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Hypnose für Profi- und Freizeitsportler

 Sporthypnose

Philipp Niemeyer

Sport und Bewegung stellen einen großen Teil des Lebens vieler Menschen dar und im Allgemeinen ist Bewegung für ein gesundes und sprichwörtlich bewegtes Leben essentiell. In unserer Gesellschaft, die sich in den letzten Jahren mehr und mehr dem Fitnesssport und somit auch dem Körperkult verschrieben hat, spielt vor allem das körperlich Äußere eine wichtige Rolle. Viel zu sehr vergessen wir dadurch jedoch, dass jede einzelne Bewegung in unserem Gehirn in die Wege geleitet wird und die körperliche Struktur am Ende „nur“ das ausführende Organ ist.

Lange Zeit fehlten die Wege, um das Innere noch besser trainieren zu können, doch dank neuer Erkenntnisse aus der Psychologie sowie den Neurowissenschaften tun sich uns immer mehr Möglichkeiten auf, gezielt auf unser Gehirn und somit auch das Unterbewusstsein Einfluss zu nehmen, um Bewegungsmuster zu verbessern und die sportliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Die Sporthypnose stellt dabei eine Mischung aus klassischer Hypnose und mentalem Training dar. Die hypnotische Trance bietet sich hierbei besonders an, um den Athleten empfänglicher für die Visualisierung von Bewegungen sowie spezieller Spiel- oder Wettkampfsituationen zu machen und diese in seinem Unterbewusstsein sowie dem inneren Auge trainieren zu können. Ein „Training im Kopf“ ist somit kein Weg, ohne zusätzliches physisches Training zum Olympiasieger zu werden, jedoch bietet es eine zusätzliche Möglichkeit, Trainingseinheiten ohne weitere körperliche Ermüdung zu absolvieren und auf diesem Wege mehr und mehr Wiederholungen durchzuführen, um Bewegungen zu perfektionieren und ökonomisieren. Aus diesem Grund werden mit mentalem Training und Arten der Selbsthypnose zwei Vorstufen der Sporthypnose als gängige Methoden im Leistungssport eingesetzt. In der Sporthypnose geht es darum, diese Vorstufen zu effektivieren und professionalisieren, sodass jeder Mensch lernt, die tatsächlich maximale Leistungsfähigkeit aus sich herauszuholen.

 

 

 

Freunde

Freunde fürs Leben?!

 

Gut funktionierende zwischenmenschliche Beziehungen beruhen immer auf einem Austausch von Leistungen und Gegenleistungen.
Sie sind so lange in Kontakt, wie zwischen den Beteiligten das Nehmen und Geben materieller und nichtmaterieller Güter auf einem für beide Seiten befriedigendem Niveau stattfinden.
Achten Sie bei den Beziehungen zu anderen Menschen mehr auf die Qualität als auf die Quantität. Ein großer Bekanntenkreis, mit dem Sie mit vielen Menschen konfrontiert sind, die unerfreuliche Verhaltensmuster an den Tag legen oder zu dem nur oberflächliche Beziehungen unterhalten, ist eine Belastung, eine Quelle von negativem Stress anstatt von Befriedigung.
Für das eigene seelische Gleichgewicht ist ein kleiner Kreis von Freunden besser, in dem die Freundschaften durch häufige Kontakte gepflegt werden.
Reibungen, Konflikte und Auseinandersetzungen sind auch in solchen Be-ziehungen unvermeidlich. Sie gehören zum Leben. Befriedigend sind diese Beziehungen doch deshalb, weil jeder der Beteiligten etwas gibt, was für den anderen wertvoll ist, aber auch etwas erhält, was für ihn von Bedeutung ist.
Welche Formen des Austauschs eine gute Freundschaft begründen und aufrechterhalten, variiert erheblich von Person zu Person. Wenn Sie sich darüber klar werden wollen, ob die Beziehung zu Ihren Freunden Sie be-friedigt, fragen Sie sich, was eine wahre Freundschaft für Sie ausmacht. Haben Sie die Kriterien ermittelt untersuchen Sie, ob Ihre Freundschaften diesen Ansprüchen genügen.

