannes, der die Straße mit einem Geigenkasten unter dem Arm hinunterläuft? In großer Eile hält er einen Mann an und fragt: »Wie komme ich zur Carnegie Hall?« Der alte Mann schaut den ungeduldigen jungen Mann an und erwidert nüchtern: »Üben, üben, üben …«

Selbsthypnose ist eine Fähigkeit, die geübt werden muss.

IMG_2095So wie jeder einen Ball werfen kann, ist die Selbsthypnose eine Fertigkeit, die fast alle von Natur aus können. Nur die meisten Menschen im westlichen Kulturkreis müssen diese Kunst erst wieder erlernen. Dabei lernt der/die eine schneller als der die/der andere. Lassen Sie sich davon nicht beeinflussen. Probieren Sie es einfach aus und tun Sie es. Der Erfolg ist Ihnen sicher.

Die Fähigkeit, einen Trancezustand zu erleben ist direkt abhängig davon, sich entspannen zu können. Aber was ist Entspannung? Wofür ist sie gut und wie erreiche ich sie? Diese Fragen und mehr werden beantwortet werden. (Falls nicht: schreiben Sie eine Mail birgit@drzottmann.com)

Das Ziel bestimmt den Weg.

Haben Sie ein Ziel im Kopf, das sich für Sie lohnt, anzustreben? Oder gehören Sie zu der Mehrzahl der Menschen, die wissen, dass sie etwas verändern wollen aber nicht so genau überblicken, was genau es sein soll. Die Selbsthypnose ist ein Erfolgsrezept, wenn das, was zu beeinflussen ist, genau bekannt ist. Aber auch nur dann. Deshalb habe ich den Prozess der Zielfindung ausführlich beschrieben. Lassen Sie sich dabei nicht entmutigen. Fangen Sie einfach an. »You can! Just do it«, sind ausgezeichnete Suggestionen, mit denen Sie anfangen sollten.

Was ist Hypnose?

Es gibt kein anderes psychologisches Verfahren, mit dem so viele falsche Vorstellungen verbunden sind und das so viele unbegründete Ängste auslöst wie die Hypnose. Das Wort »Hypnose« ruft bei den meisten Menschen die gegensätzlichsten Vorstellungen und Gefühle hervor. Die einen betrachten sie als Humbug und Scharlatanerie, die anderen rücken sie in die Nähe von Okkultismus und Schwarzer Magie und wittern finstere Mächte, die den Menschen zu einem willenlosen Roboter degradieren.

Das Bild der Hypnose in der Öffentlichkeit ist stark geprägt von der Showhypnose, von einschlägigen Darbietungen in Varietés, Discos und Fernsehen, wo Freiwillige aus dem Publikum in hypnotischem Zustand dazu gebracht werden, sich auf eine absonderliche Art und Weise zu verhalten. Alle diese Vorstellungen sind Zerrbilder, die mit der Hypnose nichts oder nur am Rande etwas zu tun haben.

Die Frage »Was ist Hypnose?« lässt sich nicht einfach beantworten. Der Wissenschaft ist es bisher nicht gelungen, von allen Forschern akzeptierte Definitionen zu entwickeln. Wir haben es hier mit einem außerordentlich vielschichtigen Phänomen mit vielen Facetten zu tun.

Allein die Bezeichnung »Hypnose« ist fragwürdig. Sie wurde 1843 von dem schottischen Arzt James Braid geprägt und sollte zum Ausdruck bringen, dass es sich dabei um eine Art Schlafzustand handelt. In der griechischen Mythologie war Hypnos der Gott des Schlafes, der Sohn der Nacht und der Bruder des Todes. Der Ausdruck ist jedoch nicht glücklich gewählt, weil es sich um keinen Schlafzustand handelt. Die Hypnose steht dem Wachzustand näher als dem Schlaf. Normalerweise ist die hypnotisierte Person sich ihrer selbst vollständig bewusst.

Manchmal sind hypnotisierte Menschen enttäuscht,

wenn sie in den normalen Wachzustand zurückkehren und feststellen müssen, dass sie nicht geschlafen haben. »Ich war ja gar nicht in Hypnose. Ich habe gar nicht geschlafen«, lautet es dann.

