Soziopathen und Narzissten in einer Beziehung

„Das Glück sieht dem Verhängnis oft zum Verwechseln ähnlich.“ (Laura Hertreiter)

Soziopathen und Narzissten wirken zunächst sympathisch. Viele betroffene Frauen, aber auch Männer haben das Gefühl einem Seelenverwandten begegnet zu sein, dem Prinzen ihrer Träume. Auch in sexueller Hinsicht geben Sie ihr Bestes und Frauen wähnen sich im 7. Himmel. Psychopathen haben ein Gespür dafür, was Sie brauchen. Sie sind nicht empathisch. Sie können sich nicht vorstellen, was und wie andere Menschen fühlen und haben keinerlei Gewissen. Aber sie sind hochgradig manipulativ, streben die Macht über Sie an. Dann eines Tages ändert sich sein Verhalten plötzlich. Die Beziehung wird sich ab sofort durch einen ständigen und abrupten Wechsel von intensiver Nähe und Stress, Streit
und Trennungsandrohung auszeichnen.

Eine Aussage eines diagnostizierten Soziopathen:

„Ist es denn wirklich so wichtig, ob mir etwas leid tut oder ob ich es nur sage, damit alles wieder besser ist? Heißt das gleich ich empfinde keine Reue?“

Ein große Anzahl der Opfer von Psychopathen sind manipulierte Ehefrauen und Partner, die schlau genug sind, um zu realisieren, dass „ihr Psychopath“ andere Menschen in seinem Leben betrügt, belügt, sie benutzt und manipuliert, jedoch (leider) zu eitel oder blind genug, zu glauben, dass sie die einzige Ausnahme von der Regel sind.

Eine Klientin erzählte mir von einer Beziehung: Sie fand beim Durchstöbern seines Badezimmerschrankes einen Zettel einer Frau, auf dem stand, dass sich die Damen bitte nicht an Ihren Sachen bedienen sollten. Mit Datum und Unterschrift. Auf dem Nachttisch lag ein Buch über Narzissmus. Na ja, da wusste Sie was Sie erwarten konnte.

Achtsamkeit und Hypnose gegen Trennungsschmerzen

Weitere Berichte von Betroffenen:

Mein Trauma begann traumhaft.
Viele liebe Worte, kleine Aufmerksamkeiten, Briefe, SMS, Blumen, Zukunftspläne Versprechungen, einander total verstehen, stundenlang reden können und und und…
Leider folgte das böse Erwachen.
Lügen, Betrügen, Klauen, Kontrollieren, Person und Charakter abwerten, Versuche von Freunden zu isolieren durch Sprüche wie „Die denken alle, Du bist böse“, Spielsucht, Erniedrigung, ganz fein und subtil, Stück für Stück einem die kleinen Freuden madig machen, Sprüche wie „Wenn Du mehr so oder so wärst, wäre ich auch anders“, „Du bist nicht dies oder das genug“,“Du bist selbst schuld, dass ich mir Liebe auswärts suche.“
Stück um Stück wurde mir mein Selbstwertgefühl genommen, ich geriet in eine Abwärtsspirale, geriet selbst immer schneller außer Kontrolle.
Ich kannte mich buchstäblich selbst nicht mehr.
Dazu immer wieder Liebesbeteuerungen. Bis zum Schluss, über die Trennung hinaus. Man sei alles für Ihn etc.
So viele Male stand ich bereits in der Tür und machte doch immer wieder kehrt, auch weil ich unserem Kind eine Familie bieten wollte.
Leider war ich selbst nach jahrelanger Opferung (über 8 Jahre) so abhängig von Ihm, dass ich nach der Trennung in ein Loch stürzte.
Diese Jahre waren schlimm. Sich von solchen Menschen zu trennen, ist schwer. Man kann es wohl mit einem Drogenentzug vergleichen. Man tut alles, lechzt nach allem und kennt sich selbst nicht mehr.
Das letzte halbe Jahr nach der Trennung war ganz übel, schlussendlich habe ich es mit Hypnose versucht und konnte ihn endlich vor die Türe setzen!
Dennoch wollte er das Spielchen weitertreiben und erst ein Anruf brachte mir Ruhe.“
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Sieben Fallgruben einer Beziehung

Menschen benötigen eine Beziehung zu anderen Menschen.

Wir sind Wesen, die auf Gemeinschaft mit anderen Menschen hin angelegt sind.
Dementsprechend sind wir in unserem Gehirn verdrahtet. Aber brauchen wir als Menschen die romantische Liebe?


Helen Fischer, eine Anthropologin im Kinsey-Institut kam zu der Schlussfolgerung, dass romantische Liebe ein grundlegender menschlicher Antrieb ist  Ihre Kollegin Lucy Brown geht noch weiter und bezeichnet die romantische Liebe als Überlebensmechanismus, der so wichtig wie das Verlangen nach Wasser ist.

Wenn Menschen verliebt sind bzw. lieben, wollen sie gefallen. Dies ist erst einmal vollkommen normal. Wir passen uns den sozialen Normen unserer Gruppe an und wollen vielleicht als tolerant, großzügig und erfolgreich, als schön wahrgenommen werden, um vom Partner geliebt zu werden.

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