Stellen Sie fest, ob und in welchem Ausmaß Sie Ihre Freunde unterstützen und was Sie von Ihnen erhalten. Erhalten Sie von ihnen Wertschätzung und Unterstützung in einem ausreichenden Maß? Fördert der Umgang mit ihnen Ihr Wohlbefinden? Können Sie etwas von ihnen lernen? Ermutigen sie Sie und geben Ihnen Kraft? Ist die Bilanz in Ihrem Sinne positiv, ist es für Sie wichtig, diese Beziehung angemessen zu pflegen.

Entstehung von Ärger und Wut

Wir alle kennen die Gefühle von Ärger und Wut. Es gibt wohl keinen Menschen, der sich nicht irgendwann in seinem Leben über etwas geärgert hat oder in Wut geraten ist. Es handelt sich um Gefühle, die so alltäglich und universell verbreitet sind wie Liebe und Angst.

Da sie im Repertoire des Fühlens und Handelns eine wichtige Stellung einnehmen, müssen sie wesentliche Funktionen besitzen. Allerdings wird immer wieder ihr negativer Charakter hervorgehoben und die Forderung gestellt sie abzubauen und nach Möglichkeit zu vermeiden.

Um die Funktion der Wut und Ärgers besser zu verstehen werden wir deshalb zunächst der Frage nachgehen, wodurch Wut und Ärger entstehen.
Ursachen von Ärger und Wut
Es gibt unzählige Ereignisse, die uns ärgern und in Wut versetzen. Angesichts dieser unübersehbaren Mannigfaltigkeit von Anlässen scheint es kaum möglich zu sein, ein klares Muster typischer Ursachen und Funktionen herauszuarbeiten.
Wenn wir jedoch die vielfältigen Beispiele genauer betrachten, wird deutlich, dass diese Emotionen ganz spezifische Funktionen besitzen und einer bestimmten Logik folgen.
Wir wollen einige Beispiele untersuchen:
Stellen Sie sich vor, ihre Nachbarn frönen einem feuchten Lebensstil und feiern Partys, auf denen es hoch hergeht und die Musik eine Lautstärke besitzt, die Sie ärgert und wütend macht.

Wir haben es hier mit einem Fall zu tun, wo bestimmte Außenreize als Störfaktoren wahrgenommen werden und Ärger und Wut verursachen.
Anlässe dafür sind auch Situationen, in denen wir Schäden erleiden, übervorteilt werden oder Geld verlieren.
Stellen Sie sich vor, Sie kommen zu Ihrem Auto, das Sie auf dem Parkplatz abgestellt haben und müssen zu Ihrem Schrecken erkennen, dass es von Raudis demoliert wurde. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie darüber in Wut geraten.

Mit Ärger reagieren wir auch, wenn wir etwas zu einem hohen Preis gekauft haben, dessen Qualität minderwertig ist. Wir ärgern uns, wenn wir in einem teuren Restaurant schlecht bedient werden, und die Qualität des Essens zu wünschen übrig lässt. Ärger und Wut treten auch auf, wenn unser Selbstwertgefühl beeinträchtigt wurde.
Angenommen, eine Frau erzählt auf einer Party ihren Freundinnen, wie ihr Mann anlässlich eines Abendessens bei seinem Chef sich blamierte und er einige unpassende Bemerkungen machte, die ein allgemeines Befremden hervorriefen.
Er ärgert sich darüber maßlos und macht ihr darüber heftige Vorwürfe, weil er sich bloßgestellt und erniedrigt fühlt. Später gerät sie in Wut, als er mit einer attraktiven Dame ausgiebig flirtet.