Viele glauben auch, dass es sich bei dem hypnotischen Zustand –der Trance- um ein Ausnahmephänomen handelt, das nur selten auftritt und gezielt von einer anderen, dafür besonders begabten Person erzeugt werden kann. Das ist jedoch nicht der Fall. Wir alle haben schon oft Trancen erlebt, meist nur für Sekunden oder wenige Minuten, ohne sie als solche zu erkennen. Wenn Sie fasziniert einen interessanten Film sehen oder einem interessanten Vortrag lauschen oder in ein Musikstück versunken sind, das Sie zutiefst bewegt, befinden Sie sich in Trance. Ihre Aufmerksamkeit ist voll und ganz von dem, was Sie sehen oder hören, in Anspruch genommen. Alle anderen Eindrücke treten in den Hintergrund, werden am Rande oder überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Sie sind völlig versunken, worauf Sie sich konzentrieren.

Hypnotische Zustände treten immer dann in Erscheinung, wenn die Aufmerksamkeit konzentriert und fokussiert ist, sich von außen nach innen verlagert. Das kann spontan geschehen,

Das kann spontan geschehen, wie wir es im Alltag häufig erleben oder gezielt durch eine andere Person bzw. des Hypnotisierten. Dabei treten eine Reihe von Erscheinungen auf, die für die Trance charakteristisch sind.

Die Trance ist gekennzeichnet durch folgende Veränderungen:

  • Verlangsamung der Herzfrequenz
  • Sinken des Blutdrucks
  • Verringerung der Muskelspannung
    Was häufig in Form eines Schweregefühls auftritt und als Entspannung erlebt wird.
  • Erhöhung der Muskelspannung,
    der Katalepsie. Wenn Katalepsie vorliegt, können die Gliedmaßen über kürzere oder längere Zeit in einer oft unbequemen Position verharren. Sie kann während der Hypnose spontan auftreten oder durch Suggestionen herbeigeführt werden. So bleibt der erhobene Arm beispielsweise schwebend. Die Körperhaltung wirkt wie erstarrt. Der Gesichtsausdruck wird maskenartig. Häufig hängt der Kiefer herab, der Mund ist offen und der Blick ist starr.
  • Schluck-, Augen- und Schreckreflexe sind vermindert
  • Veränderung der Pupillenweite
  • Verlangsamung der Atemfrequenz
  • Erweiterung der Gefäße der Arterien
  • Erhöhung der Speichelabsonderung
  • Abneigung zu sprechen und sich zu bewegen
    Wenn der Hypnotisierte spricht, ist die Sprechweise verlang samt, verkürzt und tonlos.
  • Einschränkung oder Steigerung der Gedächtnisleistungen
    Die Gedächtnisleistung kann eingeschränkt oder erheblich gesteigert werden. Es kann partielle oder totale Amnesie, das heißt Gedächtnisverlust auftreten für das, was in der Trance vorgefallen ist. Es besteht die Möglichkeit, dass die hypnotisierte Person sich an einzelne Phasen oder an den ganzen hypnotischen Zustand nicht mehr erinnert. Eine vollständige spontane Amnesie tritt normalerweise nur bei einer sehr tiefen Trance auf. Allerdings kann der Hypnotiseur sie auch für bestimmte Erlebnisinhalte suggerieren. Es können spontan oder durch Suggestion veranlasst unter Umständen Gedächtnisleistungen erhöht werden, sodass vergangene Ereignisse aus früheren Lebensabschnitten wieder auftauchen und unter starker Beteiligung der Gefühle noch einmal erlebt werden.

Weitere Veränderungen sind:

  • Veränderung der Sinneserfahrung
    Die Empfindlichkeit bestimmter Sinnesorgane wird gesteigert oder abgeschwächt. Spontan oder durch Suggestion hervorgerufen, tauchen eine Vielzahl visueller Eindrücke auf: Diffuse Farbwahrnehmungen, geometrische Muster und symbolische Bilder, positive und negative Halluzinationen in allen Sinnesbereichen. Es werden akustische, optische, Tast-, Geruchs- und Geschmackseindrücke registriert, für die es keine objektive Grundlage gibt. Oder, wenn sie vorhanden sind, ausgeblendet, sodass sie sich der Wahrnehmung entziehen.
  • Dissoziation
    Es treten spontane oder suggerierte Bewegungen von Gliedmaßen auf, die als selbstständige Vorgänge unabhängig von der Steuerung durch das Ich ablaufen. Wenn sich der Arm hebt, so erlebt die hypnotisierte Person es als selbstständigen Vorgang. Nicht ich bewege den Arm, sondern der Arm bewegt sich gleichsam abgekoppelt vom steuernden Ich-Zentrum. Bestimmte Körperpartien können schmerzfrei, völlig gefühllos oder hochgradig empfindlich sein.
  • Veränderung des Zeitgefühls
    Das Zeitgefühl ist verändert. Der Zeitablauf wird als verlangsamt oder beschleunigt erlebt oder scheint in einer zeitlosen Gegenwart aufgegangen zu sein. Das Erleben der persönlichen Identität unterliegt einer Veränderung Der Hypnotisierte kann sich von seinem Körper als getrennt erleben und kann sich mit anderen Personen oder Dingen identisch fühlen.
  • Das Erleben der persönlichen Identität unterliegt einer Veränderung
    Der Hypnotisierte kann sich von seinem Körper als getrennt erleben und kann sich mit anderen Personen oder Dingen identisch fühlen.
  • Veränderung der Realitätsorientierung
    Logische Widersprüche, Erfahrungen, die mit den Naturgesetzen unvereinbar sind, werden kritiklos hingenommen. Die Regeln der Logik und Prinzipien, die als gültig für die erfahrbare Realität gelten, werden außer Kraft gesetzt. Die hypnotisierte Person nimmt beispielsweise wahr, dass jemand sich an zwei Orten befindet, durchsichtig ist, das Wasser nach oben fließt, ohne sich darüber zu wundern. Verstöße gegen die im Alltagsbewusstsein verankerten Prinzipien der Realität werden akzeptiert.

