Selbstfürsorge – Ich verbessere die Beziehung zu mir selbst und nehme die Verantwortung für mich an.

“Um wahres Mitgefühl mit anderen zu empfinden, benötigen wir zunächst selbst ein Fundament, auf dem wir Mitgefühl kultivieren können. Dieses Fundament besteht in der Fähigkeit, sich mit den eigenen Gefühlen in Verbindung zu bringen und für das eigene Wohlergehen zu sorgen.Sich um andere zu kümmern setzt voraus, dass man sich um sich selbst kümmert.“ (SH der 14. Dalai Lama)

MSC (Mindful Self-Compassion) – Achtsames Selbstmitgefühl bzw. Selbstfürsorge

MSC  wurde  entwickelt, um die Fähigkeit des Selbstmitgefühls und der Selbstfürsorge zu kultivieren. MSC basiert auf der Forschung von Psychologin Dr. Kristin Neff (University of Texas, Austin, USA) und dem klinischen Fachwissen vom Klinischen Psychologen Dr. Christopher Germer (Harvard Medical School, Cambridge, USA).

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Was ist Selbstmitgefühl?

Selbstmitgefühl ist die Fähigkeit, sich dem eigenen Schmerz wohlwollend zuzuwenden. Diese ist von dem Wunsch begleitet, den Schmerz zu lindern und die eigene Verantwortung dafür zu übernehmen. Mitgefühl ist ein menschliches Potenzial, das in jedem Menschen vorhanden ist, „Selbstfürsorge – Ich verbessere die Beziehung zu mir selbst und nehme die Verantwortung für mich an.“ weiterlesen

Toxische Beziehung überwinden – Wenn die Trennung vom Partner nicht mehr aufhört weh zu tut

 

Abschiede gehören zu jedem Leben. Es gibt keinen Menschen der nicht einen Mensch im Laufe seines Lebens durch Tod oder Trennung verliert

Wenn etwas zu Ende geht bzw. ist tut es oft sehr weh. Trauer ist ein Prozess der Reorganisation. Wer sind wir ohne diesen Menschen?

Trauer kann eine Zeitlang dauern – dies hängt auch von den Umständen ab: Dem Alter der Trauernden und wie plötzlich die Trennung geschah.IMG_9295

Zum Glück wird aber meistens dieses Gefühl der Trauer im Laufe der Zeit weniger. Trauer ist ein normaler Prozess, der sehr individuell abläuft.

„Ist das, was ich fühle, eigentlich normal?“ fragen sich oft die Betroffenen? Einige meiner Klienten wollen so schnell wie möglich wieder sich nach einer Trennung wieder „frei“ fühlen. Trauer bedarf jedoch der Zeit.

„Trauer ist ein zutiefst unzeitgemäßes Gefühl, das im Alltag kaum Raum findet“ sagt Entwicklungspsychologin Kathrin Boerner die an der Abteilung für Geriatrie und Palliativmedizin der Mount Sinai School of Medicine in New York über Verluste forscht.

Am Ende ist die Trauer nicht weg es tut aber nicht mehr weh. Ein Teil des „verlorenen“ Menschen bleibt in uns, in Form von Erinnerungen und Gefühlen. Die Trauer hat sich verwandelt ebenso wie der Mensch, der sie durchlebt.

Manchmal können Menschen den Partner nicht loslassen. Sie denken täglich, über Jahre hinweg an diesen Menschen und leiden darunter. Oft sind dies toxische Beziehungen.

Diese Trennungen können krank machen. Toxische Beziehungen machen nicht nur die Seele krank, sie greifen unsere physische Gesundheit an und sind Auslöser von vielen, manchmal auch schweren, Krankheiten, deren wirkliche Ursache zunächst im Dunkeln bleibt. „Toxische Beziehung überwinden – Wenn die Trennung vom Partner nicht mehr aufhört weh zu tut“ weiterlesen

Geben und Nehmen in Beziehungen

Gut funktionierende zwischenmenschliche Beziehungen beruhen immer auf einem Austausch von Leistungen und Gegenleistungen.
Sie sind so lange in Kontakt, wie zwischen den Beteiligten das Nehmen und Geben materieller und nichtmaterieller Güter auf einem für beide Seiten befriedigendem Niveau stattfinden.
Achten Sie bei den Beziehungen zu anderen Menschen mehr auf die Qualität als auf die Quantität. Ein großer Bekanntenkreis, mit dem Sie mit vielen Menschen konfrontiert sind, die unerfreuliche Verhaltensmuster an den Tag legen oder zu dem nur oberflächliche Beziehungen unterhalten, ist eine Belastung, eine Quelle von negativem Stress anstatt von Befriedigung.

Für das eigene seelische Gleichgewicht ist ein kleiner Kreis von Freunden besser, in dem die Freundschaften durch häufige Kontakte gepflegt werden. „Geben und Nehmen in Beziehungen“ weiterlesen