Häufig ärgern wir uns auch dann, wenn wir bestimmte Ziele nicht erreichen und ehrgeizige Vorhaben scheitern. In manchen Fällen ärgern wir uns auch über Dinge, die uns gar nicht persönlich betreffen.
So kann es geschehen, dass wir anlässlich eines festlichen Ereignisses uns über einen Jugendlichen ärgern, der statt der erwünschten Festkleidung in einer lässigen und schmuddeligen Aufmachung erscheint.

Einen Anlass zum Ärger bietet auch ein Verstoß gegen soziale Spielregeln. Viele Menschen reagieren empört, wenn andere gegen Anstandsregeln verstoßen, Prinzipien der Höflichkeit missachten. Auch die Missachtung jeglicher Prinzipien und Verhaltensweisen, welche die Grundgesetze der Gerechtigkeit und Fairness verletzen, erregen Ärger und Wut.

Viele Menschen reagieren so, wenn Sie beobachten, wie sich manche Personen auf Kosten anderer unberechtigte Vorteile verschaffen und wenn sie ihre Mitmenschen unterdrücken und ausbeuten, um sich zu bereichern, um eine Machtstellung zu sichern.

Zusammengefasst entstehen Ärger und Wut:
• Wenn wir uns in irgendeiner Hinsicht beeinträchtigt fühlen. Wir verfolgen ein Ziel, ein Hindernis stellt sich uns in den Weg und wir geraten in Wut.
• Wenn wir erleben, dass uns etwas entzogen oder vorenthalten wurde, was wir lieben und schätzen. Die Bedrohung bzw. Beschädigung unseres Besitzes lässt uns ärgerlich und wütend werden.
• Wenn andere unsere körperliche und seelische Integrität durch physische und verbale Angriffe gefährden. Dies ist vor allem der Fall, wenn wir überzeugt sind, dass sie uns absichtlich Schaden wollten.
• Wenn wir die Erfahrung machen ausgenutzt oder ausgebeutet, ungerecht behandelt zu werden.
• Wenn anderen ungerechtfertigte Leiden zugefügt werden und man sie demütigt, quält, ausbeutet oder sogar umbringt. Sehr viele Menschen reagieren auch mit Wut, wenn sie in den Medien damit konfrontiert werden.
• Wenn andere nicht soviel Aufmerksamkeit uns schenken, wie wir es gerne hätten reagieren wir verärgert.
• Wenn wir neidig sind und andere mehr von dem bekommen, was sie gerne hätten, wie z.B. materielle Güter, sozialer Status, Intelligenz, Schönheit, attraktive Partner usw. Solche Gefühlsreaktionen sind die Folge von Frustrationen, die entstehen, wenn Dinge und Ereignisse unseren Wünschen, Interessen und Überzeugungen zuwiderlaufen, und wir ihnen eine große Bedeutung zuschreiben. Sind sie für uns von untergeordneter Bedeutung oder völlig bedeutungslos, ärgern wir uns weniger oder überhaupt nicht.

Diese Gefühle aktivieren uns so zu handeln, dass Hindernisse, die uns an der Erreichung unserer Ziele hindern, beseitigt werden. Wir haben es mit Emotionen zu tun, die uns zu Handlungen disponieren, Störungen und Hindernisse, die uns beeinträchtigen zu beseitigen, oder ihr Auftreten zu verhindern.

Ärger und Wut besitzen durchaus nützliche Funktionen, die es uns erlauben, angesichts der Widrigkeiten des Lebens uns zu behaupten und unsere Interessen zu verwirklichen.

Aufrechterhaltung sozialer Spielregeln mit Ärger und Wut
Oft ärgert uns etwas, was uns nicht persönlich betrifft.
Wenn sich jemand über die schlampige Kleidung und die ungehobelten Manieren eines Gastes bei einer festlichen Veranstaltung aufregt, scheint er nicht persönlich betroffen zu sein, weil er nicht an der Verfolgung seiner Ziele und die Durchführung seiner Handlungspläne gehindert wird. Er ärgert sich, weil Regeln und Normen verletzt wurden, die als er als verbindlich betrachtet, mit denen er sich identifiziert.