und ….

  • Veränderungen des Denkens Das begriffliche, weitgehend an Sprache gebundene Denken tritt in den Hintergrund. Es gewinnt zunehmend bildhaften und symbolischen Charakter und wird konkreter, das heißt nicht mehr an allgemeinen Regeln orientiert, sondern auf einzelne Objekte und Gegebenheiten bezogen. Damit geht eine Verringerung der Kritikfähigkeit einher. Dies hat zur Folge, dass auch Vorstellungsinhalte, die vom Standpunkt des rationalen Bewusstseins unmöglich und unsinnig sind, ohne weiteres akzeptiert werden.
  • Ideomotorische Reaktionen Suggerierte Bewegungen laufen wie von selbst ab. Bewusste, aber vor allem unbewusste Denkprozesse äußern sich in Körperbewegungen, die unabhängig von der Steuerung durch den bewussten Willen ablaufen. In diesem Zusammenhang ist das automatische Schreiben bemerkenswert. Hypnotisierte Personen schreiben manchmal ganze Texte, ohne zu wissen, was sie schreiben. Die Hand bewegt sich gleichsam selbstständig und bringt Sätze zu Papier, die nicht ihren bewussten Überlegungen entspringen. So beeinflussen unbewusste Denkvorgänge Muskelreaktionen, die zum Schreiben sinnvoller Texte führen
  • Gesteigerte Suggestibilität
    Die Bereitschaft, direkte und indirekte Suggestionen vom Hypnotiseur oder von sich selbst zu übernehmen, ist erhöht.

https://hypnose-dr-zottmann.com/2017/11/16/hypnose-wirkt/

www.institut-drzottmann.de

Mit Hypnose Blockaden lösen

Die Blockaden Lösung ist eine sehr populäre Hypnoseanwendung, die viel bewegen kann.

Blockaden äußern sich als ein Hindernis auf ein Ziel.

Vielleicht haben auch Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie bestimmte Dinge einfach nicht in Angriff nehmen oder warum manches einfach nicht voranschreiten will, obwohl Sie sich so sehr anstrengen. Eine Blockade haben Sie immer dann, wenn Sie ein bestimmtes Ziel erreichen möchten, aber irgendetwas hindert Sie immer wieder daran.

2008 Franken Steigerwald

Eine Blockaden Lösung hilft oft genau da, wo man mit allem anderen nicht mehr weiterkommt. Der Vorteil an Blockaden Lösungen mit Hypnose ist, dass sie relativ allgemein formuliert werden kann und dass dementsprechend dem Unterbewusstsein die Wahl überlassen wird, wo es etwas lösen möchte. Denn das Unterbewusstsein kennt jede Sekunde Ihres Lebens, es speichert alles ab, was man abspeichern kann – von Kindheit an, auch Dinge vor denen wir Angst haben, die uns belasten, alle Stressereignisse, Probleme und Hemmungen werden so fest verankert und blockieren uns bei vielen Entscheidungen und Handlungen, ohne das wir es merken. „Mit Hypnose Blockaden lösen“ weiterlesen

Sieben Fallgruben einer Beziehung

Menschen benötigen eine Beziehung zu anderen Menschen.

Wir sind Wesen, die auf Gemeinschaft mit anderen Menschen hin angelegt sind.
Dementsprechend sind wir in unserem Gehirn verdrahtet. Aber brauchen wir als Menschen die romantische Liebe?