Der Ärger über die Verletzung sozialer Spielregeln veranlasst die Menschen zu Aktivitäten, auf den Schuldigen Druck auszuüben, um ihn zu veranlassen, sie zukünftig zu respektieren. Da keine Gesellschaft ohne Regeln existieren kann, die von ihren Mitgliedern zumindest in den meisten Fällen befolgt werden, dient der Ärger über den Regelverstoß ihrer Aufrechterhaltung. Die Missbilligung und die damit verbundenen Handlungen haben die Funktion, abweichende Handlungen zu korrigieren und das soziale Regelsystem aufrechtzuerhalten.

Ärger und Wut als Stressfaktor
Ärger und Wut sind also Emotionen, die im Leben eines Individuums und der Gesellschaft wichtig und bedeutungsvoll sind. Allerdings dürfen wir dabei ihre negativen Auswirkungen nicht übersehen. Sie veranlassen uns auf eine unangemessene Weise zu handeln, die uns und andere in Schwierigkeiten bringen. Relativ unproblematisch sind diese Gefühle, wenn sie nur für kurze Zeit präsent sind und zu einem angemessenen zielführenden Handeln führen.

Problematisch wird es, wenn sie sich in die Seele des Menschen einnisten und sie beherrschen. Das seelische Gleichgewicht ist gestört, wenn wir ständig unter dem Druck von Ärger und Wut stehen und wenn wir uns Grübeleien über Situationen hingeben, die diese Gefühle immer wieder auslösen, und diese Gedankenmuster nicht zu einem Handeln führt, welches die Probleme beseitigt.

Außerdem stellt dies eine Form von Stress dar, der auch die körperlichen Funktionen beeinträchtigt und die Gesundheit untergräbt. Um den Stress abzubauen, ist es wichtig Ärger und Wut zu kontrollieren und soweit als möglich auch abzubauen. Bevor wir Strategien zur Bewältigung dieser Emotionen entwickeln können, müssen wir uns mit einigen Faktoren beschäftigen, die diesen Gefühlsfaktoren zugrunde liegen.

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Dr. Birgit Zottmann
http://www.institut-drzottmann.de
birgit@drzottmann.de

Die menschlichen Grundbedürnisse

Menschliche Grundbedürfnisse
Es haben sich schon viele Philosophen und Psychologen mit den menschlichen Grundbedürfnissen auseinandergesetzt, u. a. der Psychologe Abraham Maslow, der die Theorie der Bedürfnispyramide entwickelt hat. In diesem Beispiel benutze ich ein Modell menschlicher Grundbedürfnisse der Familientherapeutin Cloé Madanes und des Persönlichkeitstrainers Anthony Robbins.
Es eignet sich zum einen hervorragend dafür, die eigenen Bedürfnisse besser zu erkennen, zum anderen können Sie sich damit auch Verhaltensweisen anderer Menschen besser erklären.
Jeder Mensch hat die folgenden 6 Bedürfnisse, jedoch ist die Ausprägung sehr verschieden. Auch hat jeder seine eigene Art und Weise, die Bedürfnisse zu befriedigen, die ihm am wichtigsten sind.