Helen Fischer, eine Anthropologin im Kinsey-Institut kam zu der Schlussfolgerung, dass romantische Liebe ein grundlegender menschlicher Antrieb ist  Ihre Kollegin Lucy Brown geht noch weiter und bezeichnet die romantische Liebe als Überlebensmechanismus, der so wichtig wie das Verlangen nach Wasser ist.

Wenn Menschen verliebt sind bzw. lieben, wollen sie gefallen. Dies ist erst einmal vollkommen normal. Wir passen uns den sozialen Normen unserer Gruppe an und wollen vielleicht als tolerant, großzügig und erfolgreich, als schön wahrgenommen werden, um vom Partner geliebt zu werden.

„Sieben Fallgruben einer Beziehung“ weiterlesen

Hypnose für Profi- und Freizeitsportler

von Philipp Niemeyer

Sport und Bewegung stellen einen großen Teil des Lebens vieler Menschen dar und im Allgemeinen ist Bewegung für ein gesundes und sprichwörtlich bewegtes Leben essentiell. In unserer Gesellschaft, die sich in den letzten Jahren mehr und mehr dem Fitnesssport und somit auch dem Körperkult verschrieben hat, spielt vor allem das körperlich Äußere eine wichtige Rolle. Viel zu sehr vergessen wir dadurch jedoch, dass jede einzelne Bewegung in unserem Gehirn in die Wege geleitet wird und die körperliche Struktur am Ende „nur“ das ausführende Organ ist.

Lange Zeit fehlten die Wege, um das Innere noch besser trainieren zu können, doch dank neuer Erkenntnisse aus der Psychologie sowie den Neurowissenschaften tun sich uns immer mehr Möglichkeiten auf, gezielt auf unser Gehirn und somit auch das Unterbewusstsein Einfluss zu nehmen, um Mit Hypnoseund die sportliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Die Sporthypnose stellt dabei eine Mischung aus klassischer Hypnose und mentalem Training dar.

Die hypnotische Trance bietet sich hierbei besonders an, um den Athleten empfänglicher für die Visualisierung von Bewegungen sowie spezieller Spiel- oder Wettkampfsituationen zu machen und diese in seinem Unterbewusstsein sowie dem inneren Auge trainieren zu können.

Kopf Training

Ein „Training im Kopf“ ist somit kein Weg, ohne zusätzliches physisches Training zum Olympiasieger zu werden, jedoch bietet es eine zusätzliche Möglichkeit, Trainingseinheiten ohne weitere körperliche Ermüdung zu absolvieren und auf diesem Wege mehr und mehr Wiederholungen durchzuführen, um Bewegungen zu perfektionieren und ökonomisieren.

Aus diesem Grund werden mit mentalem Training und Arten der Selbsthypnose zwei Vorstufen der Sporthypnose als gängige Methoden im Leistungssport eingesetzt.

In der Sporthypnose geht es darum, diese Vorstufen zu effektivieren und professionalisieren, sodass jeder Mensch lernt, die tatsächlich maximale Leistungsfähigkeit aus sich herauszuholen.

Mit Hypnose Blockaden lösen

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Geben und Nehmen in Beziehungen

Gut funktionierende zwischenmenschliche Beziehungen beruhen immer auf einem Austausch von Leistungen und Gegenleistungen.
Sie sind so lange in Kontakt, wie zwischen den Beteiligten das Nehmen und Geben materieller und nichtmaterieller Güter auf einem für beide Seiten befriedigendem Niveau stattfinden.
Achten Sie bei den Beziehungen zu anderen Menschen mehr auf die Qualität als auf die Quantität. Ein großer Bekanntenkreis, mit dem Sie mit vielen Menschen konfrontiert sind, die unerfreuliche Verhaltensmuster an den Tag legen oder zu dem nur oberflächliche Beziehungen unterhalten, ist eine Belastung, eine Quelle von negativem Stress anstatt von Befriedigung.

Für das eigene seelische Gleichgewicht ist ein kleiner Kreis von Freunden besser, in dem die Freundschaften durch häufige Kontakte gepflegt werden. „Geben und Nehmen in Beziehungen“ weiterlesen

Achtsamkeitsmeditation in 7 einfachen Schritten lernen

Was ist Achtsamkeitsmeditation

Ganz einfach! Bei dieser Meditation wird achtsam ausschließlich der eigene Atem beobachtet. Das ist alles werden Sie fragen? Ja! Das ist alles. Dabei kommen selbstverständlich Gedanken und Gefühle und diese werden einfach – ohne das diese bewertet werden, beobachtet. Einfach. Ja, es ist einfach. So wird das „im Jetzt nichts tun“ eingeübt.