1. Das Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit
Menschen brauchen ausreichende Versorgung mit dem Überlebensnotwendigen (Nahrung, Kleidung, Unterkunft), aber auch das Gefühl, sich sicher zu fühlen, und das nicht nur vor körperlichen Übergriffen.
Für einige Menschen bedeutet Sicherheit, eine sichere Umgebung zu haben und/oder Beständigkeit in der Beziehung. Sie können aber auch Sicherheit durch Gewohnheiten erlangen. Essen zum Beispiel kann das Gefühl von Gemütlichkeit und Sicherheit geben.
Selbst durch einen bestimmten Glauben können wir dieses Bedürfnis befriedigen. Die Religion nimmt hierbei einen wichtigen Platz ein. Aber auch im persönlichen Bereich haben wir Glaubenssätze oder Grundüberzeugungen, die dem Leben Sicherheit geben. Etwas ist so, weil wir es glauben. Dies kann sehr positive Auswirkungen haben, wenn wir zum Beispiel glauben, dass es für unser Problem eine Lösung gibt. Es kann aber auch sehr schwierig werden für Menschen, die glauben „nicht gut genug zu sein“.
Was notwendig ist, um sich sicher zu fühlen, ist für jedes Individuum verschieden. Dem einen reicht es zu wissen, wann er das nächste Mal etwas zu essen bekommt, der andere erlangt nur das Gefühl der Sicherheit, wenn er eine Million Guthaben auf der Bank hat.
Schlüsselwörter sind: Komfort, Sicherheit, Stabilität, Bodenhaftung, Kontrolle haben, Vorhersagbarkeit und Schutz
Ein Paradox: Wenn ein Mensch sich völlig sicher fühlt, alles vorhersehbar ist, das heißt, dieses Bedürfnis vollkommen befriedigt ist, wird es sehr schnell langweilig. Und während wir uns alle Sicherheit wünschen, brauchen wir gleichzeitig Abwechslung und Herausforderungen.

2. Das Bedürfnis nach Abwechslung und Herausforderung
Menschen suchen nach neuen Reizen und Erfahrungen. Unser Körper, unser Gehirn und unsere Gefühlswelt benötigen Herausforderungen, Anstrengung, Spannung, Abwechslung und Überraschung, denn alles, was nicht genutzt und gefordert wird, stirbt. Die Auseinandersetzung damit bringt eine gefühlte „Tiefe“ ins Leben.
Auch wenn Sie ihr Lieblingsessen jeden Tag bekommen könnten, würden sie irgendwann etwas anderes essen wollen. Manche Menschen befriedigen ihr Bedürfnis nach Vielfalt und Abwechslung, indem Sie einen Film anschauen, andere fahren Rennen mit dem Auto oder mit dem Fahrrad oder besteigen Berge.
Und nicht zu vergessen: Eine große Quelle für Abwechslung und Vielfalt sind Probleme. Wenn Dinge anders laufen als geplant, wenn Erwartungen enttäuscht werden und Dinge in eine andere Richtung laufen, bedeutet dies auch Unsicherheit und Vielfalt.
Wie erleben Sie Vielfalt und Abwechslung?
Schlüsselwörter sind: Unsicherheit, Vielfalt, Angst Instabilität, Chaos, Wechsel, Stärke, Verlangen, Spannung, Anstrengung, Überraschung, Problem und Krise, Veränderung, Unterhaltung, Spannung, Aufregung und Erregung

3. Das Bedürfnis nach Liebe und Beziehung
Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen. Der Austausch mit anderen Menschen fördert nicht nur sein körperlich-seelisches Wachstum, sondern auch sein Überleben.
Liebe ist ein Überlebensinstinkt.
Die Herausforderungen, die dieses Bedürfnis mit sich bringen, liegen in unserem Glaubenssystem, das uns sagt, wie wir das Gefühl von Liebe bekommen, wie es sich anfühlt, wie wir Liebe erfahren und die Fähigkeit, Liebe zu geben und zu empfangen.
• Erfahren Sie Liebe in Ihrem Leben?
• Wann in Ihrem Leben haben Sie sich geliebt gefühlt?
Schlüsselwörter sind: Liebe und Verbundenheit, Zusammensein, Leidenschaft und Einheit

4. Das Bedürfnis nach Sinn und Bedeutung
Was ist das Leben ohne Sinn? Der Mensch sucht nach dem Sinn des Lebens – egal, ob er einer allumfassenden, allgemeingültigen Wahrheit entspricht oder nicht. Die Sinnsuche ist eng mit der menschlichen Existenz verbunden (siehe hierzu Viktor Frankl).
Jeder Mensch braucht das Gefühl, wichtig, erwünscht und gewünscht zu sein. Wenn Sie Geschwister haben, dann haben Sie im Wettbewerb Ihre Nische gesucht und gefunden. Vielleicht waren Sie der/die Erfolgreiche, der/die Leise, der/die Aufmüpfige, der/die Kreative …
Dieses Bedürfnis, speziell und wichtig zu sein, ist immer da und möchte auch befriedigt werden. Sie können dieses Gefühl befriedigen, indem Sie zum Beispiel etwas erreichen, was Sie sich vorgenommen haben.
Von Bedeutung in diesem Zusammenhang sind oft auch die Vergleiche mit anderen, indem wir Hierarchien aufbauen. Wir wollen mehr sein, mehr haben als der/die andere und damit wichtiger sein.
In einem mehr positiven Sinne führt dieses Bedürfnis dazu, dass Sie Ihren Standard anheben, sich anstrengen.
Oft führt die Fokussierung auf die Befriedigung dieses Bedürfnisses zu Schwierigkeiten. Wenn wir zum Beispiel meinen, dass nur dieser eine Mensch unserem Leben Sinn geben kann, werden wir kaum fertig damit, wenn dieser Mensch sich von uns trennt. Aber auch Mitglieder einer Gang finden in der Gruppe die Verbundenheit mit anderen, die ihrem Leben Bedeutung geben. Es ist dann leider unerheblich, wenn diese Verbundenheit einen kriminellen Inhalt hat.
Ihr Bedürfnis nach Bedeutung befriedigen letztendlich auch Amokläufer. Mit ihren Taten gehen sie sogar in die Geschichte ein und Jahrestage sind mit ihrem Namen verbunden.
Schlüsselwörter sind: Stolz, Wichtigkeit, Leistung, Standard, Disziplin, Wettbewerb und alle Wörter, die mit Zurückweisung oder mit „nicht gut genug“ anfangen

Die folgenden zwei Bedürfnisse sind wichtig, wenn Menschen sich als „ganz“, „ausgefüllt“ oder „erfüllt“, „in ihrer Mitte erlebend“ fühlen wollen.

5. Das Bedürfnis nach Wachstum
Wachstum ist nicht nur ein menschliches Phänomen. Es ist in der Entstehung des Universums genauso sichtbar wie in der menschlichen Evolution. Säuglinge entdecken ihre neue Umgebung, kleine Kinder lernen laufen und sprechen, Erwachsene erwerben neue wichtige Verhaltensweisen.
Ein Muskel, der nicht benutzt wird, wird kraftlos und verkümmert. Das Gehirn kann neuronale Verbindungen bis ins sehr hohe Alter formen. Voraussetzung hierfür ist das Lernen, und zwar immer neuer Dinge und Verhaltensweisen; den Mut zu haben, immer wieder seine eigene Komfortzone zu verlassen.
Alles, was nicht wächst, stirbt!

6. Das Bedürfnis nach einem Beitrag zur Evolution

Vielleicht ist sich der Mensch nicht unmittelbar bewusst, dass er Teil eines Ganzen ist. Jedoch entstehen Freude und ein innerer Friede nicht nur beim Nehmen, sondern auch beim Geben.
Dieses Phänomen ist gut zu beobachten, wenn ein Mensch einem anderen in einer Notsituation Hilfe anbietet oder wenn eine Gruppe von Menschen etwas Neues entwickelt, dass die Lebensqualität anderer erhöht.
Etwas zu geben macht Menschen glücklich und zufrieden.

Die Befriedigung dieser 6 Grundbedürfnisse entscheidet, ob wir uns glücklich oder unglücklich fühlen.

Die Grundbedürfnisse wurden von Anthony Robbins u.a. entwickelt und dient als Grundlage für das “Strategische Coaching”.

http://www.institut-drzottmann.de

Flugangst

Rund um die Hypnose und Coaching werden Sie hier ab sofort in unregelmäßigen Abständen wissenswertes erfahren.