 

Meditation in 7 Schritten lernen

Vielleicht denken Sie jetzt, alles gut und schön – aber wie soll ich das denn jetzt konkret anstellen? Genau das verrate ich Ihnen jetzt – und wie versprochen, ist es viel einfacher als Sie vielleicht denken.

Suchen Sie sich einen  ruhigen und bequemen Ort. Setzen Sie sich auf einen Stuhl oder ein Sitzkissen. Sie sollten ganz gerade sitzen… (schauen Sie mal auf das Bild)

Schalten Sie vorher noch vielleicht ihr Telefon aus – oder machen Sie es lautlos, damit Sie nicht gestört werden. Sie können mit dem Timer des Handys dir die Zeit einstellen, die Sie heute meditieren wollen.

  1. Stellen Sie den Wecker auf 5 bis 10 Minuten. Das ist für den Anfang völlig ausreichend
  2. Richten Sie ihre  Wirbelsäule auf. Ihre Kleidung ist locker. Nichts schnürt Sie ein. Die Hände können Sie in den Schoß oder einfach auf die Oberschenkel legen.
  3. Schließen Sie nun Ihre Augen oder schauen Sie ganz „weich“ auf einen bestimmten Punkt.
  4. Atmen Sie nun einfach in ihrem Rhythmus und achten darauf wie Ihre Bauchdecke sich mit dem Atmen hebt und wieder senkt. Einfach den Atem beobachten.
  5. Und dann werden Sie vielleicht bemerken, wie Gedanken und/oder Gefühle kommen. Dies ist vollkommen normal. Sie können Gedanken und Gefühle kontrollieren, indem Sie sie einfach benennen. Wenn jetzt also ein Gedanke kommt, dann sagen Sie zu sich selbst: Gedanke, Gedanke… Kommt ein Gefühl dann versuchen Sie es zu benennen: Frust, Frust …. Ärger, Ärger…..,Traurig, Traurig….etc, oder sagen Sie einfach zu sich selbst, Gefühl, Gefühl….Bitte bewerten Sie es nicht, indem Sie zu sich selber sagen: Du blöder Gedanke hau doch endlich ab, ich mag dich nicht, noch nicht einmal 5 Minuten kann ich ohne Gedanken sein….. Noch einmal: es ist vollkommen normal, wenn die Gedanken und Gefühle kommen!
  6. Kehren Sie einfach immer wieder zu ihrem Atem zurück. Einfach immer wieder sanft zu Ihrem Atem zurückkehren, auch wenn Sie sich einige Zeit in Ihren Gedanken verloren haben. Sie bleiben und kehren gegebenenfalls immer wieder zu Ihrem Atem zurück.
  7. Das ist schon alles! Ehrlich, ist das nicht wirklich einfach? Meditation ist nicht kompliziert. Im Gegenteil, sie ist sehr einfach. Die einzige Herausforderung ist, es einfach zu machen. Meditation wird Ihnen nur etwas bringen, wenn Sie es auch wirklich machen. Das Nachdenken, träumen oder sprechen über Meditation bringt Sie nicht weiter. Probieren Sie es doch einfach mal für 4 Wochen aus und schauen, was Sich so bei Ihnen tut.

Und nun, wofür ist es also gut

Wenn Sie sich regelmäßig Zeit nehmen für Meditation, dann hat das viele Vorteile:

    • Regelmäßiges Meditieren wird Ihnen helfen, nicht mehr reflexartig immer das Gleiche zu machen oder zu fühlen. Dadurch, dass Sie gelernt haben, nicht immer auf jeden Gedanken zu hüpfen, haben Sie nun die Gelegenheit jetzt darüber nachzudenken, was Sie wirklich machen wollen. Sie handeln nicht immer wieder aus der Gewohnheit heraus quasi auf Autopilot.
    • Meditieren hilft beim Entspannen und vielleicht werden Sie merken, wie sie immer entspannter werden.
    • Ihre Konzentrationsfähigkeit wird sich bemerkbar erhöhen. Dies ist in allen Lebensbereichen förderlich.
    • Sie bemerken viel mehr. Die Schulung der Achtsamkeit führt zu mehr Genuss im Leben.
    • Ihr Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl werden wachsen.
      Dadurch werden sich Ihre Kontakte  zu anderen Menschen verbessern.
    • Meditation wird Ihnen helfen, mit den Dingen in Ihrem Leben zu Recht zu kommen, die Sie nicht ändern können. Dadurch werden Sie sehr viel Anspannung und Stress vermeiden können.
    • Sie werden sich vielleicht ganz fühlen und somit vielleicht auch Einblick in Ihre spirituelle Natur gewinnen.

Warum sich meditieren lohnt.

www.institut-drzottmann.de