Das erste Thema: Flugangst

Sie denken an einen Urlaubs- oder Geschäftsflug und dabei spüren Sie Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Schwindel, Schweißausbruch, Zittern, Beben, Mundtrockenheit, und /oder Hitzewallungen.

Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie an einer Flugzeugphobie (Aviophobie), leiden. Nach einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach leidet ungefähr jede dritte Deutsche unter Flugangst. Das heißt Sie sind in guter Gesellschaft. Dabei fürchten sich die meisten vor Turbulenzen bei Gewitter und Sturm. Die Veränderungen von Geräuschen bei Start und Landung oder beim Durchstarten führen zur Furcht. Die Angstsymptome während des Fliegens reichen vom einfachen Unwohlsein bis zu massiven Panikattacken.

Die Flugangst entwickelt sich oft erst mit zunehmender Flugerfahrung, einem Verlust oder einem anderen einschneidendem Ereignis. Ich habe es aber auch schon gehört, dass die Angst plötzlich auftrat. Oft geht sie aber auch mit anderen Ängsten einher.

Nun das Fliegen ist heute kein Luxus mehr und nicht Fliegen zu können führt oft zu einem Verlust von Lebensfreude und Lebensqualität. Problematisch wird es, wenn das Fliegen aus beruflichen Gründen notwendig ist.

Was ist zu tun:
Flugangst bekämpfen können Sie auf verschiedene Art und Weise: Es gibt Flugangstseminare und selbstverständlich helfen auch Psychotherapeuten weiter. Sie können Tabletten einnehmen (bitte unbedingt vorher mit dem Arzt klären) und sich im Internet in den verschiedenen Foren informieren und austauschen.

Ich bin Hypnosetherapeutin und biete Hypnose an, um sehr schnell und nachhaltig Flugangst zu überwinden. Die Hypnose ist eine alte und bewährte Methode mit deren Hilfe Ängste verhältnismäßig schnell überwunden werden können. Mit Hilfe der therapeutischen Hypnose wird das Unterbewusstsein positiv beeinflusst. Während der Hypnose schlafen Sie nicht. Im Gegenteil Sie sind innerlich sehr wach.
Dabei fühlt sich Hypnose an, als würden Sie einen sehr spannenden Film oder Sportereignis sehen. Sie sind dann auch voll im Geschehen und nehmen Ihre Umwelt kaum mehr wahr. Keiner kann etwas mit Ihnen machen was Sie nicht wollen. Veränderungen sind aber sehr schnell möglich, wenn Ihr Unterbewusstsein darauf eingestellt ist, Suggestionen anzunehmen. Oft sind nur 2 Sitzungen notwendig, um nachhaltige Änderungen zu erreichen. Auf Wunsch fliege ich auch den ersten angstfreien Flug gemeinsam mit meiner bzw. meinem Klienten/ Klientin.

Tipps gegen Flugangst
Lernen Sie eine Entspannungsmethode:
Ich empfehle die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Diese Entspannungsmethode können sie in jeder Volkshochschule oder per CD lernen. Üben Sie sie täglich ca. 4 Wochen lang. Sie können dann verhältnismäßig leicht Ihren Körper entspannen und mit einem entspannten Körper können Sie keine Angst fühlen.

Während des Flugs:
Entspannen Sie sich! Wenden Sie die Progressive Muskelentspannung an.

Lenken Sie sich ab! Nehmen Sie sich ein interessantes und/ oder spannendes Buch mit und lenken sich damit ab.

Gedankenkontrolle! Machen Sie sich klar, dass das Flugzeug das sicherste Transportmittel überhaupt ist und Ihre Angst durch irrationale Gedanken hervorgerufen und gestärkt wird.

Sie haben Fragen? Rufen Sie mich doch einfach an oder schreiben Sie mir eine Mail 06101 985990 oder birgit@drzottmann.com

http://www.institut-drzottmann.de
http://www.hypnosecenter-rheinmain.de